ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Der phänologische Jahreskreis

Jahresbericht des Schuljahres 2016/2017

Schule: Montessorischule Unterwaltersdorf
KoordinatorIn: Schandel Jutta
DirektorIn: Schandel Jutta
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Gemeinsam mit einer zertifizierten Naturpädagogin wurde die zehn phänologischen Jahreszeiten erarbeitet. Typische Zeigerpflanzen und -Tiere bestimmt und im Schulgarten und der nähren Schulumgebung gesucht. Kräuter und Pflanzen wurden geerntet und verkocht. Die Schüler legten ein phänologisches Tagebuch an in dem, je nach eigenen Interessen, getrocknete Pflanzen oder Zeichnungen der Pflanzen Platz fanden sowie Datum der Veränderungen notiert. Im Schülerrat wurde, nach Beratung durch einen Gärtner, auch beschlossen welche neue Pflanzen für den Garten von den älteren Schülern besorgt wurden und zu welchen Zeitpunkt sie von den Schülern gepflanzt wurden. Im nächsten Schuljahr wollen wir den den Garten noch ausbauen und eine Bewesserungsanlage dazu bauen.
Auf der Suche nach dem Vorfrühling. Feb.17 Auf der Suche nach dem Vorfrühling. Feb.17
Kunst mit Blatt und Blüte Kunst mit Blatt und Blüte
Blattformen Blattformen
Naturstudien Naturstudien
Erdbeeren pflanzen Erdbeeren pflanzen
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Projekt: Bäume im Schulgarten, der Phänologische Jahreskreis, Müll - Management, Philosophieren

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Gemeinsam mit einer zertifizierten Naturpädagogin wurde die zehn phänologischen Jahreszeiten erarbeitet. Typische Zeigerpflanzen und -Tiere bestimmt und im Schulgarten und der nähren Schulumgebung gesucht. Kräuter und Pflanzen wurden geerntet und verkocht. Die Schüler legten ein phänologisches Tagebuch an in dem, je nach eigenen Interessen, getrocknete Pflanzen oder Zeichnungen der Pflanzen Platz fanden sowie Datum der Veränderungen notiert. Im Schülerrat wurde, nach Beratung durch einen Gärtner, auch beschlossen welche neue Pflanzen für den Garten von den älteren Schülern besorgt wurden und zu welchen Zeitpunkt sie von den Schülern gepflanzt wurden. Im nächsten Schuljahr wollen wir den den Garten noch ausbauen und eine Bewesserungsanlage dazu bauen.

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
20

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Es gab Möglichkeit durch praktische Arbeit das Thema zu erarbeiten (umgraben, setzten von Pflanzen, ernten, kochen,..) auf rein kognitive Art (Lesen von Fachbüchern, zuhören bei Vorträgen,..), durch Bewegung (Lehrausgänge in die Natur und in den Schulgarten), künstlerische Auseinandersetzung (zeichnen von Tieren und Pflanzen) sowie sinnliche (kochen, und essen).

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Enge und regelmäßige Zusammenarbeit mit der Naturpädagogin sowie einen ortsansässigen Gärtner.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Regelmäßige Berichte auf unserer Webseite und Facebookseite, Bericht in der Gemeindezeitung und Schülerzeitung.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Zu Beginn des Projektes wurden vom Schülerrat Ziele für das Projekt festgelegt. Diese wurden in den regelmäßigen Schülerratsitzungen auf ihr Erreichen überprüft und auch auf ihre Sinnhaftigkeit hinterfragt. Die Schüler führten Tagebuch und hielten so die erreichten Ziele fest.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Respektvolleres Wahrnehmen der Natur

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die Schüler kamen öfters zur Schule und stellten selber fest, dass bereits einige Zeigerpflanzen oder Tiere einer neuen Jahreszeit sich zeigen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
"Unkraut" wird nicht mehr so geringschätzig behandelt, das Bewusstsein welche Pflanzen man alles Essen kann ist gewachsen. Der Garten wird nicht mehr als Selbstverständlichkeit gesehen.

Wo liegen unsere Stärken?
In der Möglichkeit flexibel und schnell auf die Interessen der Schüler zu reagieren und denen nach zu gehen. Selbstbestimmt im Garten arbeiten zu können.

Netzwerke
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