ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Landesweite Aktion "Wer radelt gewinnt"

Jahresbericht des Schuljahres 2016/2017

Schule: Musik Mittelschule Henndorf
KoordinatorIn: OLNMS Eder Andreas
DirektorIn: OLNMS Wintersteller Claudia, BEd
Handlungsbereiche:
  • Reduzieren von Emissionen
  • Mobilität und Verkehr
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
FAHRRADKILOMETER SAMMELN
Auch heuer nahmen wir wieder an der landesweiten Aktion "Wer radelt gewinnt" teil. Insgesamt 3 Klassen (3a, 3b und 2a) sammelten 3584 gesunde und umweltfreundliche Fahrradkilometer im Zeitraum von April bis Ende Juni. Frau Magdalena Perschl vom Klimabündnis Salzburg sowie Frau Birgit Winkler von der Gemeinde Henndorf unterstützten uns tatkräftig und besuchten uns am Ende der Aktion bei der Tombolaverleihung. Jede/r Teilnehmer/in gewann für das Mitmachen einen kleinen Preis . Ein so „hoher Besuch“ in der Aula unserer Schule hat die SchülerInnen zusätzlich motiviert, auch in den Sommerferien noch fleißig weiter zu sammeln.“
Magadalema Perschl setzt im Land Salzburg seit vielen Jahren wichtige Akzente rund um das Thema Fahrradfahren. Persönlich ist sie schon früh auf das Rad gekommen und war bereits in der Schulzeit mit dem Fahrrad unterwegs. Das Rad diente ihr auch als wichtiges Hilfs- und Transportmittel für die ersten Ferienjobs . Ob morgendliche Brotausfahrten für eine Bäckerei oder die Zustellung der Post – das Rad war unabdingbar für Frau Perschl. Daher ist es ihr auch heute noch ein Anliegen, die Jugendlichen für´s Radfahren zu begeistern und zu motivieren. Mit der Aktion „Wer radelt gewinnt“ gelingt das ganz wunderbar. Die SchülerInnen waren sehr beeindruckt von Frau Perschls Erzählungen rund ums Radfahren. Zum Abschluss stellte Magdalena Perschl noch ein paar Fragen und machte mit den Jugendlichen ein kleines Fahrradquiz.

Meiner Meinung nach sind die Kinder von heute unsere Fahrradgeneration von morgen. Deshalb ist es mir wichtig, Kinder und Jugendliche möglichst bald für das Fahrradfahren zu begeistern und ihnen die Vorteile dieses Verkehrsmittels zu vermitteln. Ich hoffe, dass die Begeisterung der SchülerInnen für das Fahrrad fahren aufrecht erhalten bleibt und dass die Anzahl der Teilnehmer in den nächsten Jahren steigt.
Aktion "Gib 8 - Toter Winkel" 1a Aktion "Gib 8 - Toter Winkel" 1a
AVOS Einkaufstraining 3b AVOS Einkaufstraining 3b
AVOS - Gesunde Weihnachtsbäckereien 3b AVOS - Gesunde Weihnachtsbäckereien 3b
Bepflanzung des Kräuterbeetes 3b Bepflanzung des Kräuterbeetes 3b
Landesweite Aktion "Wer radelt gewinnt" 3ab, 2a Landesweite Aktion "Wer radelt gewinnt" 3ab, 2a
Müllsammelaktion Müllsammelaktion
Müllsammelaktion Müllsammelaktion
Müllsammelaktion Müllsammelaktion
Kräuterschilder aus Ton Kräuterschilder aus Ton
Kräuter Kräuter
Arbeiten am Kräuterbeet Arbeiten am Kräuterbeet
Einkaufen nach Kritierien Einkaufen nach Kritierien
Aktion "Gib 8 - Toter Winkel" 1b Aktion "Gib 8 - Toter Winkel" 1b
Toter Winkel hinter dem Lastwagen Toter Winkel hinter dem Lastwagen
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 5

