ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Ernährung - regional, saisonal, biologisch

Jahresbericht des Schuljahres 2016/2017

Schule: Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Waidhofen/Thaya
KoordinatorIn: Mag. Haslinger Verena
DirektorIn: Dir. Senk Roland
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
Hochbeete wurden aufgestellt und eine „Naschhecke“ angepflanzt
Obstbaumprojekt: Baumschnitt im Winter und Veredelung kleiner Bäume
Ein Trinkbrunnen wurde errichtet, Schulbier gebraut
Essen von der Wiese: Projekt mit Eunike Grahofer
Klimajause: Essen, das allen gut tut
Appetizer: Lebensmittelabfallvermeidung
Unverbindliche Übung fit&fun: selbst einkaufen und kochen, was dem Körper guttut
Klimafrühstück Klimafrühstück
Klimajause Klimajause
Schulgarten Schulgarten
Schulgarten Schulgarten
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 17

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Film Landraub:
Der Film wird als Ganzfilm oder in Teilen in den Unterrichtsgegenständen Religion und Geografie und Wirtschaftskunde eingesetzt.
Lange und intensiv war in diesem Schuljahr die Unterrichtseinheit in der 7C, wo die im Film angesprochenen Themen in beiden Unterrichtsgegenständen eingesetzt werden konnten.
Schulgarten:
Im Zusammenhang Ernährung wurde in diesem Schuljahr auch das Projekt Schulgarten durchgeführt. Dies diente neben der rein optischen Gestaltung vor allem dazu, den Schülerinnen und Schülern wieder mehr Bezug zur Nahrungsmittelproduktion zu geben und einen sinnlichen Genuss zu geernteten Lebensmitteln zu vermitteln.
Im Schulgarten sind daher zwei Hochbeete aufgestellt worden (von der Gemeinde Waidhofen gespendet), die von Schulklassen bepflanzt werden.
Statt einer Sichtschutzwand aus ca 6 Meter hohen Blaufichten, die vom Borkenkäfer befallen worden war, wurde das entsprechende Gelände bearbeitet und eine „Naschhecke“ angepflanzt. Diese Arbeiten wurden auch von Schulklassen durchgeführt. Sogar Personen aus dem Personal der Schule spendeten Pflanzen für diese Naschhecke.
In einem Projekt zum Thema Garten („biologische Übungen“)widmeten sich Schüler auch dem Thema Obstbäume. Im Garten stehen einige Obstbäume, bei denen der Baumschnitt im Winter von den Schülern unter Anleitung eines Lehrers vorgenommen worden ist. Daneben wurden auch Zweige geschnitten, die zur Veredelung kleiner Bäume verwendet wurden.
Die Hecke zur Gymnasiumstraße wurde ebenfalls neu gepflanzt. Unterschiedliche blühende Sträucher ersetzten die mindestens vier Meter hohe Fichtenhecke, die den Raum abgrenzte. Damit soll auch eine größere Offenheit unserer Schule dargestellt werden.
Um Schüler auch zur Benützung der Fahrräder für den Schulweg zu ermuntern wurden Fahrradständer montiert, die auch das Anketten der Fahrräder ermöglichen.
Die Ernährung spielte bei zwei weiteren Aktionen am Freigelände unserer Schule eine wichtige Rolle. Im Bereich der neu gestalteten Sportanlagen wird ein Trinkbrunnen errichtet, der gerade noch von einem Installateur angeschlossen werden muss. Dieser Trinkbrunnen soll die Schüler dazu motivieren, Wasser statt zuckerhaltiger teurer Fertiggetränke in Kunststoffflaschen zu trinken.
Der Workshop „Essen von der Wiese“ durch Eunike Grahofer begann auch in unserem Schulgarten. Es wurden Kräuter gesammelt, die dann zu Speisen, Getränken und sogar Salben verarbeitet wurden. Dabei erhielten die Schüler einen prägenden Einblick in die Möglichkeiten, heimische Wildkräuter zu verwenden.
Schon bei den ersten Klassen wurde das Thema Ernährung ins Zentrum gestellt. Das Projekt „Klimafrühstück“, das an drei Vormittagen durchgeführt wurde, begeisterte Schülerinnen und Schüler. Bewusst ein Frühstück einzunehmen, sich dabei Gedanken über die Herkunft der Lebensmittel, die Arbeitsbedingungen der Produzenten und den „ökologischen Fußabdruck“ zu machen, war für viele Schüler der ersten Klassen eine neue Erfahrung.
Die 1C, die an diesem Klimafrühstück teilgenommen hatte, arbeitete gemeinsam mit der Frau Klassenvorständin auch einen Fragebogen zum Thema Ernährung aus, der dann auch in der gesamten Unterstufe ausgeteilt wurde. Gleichzeitig wurde in der Unterstufe die Befragung zum Thema Mobilität durchgeführt.
Das Thema „Energiesparen bei Beleuchtung“ stand in einer dritten Klasse auf dem Programm. Mit DI Ansbert Sturm wurde das Einsparungspotential in unserem Kellergang berechnet, wenn die herkömmlichen Beleuchtungskörper durch LED – Beleuchtung ersetzt werden.
Die unverbindliche Übung „fit & fun“ wurde weiter geführt und neue Lehrer auch bei dieser Übung eingesetzt (Koll. Schmalzbauer). Diese Übung ist besonders für Schüler, die Ernährungsprobleme oder Gewichtsprobleme haben und zu wenig Bewegung machen.
Von der 4D wurde die „Garten Tulln“ besucht und eine Spezialführung organisiert. In diesem Rahmen wurde auch der Bibelgarten besichtigt.
APPetizer: Die 6A und die 5A erlebten eine Doppelstunde zum Thema Ernährung. Dabei wurde die App „APPetizer“ vorgestellt und die Schüler zum Benutzen dieser App motiviert.
Textiler Werkunterricht: Die Mädchen der 2A, 2B, 2C nehmen am Wettbewerb „Danube Art Master 2017“ teil. Auf nationaler und internationaler Ebene werden Fotos eingesendet. Auf diesen sind Kunstwerke zu sehen, die von den Schülerinnen aus den Materialien, welche sie in der Nähe von Flussufern gefunden haben, gestaltet worden.
In der unverbindlichen Übung Kreativwerkstatt stand das Thema „Upcycling“ auf dem Programm. Aus leeren Shampooflaschen oder Pringelsdosen wurden neue coole Stiftehalter, aus Kaffeepackungen wurden lässige Taschen gestaltet.
In der unverbindlichen Übung NAWI – Labor nahm das Thema Umweltschutz und alternative Energien einen zentralen Raum ein. So wurden Exkursionen zu Kläranlage, zu Photovoltaikanlagen, zu Windrädern und zur Firma WEB (Windenergie).
Projekt: Lebensraum Fließgewässer im Rahmen der Projekttage.
Spenden für Tierheim Schlosser
Krapfenbuffet:
Charity run
Besuch der Bäckerei Sischka

