ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

HLW Schrödinger

Jahresbericht des Schuljahres 2016/2017

Schule: HLW Schrödinger
KoordinatorIn: Mag. Rodler Angelika
DirektorIn: Mag. Petermandl Margareta
Handlungsbereiche:
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Das Projekt „Gesunde BMHS“ hat zum Ziel die Gesundheit aller Personen der Schule zu fördern, also die Gesundheit von SuS, von LuL und des nicht unterrichtenden Personals, wobei der Bereich der Prävention eine besondere Rolle spielt. Es wurde ein Gesundheitsteam, bestehend aus 10 Lehrerinnen, der Schulärztin und zwei Maturantinnen konstituiert, um das Thema Gesundheit fest in der Schulstruktur zu verankern.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Styria Vitalis und der GKK durchgeführt und in drei Phasen umgesetzt:

1. Ist-Analyse (März 2016 - Oktober 2016)
Um genaue Maßnahmen der Gesundheitsförderung an unserer Schule zu erheben, wurde in Phase 1 eine Online-Erhebung durchgeführt, bei der alle am Schulgeschehen beteiligten Personen in einem ausführlichen Fragebogen über den IST-Zustand an der Schule befragt wurden.
Nach genauer Auswertung durch das IfGP (Institut für Gesundheitsförderung und Prävention) wurde ein umfassender Gesundheitsbericht erstellt. Ausgehend von diesem wurden folgende fünf Handlungsfelder festgelegt:
• Nachhaltigkeit
• Regeln und Umgang mit Regeln
• Ruheoasen in der Schule schaffen
• Unterrichtsgestaltung
• Mehr Bewegung im Schulalltag

2. Planungsphase (Oktober 2016 – Juni 2017)
Im Rahmen einer groß angelegten „Gesundheitskonferenz“ im Dezember 2016 (ungefähr 100 Teilnehmer_innen) wurden erstens die Ergebnisse der Umfrage präsentiert und anschließend konnten die Teilnehmer_innen nach Interesse in einem Workshop eines der Handlungsfelder intensiv bearbeiten.
In einem nächsten Schritt wurde im Jänner 2017 beim „Gesundheitstag“ konkrete Maßnahmen festgelegt, die vom Gesundheitsteam umgesetzt werden sollen.

3. Umsetzungs- und Reflexionsphase (Juni 2017 – Juli 2018)
Es wurden kostenfreie Maßnahmen und mithilfe der finanziellen Unterstützung der Kooperationspartner auch Maßnahmen, die mit Anschaffungen verbunden waren, umgesetzt.
• Nachhaltigkeit: Bezuschussung des Maturaprojekts „Schrödinger Trinkflasche“ und Bewusstseinsbildung für Wassertrinken anstatt Softdrinks, Müllvermeidung und – trennung,
• Regeln und Umgang mit Regeln: „Nicht stören“-Schilder, handyfreie Zonen, Ausarbeitung neuer Verhaltensvereinbarungen
• Ruheoasen in der Schule schaffen: Gartengestaltung, „Grünes Klassenzimmer“, Fensternischengestaltung
• Unterrichtsgestaltung: Workshop zum Thema „Kompetenzorientierter Unterricht“
• Mehr Bewegung im Schulalltag: Modulares Turnen, „Bewegte Pause“ und Vital4Brain

Projektende 2018.
Grünes Klassenzimmer Grünes Klassenzimmer
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 34

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Der Focus lag darauf, das Thema Gesundheit im Schulalltag zu verankern.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Das Projekt „Gesunde BMHS“ hat zum Ziel die Gesundheit aller Personen der Schule zu fördern, also die Gesundheit von SuS, von LuL und des nicht unterrichtenden Personals, wobei der Bereich der Prävention eine besondere Rolle spielt. Es wurde ein Gesundheitsteam, bestehend aus 10 Lehrerinnen, der Schulärztin und zwei Maturantinnen konstituiert, um das Thema Gesundheit fest in der Schulstruktur zu verankern.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Styria Vitalis und der GKK durchgeführt und in drei Phasen umgesetzt:

