ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Family First

Jahresbericht des Schuljahres 2016/2017

Schule: Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe
KoordinatorIn: MMag. Preza Sabine, MSc
DirektorIn: Mag. Dr. Hochfellner Elke
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Bericht von Lena Rabong, 2B:
Das Projekt „Family First“ wurde von den Klassen 2HWB und 2HWC am 31.03.2017 veranstaltet und diente mehreren Zwecken. Es sollte den anderen Schülern und Lehrern der HLW10 gezeigt werden, wie viel Negatives hinter einem Handy stecken kann und wie viel Schaden durch ein Handy oftmals angerichtet wird. Es wurde aufgezeigt, wie es Schimpansen das Leben nehmen kann und Menschen unter nicht menschenwürdigen Bedingungen zur Arbeit zwingt. Die zwei Klassen hatten auch die Hoffnung, mit Spenden und dem Geld, welches durch dich Ausrichtung eines Buffets eingenommen werden sollte, einen Schimpansen adoptieren zu können und damit ein Leben zur retten.
Die 2HWB begann schon vor vielen Wochen sich mit dem Thema Handy-Erzeugung und deren Folgen zu beschäftigen. Es wurden Videos gezeigt, Artikel gelesen und die SchülerInnen erfuhren zusätzlich viel Neues von ihrer NWIS Lehrerin. Sie lernten, dass der Lebensraum der Schimpansen durch die Handy- Industrie zerstört wird, da Wälder gerodet werden und unter welcher Ausbeutung die Arbeitskräfte in den betroffenen Ländern, die wichtige Rohstoffe zur Handy-Herstellung abbauen müssen, leiden. Es waren Bilder, die man nicht so schnell vergisst. Wir sahen in vielen Dokumentationen wie Menschen und auch oft Kindern ohne Schutzkleidung in tiefe, gefährliche Stollen klettern und am Ende das Tages für diese anstrengende und lebensgefährliche Arbeit lediglich 1€ bekommen. Ebenso lernte die 2HWB, dass es heutzutage ein „Fairphone“ gibt, bei dessen Produktion darauf geachtet wird, wo und von wem die Rohstoffe abgebaut werden. Dieses ist auch länger haltbar und damit besser für den Schimpansen und den Menschen
Nachdem die 2HWB all diese Informationen gesammelt hatte, kamen die SchülerInnen der Klasse auf die Idee die 2HWC in dieses Projekt einzubinden und auf Basis des ganzen Wissens, das sie sich angeeignet hatten, ein kurzes Video zu produzieren, welches sie dann den SchülerInnen und LehrerInnen im Festsaal präsentieren wollten. Und genau das taten sie dann auch. Das Video zu drehen dauerte über vier Stunden und verlangte sowohl den LehrerInnen, als auch den SchülerInnen viel ab. Vor allem Geduld war gefragt. Aber nach einigen Stunden war es dann geschafft und es war ein eindrucksvolles Video entstanden.
Dieses wurde dann mehreren Klassen am 31.03.2017 präsentiert, die alle begeistert waren.
Mit den eingenommenen Spenden hat es die 2HWB und 2HWC geschafft ein Schimpansen-Leben zu retten.

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Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 2