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Bepflanzung des Kräuterbeetes
„Viele Hände, machen eine schnelles Ende“ so lautete das Motto der 3b bei der Bepflanzung des Kräuterbeetes.
Da die Schule durch den Umbau ein neues Kräuterbeet bekommen hat, wollten die LehrerInnen gemeinsam mit den SchülerInnen der 3b das Gartenbeet neu bepflanzen und gestalten.
Frau Gastberger kreierte in Werken Beschriftungsschilder aus Ton, die individuell von den SchülerInnen angefertigt worden sind.
Nach einem langen Arbeitsprozess – Ton formen – beschriften – brennen – kamen die Kräuterschilder schlussendlich zum Einsatz.
Die SchülerInnen der 3b setzten im Ernährungs- und Haushaltunterricht mit Frau Stolzlechner verschiedene Kräuter ein. Anschließend wurden die Kräuter gemeinsam bestimmt und mögliche Verwendungsmöglichkeiten besprochen. Das Projekt ist sehr nachhaltig, denn die Kräuter werden im EH-Unterricht verwendet und verkocht.
Im Großen und Ganzem ist das Projekt sehr gelungen und die Kinder hatten eine Menge Spaß!




Sicherheitsaktion „Toter Winkel“ in der MMs Henndorf Eine ganze Klasse verschwindet im „toten Winkel“

Unfallursache „toter Winkel“ Die LKW-Fahrer fürchten ihn, Verkehrsexperten warnen vor ihm. Die Rede ist vom „Toten Winkel“. Jedes Jahr gibt es schwere Verkehrsunfälle, häufig auch mit Todesopfern, weil Lkw-Fahrer beim Abbiegen einen Fußgänger oder Zweiradfahrer übersehen, der sich im „toten Winkel“ befindet und im entscheidenden Moment für Lkw- und Pkw-Lenker „unsichtbar“ ist.

Schülerinnen und Schüler der Musikmittelschule Henndorf konnten diese Situation kürzlich hautnah erleben. Beim Programm "Gib Acht“ lernen SchülerInnen der ersten Schulstufe der MMS Henndorf jedes Jahr zu Schulbeginn die Gefahren des toten Winkels und die NichtSicht eines LKW-Fahrers kennen. Am stehenden LKW laufen Kinder in den toten Winkel - gleichzeitig beobachtet ein anderes Kind aus dem Fahrercockpit, wie lange es seine Mitschüler sehen kann. Mit dieser einfachen, aber dennoch lehrreichen Demonstration wird den Kindern die "Nicht-Sicht" eines LKW Fahrers altersgerecht verdeutlicht.

Eine ganze Klasse verschwindet im „toten Winkel“ Erst aus der Fahrerperspektive wurde vielen SchülerInnen bewusst, wie gefährlich es ist, sich seitlich oder zu nahe vor einem LKW aufzuhalten. Der Sichtwinkel ist trotz Zusatzspiegeln eingeschränkt, und die SchülerInnen staunten nicht schlecht darüber, dass sie ihre Klassenkollegen im „toten Winkel“ nicht sehen konnten.


„Halte Abstand, suche immer den Blickkontakt mit dem Fahrer und sei aufmerksam im Straßenverkehr“, lautete die Kernbotschaft für die SchülerInnen an diesem Vormittag.





Flurreinigungsaktion - Sauberes Schulgelände
Henndorfer SchülerInnen räumen auf 105 Schülerinnen und Schüler der Musikmittelschule Henndorf nahmen teil an der landesweiten Aktion „Sauberes Salzburg“.

8 Säcke a 20l Müll eingesammelt 105 motivierte MüllsammlerInnen Kuriose Fundgegenstände: Knochen, Autoreifen, kaputtes Handy, Handtasche,….

Unter dem Slogan „Gemeinsam für eine saubere Umwelt“ nahmen bei der Flurreinigungsaktion am 7.4.2017 105 SchülerInnen der MMS Henndorf teil. Mit großem Engagement gingen die Jugendlichen ans Werk und förderten alles Mögliche ans Tageslicht. Die 8 vollen Müllsäcke zeigten klar, dass achtloses Wegwerfen von Müll noch immer ein Problem ist. Danke allen Teilnehmern für den engagierten Einsatz sowie der Salzburger Abfallbeseitigung für das Bereitstellen der Säcke und Handschuhe.

