ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Der richtigen Mülltrennung auf der Spur!

Jahresbericht des Schuljahres 2016/2017

Schule: Volksschule Gastern
KoordinatorIn: VL Christian Bernadette
DirektorIn: VD Robl Monika
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Reduzieren von Emissionen
Inhalt
Unsere Abfallberaterin bereitete das Thema Littering mit dem "Mach mit Buch - Familie Tonni" auf. Ziel war es, die Kinder zum bewussten Umgang mit Abfällen und Verpackungen hinzuführen, denn auch sie werfen oftmals Abfälle in der Natur achtlos weg.
Mit diesem Buch ging man zuerst einmal auf den Lebensraum Wald ein:
Welche Tiere und Pflanzen gibt es? Wovon ernähren sich die Tiere? Wo schlafen sie? Wie reagieren Tiere auf Lärm? Wie verhalte ich mich im Wald?
Danach wurde zu folgender Frage übergeleitet: Wie wird der Lebensraum der Tiere durch Abfälle verändert? Was passiert in der Natur mit den Abfällen? Der Unterschied von natürlichen und künstlichen Abfällen wurde ebenfalls behandelt. Im Buch klar ersichtlich ist, dass unsere Natur nicht mit alllen Abfällen alleine fertig wird, hier benötigt unsere Umwelt Unterstützung von uns Menschen. Mit diesem Bewusstsein erfolgte eine spielerische Überleitung zur Mülltrennung. Die unterschiedlichen Mülltonnen und die Leitfarben der Abfalltrennung wurden vorgestellt und mit einem Zuordnungsspiel wurde das richtige Trennen geübt. Was mit dem Müll in den Tonnen passiert, dies erklärte uns unserer Abfallberaterin bei ihrem zweiten Besuch. In dieser Einheit wurden die Bioabfälle näher behandelt und Biotonne und Komposthaufen gegenübergestellt. Auch der Recyclingvorgang von Glasflaschen wurde besprochen und mit Bobby Bottle vertieft.
Das Umwelttheater "Es kumd zrugg" verdeutlichte nochmals, dass Müll nicht wertlos ist, sondern ein wertvoller Rohstoff, aus dem wieder etwas Neues gemacht werden kann, wenn vorher alles richtig gemacht wird.
Zu guter Letzt besuchten wir am Schulschluss das Wertstoffsammelzentrum in unserem Bezirk und dort verfolgten wir nun in natura den Weg unserer Abfälle.
Bobby Bottle  - Glasrecycling Bobby Bottle - Glasrecycling
Umwelttheater "Es kumd zrugg" Umwelttheater "Es kumd zrugg"
Besuch im Altstoffsammelzentrum Besuch im Altstoffsammelzentrum
Mülltrennung mit Familie Tonni Mülltrennung mit Familie Tonni
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 4

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Unser Schwerpunktthema in diesem Schuljahr war "Stopp Littering! Halten wir NÖ sauber! Das achtlose Wegwerfen von Müll in die Umgebung verursacht ökologische, finanzielle und soziale Probleme. Mit unseren gesetzten Aktivitäten wollten wir unsere Schulkinder gezielt darauf aufmerksam machen, dass sie mit einem bewussten Umgang mit Müll (richtige Mülltrennung und Entsorgung) einen wesentlichen Beitrag zur Lebensqualität auf diesem Planeten leisten können.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Unsere Abfallberaterin bereitete das Thema Littering mit dem "Mach mit Buch - Familie Tonni" auf. Ziel war es, die Kinder zum bewussten Umgang mit Abfällen und Verpackungen hinzuführen, denn auch sie werfen oftmals Abfälle in der Natur achtlos weg.
Mit diesem Buch ging man zuerst einmal auf den Lebensraum Wald ein:
Welche Tiere und Pflanzen gibt es? Wovon ernähren sich die Tiere? Wo schlafen sie? Wie reagieren Tiere auf Lärm? Wie verhalte ich mich im Wald?
Danach wurde zu folgender Frage übergeleitet: Wie wird der Lebensraum der Tiere durch Abfälle verändert? Was passiert in der Natur mit den Abfällen? Der Unterschied von natürlichen und künstlichen Abfällen wurde ebenfalls behandelt. Im Buch klar ersichtlich ist, dass unsere Natur nicht mit alllen Abfällen alleine fertig wird, hier benötigt unsere Umwelt Unterstützung von uns Menschen. Mit diesem Bewusstsein erfolgte eine spielerische Überleitung zur Mülltrennung. Die unterschiedlichen Mülltonnen und die Leitfarben der Abfalltrennung wurden vorgestellt und mit einem Zuordnungsspiel wurde das richtige Trennen geübt. Was mit dem Müll in den Tonnen passiert, dies erklärte uns unserer Abfallberaterin bei ihrem zweiten Besuch. In dieser Einheit wurden die Bioabfälle näher behandelt und Biotonne und Komposthaufen gegenübergestellt. Auch der Recyclingvorgang von Glasflaschen wurde besprochen und mit Bobby Bottle vertieft.
Das Umwelttheater "Es kumd zrugg" verdeutlichte nochmals, dass Müll nicht wertlos ist, sondern ein wertvoller Rohstoff, aus dem wieder etwas Neues gemacht werden kann, wenn vorher alles richtig gemacht wird.
Zu guter Letzt besuchten wir am Schulschluss das Wertstoffsammelzentrum in unserem Bezirk und dort verfolgten wir nun in natura den Weg unserer Abfälle.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Natur erleben im Schulumfeld, Reduzieren von Emissionen

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
37

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Eine geschlechterspezifische Berücksichtigung der Lernzugänge war keineswegs erforderlich.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Im Rahmen dieses Projektes arbeiteten wir eng mit unserer Ökologberaterin und unserer Abfallberaterin zusammen.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Gesetzte Aktivitäten wurden bildlich festgehalten und auf unserer Schulhomepage präsentiert.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Da wir eine sehr kleine Schule sind und im ständigen Kontakt stehen, wurden gesetzte Maßnahmen (Umwelttheater, ...) nach Ausführung sofort reflektiert und evaluiert.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Stopp Littering!

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Unsere SchülerInnen haben großes Interesse gezeigt und sind bemüht, ihre Abfälle richtig zu trennen/zu entsorgen. Eigens ernannte Mülldetektive kümmern sich um die richtige Mülltrennung in der Klasse.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Es wurde ein Bewusstsein geschaffen, denn mit diesem Projekt wurde uns allen klar, dass der richtige Umgang mit Abfällen für ein gesundes Leben unausweichlich ist.
Jeder muss einen Beitrag leisten und nicht auf andere warten. Es ist wichtig, Eigenverantwortung zu übernehmen, denn wir alle wollen auf einem sauberen Planeten leben.

Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Stärke basiert auf unserem gemeinsamen Tun, alle ziehen an einem Strang und so können solche Themen eine Nachhaltigkeit erlangen.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Zertifizierte Gesunde Schule
Klimabündnis-Schule

Zusatzfrage für Klimabündnis-Schulen
Klima- und Umweltthemen wurden in den Unterrichtsfächern Deutsch, Sachunterricht, Bildnerische Erziehung, Musik und Religion aufgegriffen.