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Im SJ 2016/17 haben die Klassen 2B und 2C das Projekt "Family First" im Fach NAWI durchgeführt.
Wir haben den Schulwettbewerb von Jane Goodall (Handysammlung) zum Anlass genommen, um über die Gefährdung der Schimpansen in Afrika durch den Handygebrauch zu berichten.
Dazu haben wir einen Film gedreht, der die Problematik des Handygebrauchs thematisiert. Es wurden dabei auch Verbesserungsvorschläge herausgearbeitet.
Unser Film "Family First" wurde an der Schule präsentiert.
Wir haben an der HLW 10 alte Handies gesammelt und dadurch auch den 2. Platz beim Jane Goodall (Sammlung Alter Handies) Wettbewerb erreicht.
Des weiteren haben wir Spenden gesammelt und damit die Patenschaft für einen Schimpansen (Anzac) für ein Jahr finanziert.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Bericht von Lena Rabong, 2B:
Das Projekt „Family First“ wurde von den Klassen 2HWB und 2HWC am 31.03.2017 veranstaltet und diente mehreren Zwecken. Es sollte den anderen Schülern und Lehrern der HLW10 gezeigt werden, wie viel Negatives hinter einem Handy stecken kann und wie viel Schaden durch ein Handy oftmals angerichtet wird. Es wurde aufgezeigt, wie es Schimpansen das Leben nehmen kann und Menschen unter nicht menschenwürdigen Bedingungen zur Arbeit zwingt. Die zwei Klassen hatten auch die Hoffnung, mit Spenden und dem Geld, welches durch dich Ausrichtung eines Buffets eingenommen werden sollte, einen Schimpansen adoptieren zu können und damit ein Leben zur retten.
Die 2HWB begann schon vor vielen Wochen sich mit dem Thema Handy-Erzeugung und deren Folgen zu beschäftigen. Es wurden Videos gezeigt, Artikel gelesen und die SchülerInnen erfuhren zusätzlich viel Neues von ihrer NWIS Lehrerin. Sie lernten, dass der Lebensraum der Schimpansen durch die Handy- Industrie zerstört wird, da Wälder gerodet werden und unter welcher Ausbeutung die Arbeitskräfte in den betroffenen Ländern, die wichtige Rohstoffe zur Handy-Herstellung abbauen müssen, leiden. Es waren Bilder, die man nicht so schnell vergisst. Wir sahen in vielen Dokumentationen wie Menschen und auch oft Kindern ohne Schutzkleidung in tiefe, gefährliche Stollen klettern und am Ende das Tages für diese anstrengende und lebensgefährliche Arbeit lediglich 1€ bekommen. Ebenso lernte die 2HWB, dass es heutzutage ein „Fairphone“ gibt, bei dessen Produktion darauf geachtet wird, wo und von wem die Rohstoffe abgebaut werden. Dieses ist auch länger haltbar und damit besser für den Schimpansen und den Menschen
Nachdem die 2HWB all diese Informationen gesammelt hatte, kamen die SchülerInnen der Klasse auf die Idee die 2HWC in dieses Projekt einzubinden und auf Basis des ganzen Wissens, das sie sich angeeignet hatten, ein kurzes Video zu produzieren, welches sie dann den SchülerInnen und LehrerInnen im Festsaal präsentieren wollten. Und genau das taten sie dann auch. Das Video zu drehen dauerte über vier Stunden und verlangte sowohl den LehrerInnen, als auch den SchülerInnen viel ab. Vor allem Geduld war gefragt. Aber nach einigen Stunden war es dann geschafft und es war ein eindrucksvolles Video entstanden.
Dieses wurde dann mehreren Klassen am 31.03.2017 präsentiert, die alle begeistert waren.
Mit den eingenommenen Spenden hat es die 2HWB und 2HWC geschafft ein Schimpansen-Leben zu retten.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
50

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
keine spezielle geschlechterspezifischen Lernzugänge

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Jane Goodall Institut Austria
http://www.janegoodall.at

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Filmvorführung am 31.3.2017 im Festsaal der HLW 10

FILM AUF YOUTUBE: https://www.youtube.com/watch?v=pBD2kS_dSTw

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Ziel: Bewusstsein erlangen bezüglich Handygebrauch und Ressourcen/ Zerstörung von Lebensräumen sowie sozialer Auswirkungen (z.B. Arbeitsbedingungen im Bergbau in Afrika bzw. in China)

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Schonung natürlicher Ressourcen.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Begeisterte Schülerinnen und Schüler- Identifikation mit Projekt hoch.
Sehr gutes Feedback und Wertschätzung durch andere Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen und Jane Goodall Institut Austria.
Hohe Sammelquote- alle haben mitgesammelt!
Interesse für weitere Projekte!

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Grosses Interesse an weiteren interessanten Umweltprojekten, weil Projekte einfach Spass machen, vor allem, wenn S+S diese selbst gestalten und L nur zur Unterstützung die Nebenrolle spielen.

Wo liegen unsere Stärken?
Gutes Schulklima
S+S dürfen eigenverantwortlich handeln
Spass an der Arbeit muss gegeben sein- Schule soll Spass machen!
Bereitschaft zur Gestaltung und Bewegung von S+L

Netzwerke
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