1. Ist-Analyse (März 2016 - Oktober 2016)
Um genaue Maßnahmen der Gesundheitsförderung an unserer Schule zu erheben, wurde in Phase 1 eine Online-Erhebung durchgeführt, bei der alle am Schulgeschehen beteiligten Personen in einem ausführlichen Fragebogen über den IST-Zustand an der Schule befragt wurden.
Nach genauer Auswertung durch das IfGP (Institut für Gesundheitsförderung und Prävention) wurde ein umfassender Gesundheitsbericht erstellt. Ausgehend von diesem wurden folgende fünf Handlungsfelder festgelegt:
• Nachhaltigkeit
• Regeln und Umgang mit Regeln
• Ruheoasen in der Schule schaffen
• Unterrichtsgestaltung
• Mehr Bewegung im Schulalltag

2. Planungsphase (Oktober 2016 – Juni 2017)
Im Rahmen einer groß angelegten „Gesundheitskonferenz“ im Dezember 2016 (ungefähr 100 Teilnehmer_innen) wurden erstens die Ergebnisse der Umfrage präsentiert und anschließend konnten die Teilnehmer_innen nach Interesse in einem Workshop eines der Handlungsfelder intensiv bearbeiten.
In einem nächsten Schritt wurde im Jänner 2017 beim „Gesundheitstag“ konkrete Maßnahmen festgelegt, die vom Gesundheitsteam umgesetzt werden sollen.

3. Umsetzungs- und Reflexionsphase (Juni 2017 – Juli 2018)
Es wurden kostenfreie Maßnahmen und mithilfe der finanziellen Unterstützung der Kooperationspartner auch Maßnahmen, die mit Anschaffungen verbunden waren, umgesetzt.
• Nachhaltigkeit: Bezuschussung des Maturaprojekts „Schrödinger Trinkflasche“ und Bewusstseinsbildung für Wassertrinken anstatt Softdrinks, Müllvermeidung und – trennung,
• Regeln und Umgang mit Regeln: „Nicht stören“-Schilder, handyfreie Zonen, Ausarbeitung neuer Verhaltensvereinbarungen
• Ruheoasen in der Schule schaffen: Gartengestaltung, „Grünes Klassenzimmer“, Fensternischengestaltung
• Unterrichtsgestaltung: Workshop zum Thema „Kompetenzorientierter Unterricht“
• Mehr Bewegung im Schulalltag: Modulares Turnen, „Bewegte Pause“ und Vital4Brain

Projektende 2018.

Handlungsbereiche
Gestalten von Schul- und Freiräumen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
538

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Die Vorschläge beider Geschlechter würden berücksichtigt.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Das Projekt wurde und wird in Zusammenarbeit mit Styria Vitalis (Frau Nina Kretschi, MA) und der GKK durchgeführt.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Gesundheitskonferenz, Gesundheitstagung, Aushänge (Plakate) mit aktuellen Maßnahmen, Hinweise durch Frau Direktorin in der Lehrerkonferenz, Jahresbericht

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Reflexion erfolgt ständig über Rückmeldungen von allen Beteiligten der Schulgemeinschaft. Eine abschließende Evaluation erfolgt im Laufe des Schuljahres 2017/18.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Verankerung des Themas "Gesunde BMHS"

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Viele SuS und LuL haben einerseits positive Rückmeldung gegeben. Außerdem war der Erfolg unserer Maßnahmen dadurch sichtbar, dass SuS, LuL und das nicht unterrichtende Personal regen Gebrauch von den Maßnahmen
machen. So wurden das „Grüne Klassenzimmer“ von unterschiedlichen Klassen intensiv genutzt, die Fensternischengestaltung lädt die SuS zum Ausrasten in den Pausen ein, die Trinkflaschen wurden zahlreich bestellt.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Schulgemeinschaft wurde durch viel Kommunikation und Kooperation gestärkt. Durch die vielen sichtbaren Maßnahmen (Grünes Klassenzimmer, Gartennutzung, Fensternischengestaltung, Schrödinger-Trinkfasche, „Bitte nicht stören“-Schilder…) verbesserte sich das Schulklima, wodurch ein Beitrag zur Gesundheitsförderung geleistet wurde.

Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Stärken liegen in der Kommunikation auf Augenhöhe, im schnellen Informationsfluss, im konstruktiven Miteinander und im guten Dialog mit der Schulleitung.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Zertifizierte Gesunde Schule
Erasmus+