Sinn der Flurreinigungsaktion Bauhöfe, Straßenmeistereien und Andere sind das ganze Jahr über mit dem Einsammeln von achtlos weggeworfenem Abfall beschäftigt. Dabei geht es neben dem Säubern vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln. Wer mitmacht der sieht, wie viel Müll achtlos weggeworfen wird und eingesammelt werden muss. Eine Erfahrung, die prägt.

Kuriose Fundstücke: Die Klassenlehrer Andreas Eder, Daniela Gastberger, Tamara Stolzlechner, Elfi Maislinger, Gudrun Würcher und Wolfgang Berger konnten so manch kuriosen Fund bestaunen. Neben vielen Lebensmittel- und Getränkeverpackungen gingen den motivierten Müllsammlern auch eine Handtasche und ein kaputtes Handy ins Netz.

Verrottungsdauer: Achtlos weggeworfener Müll verschwindet nicht einfach so, er muss eingesammelt und entsorgt werden. Eine kleine Kartonschachtel würde ca. ein Jahr herum liegen, bis sie sich in winzige Teilchen auflöst. Ein Zigarettenstummel bräuchte dazu schon zwei Jahre. Das ist ja noch überschaubar, aber ein Saftpackerl mit 50 Jahren oder eine Plastikflasche mit 100 Jahren würden uns locker überleben, wenn sie nicht vorher jemand einsammeln würde.




Eine interessante Entdeckungstour durch den Supermarkt
„Wo ist denn die Avocado?“ Der rote Einkaufskorb war schon fast voll, doch "Wo bitte ist die Avocado und Petersilie?“ Nach einer kleinen Runde im Supermarkt fanden die vier Burschen der ersten Einkaufsgruppe bis auf die Minze, die leidernoch nicht vorrätig war, all die Lebensmittel auf der Liste. Die sieben 12- bis 13-jährigen SchülerInnenInnen der 3b hatten sichtlich Spaß an ihrer Aufgabe, Obst, Gemüse, Brot, harte Eier, Milchprodukte und Putenschinken für ihre gesunde Osterjause einzukaufen. Insgesamt kamen 20 Schüler in den Genuss, mit Klassenlehrerin Tamara Stolzlechner und Simone Sommerauer, Gesundheitsreferentin von Avos (Arbeitskreis für Vorsorgemedizin), einkaufenzugehen. „Wir kaufen lieber ein unverpacktes Landbrot, weil’s gesünder ist“,sagt Lukas.Und der Sauerrahm? Eigenmarke oder lieber doch ein anderer? Die Wahl fällt auf den „anderen“. Die Burschen achteten auf Regionalität, wenig bis keine Verpackung, und auf Bio-Qualität. „Natürlich spielt auch der Preis eine Rolle“, sagen sie. Aufs Geld geschaut haben sie bei den Produkten und griffen auch zu Aktionsware. Absichtlich standen auf dem weißen Einkaufszettel auch Erdbeeren drauf. „Hier müssen die Schüler auf den Preis achten sowie aufs Herkunftsland“, sagt Die Drittklassler der NMS Henndorf hatten einen Auftrag. Sieben Burschen wurden mit einer Einkaufsliste ins Geschäft geschickt,um für die gesunde Jause möglichst regionale und Bio-Lebensmittel in den Korb zu füllen. Beim Einkaufstraining, das vom Avos in den „Gesunden Gemeinden“ initiiert und begleitet wird, soll vermittelt werden, worauf beim Einkaufen geachtet werden soll. Allen voran sollten die Lebensmittel möglichst saisonal und regional sein. „Es ist wichtig, die Schülern wissen zu lassen, wann etwas bei uns wächst und warum der weite Transport von Lebensmitteln schlecht ist“, sagt Sommerauer. Oft spiele bei den Kindern auch der Preis eine Rolle in der Entscheidung für oder gegen Bioprodukte. „Bio ist also nicht immer das Muss, eher je nach Möglichkeit“,sagt sie. Die Klassenlehrerin war sehr zufrieden mit dem Einkauf „ihrer“Buben,auch deshalb,weil sie das Obst ohne Plastiksackerl in den Korb legten.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
FAHRRADKILOMETER SAMMELN
Auch heuer nahmen wir wieder an der landesweiten Aktion "Wer radelt gewinnt" teil. Insgesamt 3 Klassen (3a, 3b und 2a) sammelten 3584 gesunde und umweltfreundliche Fahrradkilometer im Zeitraum von April bis Ende Juni. Frau Magdalena Perschl vom Klimabündnis Salzburg sowie Frau Birgit Winkler von der Gemeinde Henndorf unterstützten uns tatkräftig und besuchten uns am Ende der Aktion bei der Tombolaverleihung. Jede/r Teilnehmer/in gewann für das Mitmachen einen kleinen Preis . Ein so „hoher Besuch“ in der Aula unserer Schule hat die SchülerInnen zusätzlich motiviert, auch in den Sommerferien noch fleißig weiter zu sammeln.“
Magadalema Perschl setzt im Land Salzburg seit vielen Jahren wichtige Akzente rund um das Thema Fahrradfahren. Persönlich ist sie schon früh auf das Rad gekommen und war bereits in der Schulzeit mit dem Fahrrad unterwegs. Das Rad diente ihr auch als wichtiges Hilfs- und Transportmittel für die ersten Ferienjobs . Ob morgendliche Brotausfahrten für eine Bäckerei oder die Zustellung der Post – das Rad war unabdingbar für Frau Perschl. Daher ist es ihr auch heute noch ein Anliegen, die Jugendlichen für´s Radfahren zu begeistern und zu motivieren. Mit der Aktion „Wer radelt gewinnt“ gelingt das ganz wunderbar. Die SchülerInnen waren sehr beeindruckt von Frau Perschls Erzählungen rund ums Radfahren. Zum Abschluss stellte Magdalena Perschl noch ein paar Fragen und machte mit den Jugendlichen ein kleines Fahrradquiz.

