ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Raum der Stille

Jahresbericht des Schuljahres 2016/2017

Schule: HLW Kufstein
KoordinatorIn: Mag. Auer Matthias
DirektorIn: Mag. Höfle Markus
Handlungsbereiche:
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Angeregt wurde der Gedanke zum Raum der Stille von Herrn Direktor Höfle, der diese Idee nach einem Besuch einer deutschen Schule mitbrachte und an das KollegInnen-Team „Gesunde Schule“ herantrug. Der Umsetzung gingen viele Monate, Gespräche und Überlegungen (auch in Stille) voraus. Was sich jetzt so schlicht, einfach, puristisch ohne Firlefanz und Schnickschnack als Raum der Stille präsentiert, trägt besonders die Handschrift von Kollege Klaus Weninger. Der Raum lädt ein zum Verweilen, zur Achtsamkeit und zum Sich-Spüren. Folgende Elemente prägen diesen Ort:
• die Verortung: der Raum der Stille befindet sich ganz abgelegen, im hintersten Eck des Schulgebäudes. So wie man sich in den Schutz einer Höhle begeben kann, wird hier in stürmischen Zeiten ein Ort zum Rasten und Atemholen eröffnet.
• ein uralter Riemenboden mit seinen Unebenheiten und Unförmigkeiten, aber auch seiner Wärme soll den Besucher den Boden unter seinen Füßen wieder spüren lassen und ihn damit wieder erden.
• eine verkürzte Türhöhe nötigt den Besucher zur Aufmerksamkeit beim Betreten. Spätestens wenn man/frau sich den Kopf am Türstock angeschlagen hat, wird man/frau (etwas unsanft) aus der Verlorenheit in den Gedanken an Vergangenes oder Zukünftiges in die Gegenwart versetzt.
• der erste Blick wird sich auf den kreisförmigen Ausschnitt an der Frontwand richten. In dieser symbolträchtigen Form wird ein offener Raum angedeutet, anfangs- und endlos.
• die Lichtinstallation ist mehr als eine Spielerei. Die Möglichkeit, den Raum in verschiedenen Farben auszuleuchten, verweist auf die Entsprechung von seelischer Gestimmtheit und Farben, und die Einwirkung der Einen auf das Andere.
Er ist gedacht als Raum, wo mit Schülergruppen Themen erörtert werden könnten, die weder Tisch noch Computer erfordern, zum Nachdenken und -spüren, ein Raum der Begegnung und Achtsamkeit, wo die Besucher auf Traumreisen gehen können, … wo man/frau hinuntergehen kann, um „runterzukommen“, … für meditative Schülerfeiern im kleinen Rahmen, …

Von der besten Gesellschaft sagte man:
ihr Gespräch ist unterrichtend,
ihr Schweigen bildend.
Johann Wolfgang Goethe
Raum der Stille Raum der Stille
Raum der Stille Raum der Stille
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Änderung der Unterrichtszeiten um die Anbingung an die öffentlichen Verkehrsmittel besser zu gewährleisten und um eventuelle Wartezeiten zu verkürzen. Diese Maßnahme dient sowohl dem Wohl der SchülerInnen und der Lehrpersonen.
Im Zuge dessen wurden auch die Pausenzeiten geändert, um den SchülerInnen Freiräume zu ermöglichen.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Angeregt wurde der Gedanke zum Raum der Stille von Herrn Direktor Höfle, der diese Idee nach einem Besuch einer deutschen Schule mitbrachte und an das KollegInnen-Team „Gesunde Schule“ herantrug. Der Umsetzung gingen viele Monate, Gespräche und Überlegungen (auch in Stille) voraus. Was sich jetzt so schlicht, einfach, puristisch ohne Firlefanz und Schnickschnack als Raum der Stille präsentiert, trägt besonders die Handschrift von Kollege Klaus Weninger. Der Raum lädt ein zum Verweilen, zur Achtsamkeit und zum Sich-Spüren. Folgende Elemente prägen diesen Ort:
• die Verortung: der Raum der Stille befindet sich ganz abgelegen, im hintersten Eck des Schulgebäudes. So wie man sich in den Schutz einer Höhle begeben kann, wird hier in stürmischen Zeiten ein Ort zum Rasten und Atemholen eröffnet.
• ein uralter Riemenboden mit seinen Unebenheiten und Unförmigkeiten, aber auch seiner Wärme soll den Besucher den Boden unter seinen Füßen wieder spüren lassen und ihn damit wieder erden.
• eine verkürzte Türhöhe nötigt den Besucher zur Aufmerksamkeit beim Betreten. Spätestens wenn man/frau sich den Kopf am Türstock angeschlagen hat, wird man/frau (etwas unsanft) aus der Verlorenheit in den Gedanken an Vergangenes oder Zukünftiges in die Gegenwart versetzt.
• der erste Blick wird sich auf den kreisförmigen Ausschnitt an der Frontwand richten. In dieser symbolträchtigen Form wird ein offener Raum angedeutet, anfangs- und endlos.
• die Lichtinstallation ist mehr als eine Spielerei. Die Möglichkeit, den Raum in verschiedenen Farben auszuleuchten, verweist auf die Entsprechung von seelischer Gestimmtheit und Farben, und die Einwirkung der Einen auf das Andere.
Er ist gedacht als Raum, wo mit Schülergruppen Themen erörtert werden könnten, die weder Tisch noch Computer erfordern, zum Nachdenken und -spüren, ein Raum der Begegnung und Achtsamkeit, wo die Besucher auf Traumreisen gehen können, … wo man/frau hinuntergehen kann, um „runterzukommen“, … für meditative Schülerfeiern im kleinen Rahmen, …

Von der besten Gesellschaft sagte man:
ihr Gespräch ist unterrichtend,
ihr Schweigen bildend.
Johann Wolfgang Goethe

Handlungsbereiche
Gestalten von Schul- und Freiräumen, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
15

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
-

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Regionalfernsehen, Video
http://www.kbtv.at/category/zeit-mit-gott/

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Artikeln auf unserer Homepage im Jahresbericht und in den Printmedien. Produktion eines Videos im Regionalfernsehen http://www.kbtv.at/category/zeit-mit-gott/

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Der Raum der Stille stieß auf großes Interesse bei SchülerInnen und LehrerInnen. Er wird gerne zum Verweilen für eine "kurze Auszeit" genutzt.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Gesundheitsförderung an unserer Schule

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Wird regelmäßig von den Schülern genutzt.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Es wurde ein Raum der Begegnung geschaffen, der einen wertschätzenden, sozialen und offen Umgang untereinander fördert.

Wo liegen unsere Stärken?
An der kreativen und professionellen Umsetzung unserer vielfälltigen Schulprojekte.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Das Österreichische Umweltzeichen
Zertifizierte Gesunde Schule
Erasmus+