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Hochbeete wurden aufgestellt und eine „Naschhecke“ angepflanzt
Obstbaumprojekt: Baumschnitt im Winter und Veredelung kleiner Bäume
Ein Trinkbrunnen wurde errichtet, Schulbier gebraut
Essen von der Wiese: Projekt mit Eunike Grahofer
Klimajause: Essen, das allen gut tut
Appetizer: Lebensmittelabfallvermeidung
Unverbindliche Übung fit&fun: selbst einkaufen und kochen, was dem Körper guttut

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
450

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
FIT - Frauen in der Technik wurde besucht.
Die Aufgabenverteilung in den Projekten wird gleichberechtigt vergeben.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Gemeinde Waidhofen an der Thaya
Bäckerei Sischka
Tierheim Schlosser
Workshop-LeiterInnen: Lisa Schawerda, Eunike Grahofer, Daniel Feik
Abfallverband
Firma WEB
Klima- und Energie-Modellregions-BeraterInnen
Schulkontakte im Rahmen des Klimaschuljahres mit dem Schwerpunkt Ernährung: PTS, NMS und HAK Waidhofen an der Thaya

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Homepage
Jahresbericht
regionale Medien
facebook

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Teambesprechungen
Berichte in der Konferenz
Schülergespräche und -befragungen nach Workshops

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Wasser ist Leben

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
- an der Anzahl der durchgeführten Projekte
- an den Rückmeldungen der SchülerInnen
- an der Schaffung einer Schulgarteninfrastruktur

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Eine Garteninfrastruktur wurde eingerichtet.
Ein Trinkbrunnen wurde errichtet, und so das Trinken von Wasser statt süßen Fertiggetränken aus der Plastikflasche gefördert.
Die ausserschulischen Kontakte wurden gestärkt.
Das Bewusstsein zum Thema Ernährung wurde verändert.

Wo liegen unsere Stärken?
Vielfältige Zugänge zu den Themen. Kreativität, Liebe und Engagement zum eigenen Fach.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
IMST (Innovationen Machen Schulen Top)