Meiner Meinung nach sind die Kinder von heute unsere Fahrradgeneration von morgen. Deshalb ist es mir wichtig, Kinder und Jugendliche möglichst bald für das Fahrradfahren zu begeistern und ihnen die Vorteile dieses Verkehrsmittels zu vermitteln. Ich hoffe, dass die Begeisterung der SchülerInnen für das Fahrrad fahren aufrecht erhalten bleibt und dass die Anzahl der Teilnehmer in den nächsten Jahren steigt.

Handlungsbereiche
Reduzieren von Emissionen, Mobilität und Verkehr, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
63

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
nein

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Gemeinde, Klimabündnis Salzburg

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Auflösung der gefahrenen Kilometer bei einer Abschlussveranstaltung mit Tombolaverleihung,
der Bericht wurde in der Gemeindezeitung sowie in den Flachgauer Nachrichten veröffentlicht

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
In Zusammenarbeit mit Frau Perschl des Klimabündnis Salzburg konnten wir das Projekt erfolgreich abwickeln. Immer mehr SchülerInnen wurden durch die Aktion animiert zu Fuß bzw mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen. Es ist uns erfolgreich gelungen den gesundheitlichen Aspekt deutlich hervorzuheben und auch bei den SchülerInnen transparent zu machen. Die Aktion hatte einen nachhaltigen Effekt und wird in Zukunft regelmäßig statt finden.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
ja

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Zunahme der SchülerInnen, die zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad zur Schule kommen (Dokumentation durch eine Bildschirmanzeige beim Schuleingang)

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Spaß am Fahrrad fahren zu entwickeln
gemeinsames Fahrrad fahren
vermehrte Anzahl der Fahrradfahrer
selbständiges Dokumentieren der gefahrenen Kilometer

Wo liegen unsere Stärken?
Aktivität und Gesundheitsbewusstsein der SchülerInnen zu erhöhen

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken

Keine Mitgliedschaften bei anderen Netzwerken

Zusatzfrage für Klimabündnis-Schulen
Ernährung und Haushalt, Deutsch, Geographie, Technisches und Textiles Werken,