ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Leben mit Behinderung - wie fühlt sich das an?

Jahresbericht des Schuljahres 2016/2017

Schule: BBS Weyer
KoordinatorIn: Mag. Dr. Kupfer Eva
DirektorIn: Mag. Hopfgartner Franz
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Wie ist es, wenn man im Rollstuhl sitzt? Komme ich eigentlich in das Geschäft hinein? Wie fühlt es sich an, wenn man, ohne zu sehen, durch Weyer spaziert? Finde ich das Produkt, das ich kaufen möchte?
Gruppenweise beschäftigten sich die SchülerInnen mit den Facetten eines Lebens mit Behinderung. Während eine Gruppe sensibilisiert wurde, was man im Umgang mit Menschen mit Behinderung beachten sollte, welche absoluten No-Gos es dabei gibt, hatten andere die Möglichkeit, mit einem stark sehbeeinträchtigten Menschen über die Bewältigung seines Alltags zu sprechen. Zudem konnten die "erblindeten" SchülerInnen das Gehen mit Blindenstöcken und das Benützen eines Braille-Druckgeräts ausprobieren. Bei der dritten Station waren die SchülerInnen in Zweiergruppen mit Rollstuhl bzw. "blind" in Weyer unterwegs und erfuhren so Behinderung am eigenen Leib. Schließlich wurde unser Schulgebäude überprüft - welche Vorkehrungen für Menschen mit Behinderung gibt es an unserer Schule.
"Behinderte" der II.HLW mit unserem Referenten "Behinderte" der II.HLW mit unserem Referenten
Das Gehen mit einem Blindenstock muss geübt werden Das Gehen mit einem Blindenstock muss geübt werden
Diese Brillen täuschen den Grauen Star vor. Diese Brillen täuschen den Grauen Star vor.
Schwieriges Stiegensteigen Schwieriges Stiegensteigen
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Workshop "Konsumverhalten", Workshop "Footprint", Teilnahme an Umwelt:Spiel:Raum, Workshop zum Thema "Behinderung", Riesenfrühstück für alle von allen am letzten Schultag, Bemalung einer neuen, riesigen Schulwand, Teilnahme am Laufwunder der Caritas, Abhaltung des Wuzzelturniers, Kennenlern-Tage, , Teilnahme am Life-Radio-Schitag, Teilnahme am Faschingszug im Ort, Sport- und Naturtag, Schule des Zuhörens mit Folke Tegethoff, Rückenschule, Klassenvorstandsaktivität, d.h. Wanderung + Übernachtung + Großgruppenspiele auf der Stallburgalm

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Wie ist es, wenn man im Rollstuhl sitzt? Komme ich eigentlich in das Geschäft hinein? Wie fühlt es sich an, wenn man, ohne zu sehen, durch Weyer spaziert? Finde ich das Produkt, das ich kaufen möchte?
Gruppenweise beschäftigten sich die SchülerInnen mit den Facetten eines Lebens mit Behinderung. Während eine Gruppe sensibilisiert wurde, was man im Umgang mit Menschen mit Behinderung beachten sollte, welche absoluten No-Gos es dabei gibt, hatten andere die Möglichkeit, mit einem stark sehbeeinträchtigten Menschen über die Bewältigung seines Alltags zu sprechen. Zudem konnten die "erblindeten" SchülerInnen das Gehen mit Blindenstöcken und das Benützen eines Braille-Druckgeräts ausprobieren. Bei der dritten Station waren die SchülerInnen in Zweiergruppen mit Rollstuhl bzw. "blind" in Weyer unterwegs und erfuhren so Behinderung am eigenen Leib. Schließlich wurde unser Schulgebäude überprüft - welche Vorkehrungen für Menschen mit Behinderung gibt es an unserer Schule.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
27

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
-

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
die Ortsgruppen der Lebenshilfe Weyer und Großraming haben 3 Rollstühle zur Verfügung gestellt
der Vater eines Schülers ist stark sehbehindert, er lehrte uns den Umgang mit den Blindenstöcken und dem Braille-Druckgerät und stellte diese zur Verfügung

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
veröffentlicht auf der Homepage als aktueller Bericht
veröffentlicht im Jahresbericht 2017, erscheint im Herbst

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Reflexions-Runde im Religionsunterricht, eine Unterrichtseinheit lang

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
-

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
An den Aussagen der Beteiligten: "Es war hilfreich zu erfahren, wie schwer es behinderte Menschen in unserer Gesellschaft immer noch haben."
"Wie bin ich dankbar, dass ich sehen kann!"

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
-

Wo liegen unsere Stärken?
Wenn LerhrerInnen von der Sinnhaftigkeit einer Aktivität überzeugt sind, dann führen sie diese durch. Es gibt eine kleine Gruppe sehr engagierter Lehrkräfte. Sie sind hoch motiviert, arbeiten weit über das geforderte Maß hinaus. Manchmal kommen sie sich ausgenutzt vor, weil immer sie diejenigen sind, die etwas angehen. Und es sind immer die Gleichen, die nur das Nötigste tun.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Zertifizierte Gesunde Schule
Klimabündnis-Schule

Zusatzfrage für Klimabündnis-Schulen
Tourismusgeografie, Englisch, Religion, Umwelt- und Freizeitmanagement, Naturwissenschaften, Gesundheit und Fitness