ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

„Natur erleben“

Jahresbericht des Schuljahres 2016/2017

Schule: Storchennestschule
KoordinatorIn: Mag. Winhofer Barbara
DirektorIn: Dipl.päd. Gruber Doris
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
Inhalt
Wir haben im Vorjahr den wöchentlichen Waldtag eingeführt. Auf einem von der Gemeinde Kaisersdorf zur Verfügung gestellten Waldstück wurde ein Stützpunkt im Wald eingerichtet. Alle Kinder aus Kindergarten und Schule können seither jeden Montag am Waldtag unabhängig vom Wetter teilnehmen.
Beim Stützpunkt gibt es keine Materialien (außer einem Seil zum Schwingen, Taschenmessern und einen Platz zum Jausnen) und keine Vorgaben. Spannend ist, was entsteht, was die Kinder in der Umgebung Wald tun.

Was die Kinder und Jugendlichen bisher gemacht haben: Sie haben...
+ ... im Frühjahr Bärlauch gepflückt und eine Bachwanderung bis zum Ursprung des Außeraubaches gemacht.
+ ... auch zu anderen Zeitpunkten Wanderungen den Bach entlang gemacht, waren dabei barfuß im Wasser, haben sich durch Dornen und Brennnesseln gezwängt, sind über und unter umgefallene Bäume geklettert. Es gibt ständig neue Entdeckungen: neue Vegetation allerorts, Pflanzen, Tiere, Schlamm, Kies, Schotter, Wege, die sich das Wasser sucht. Ein Abenteuer jagt das Nächste.
+ ... ein Seil an einem Baum befestigt, sind damit von einem kleinen Hang herunter geschwungen.
+ ... den Hang bei Trockenheit und Nässe als Rutschbahn verwendet.  
+ ... Hütten gebaut, wofür Äste und Stämme gesucht und angeschleppt wurden.
+ ... Regeln aufgestellt (z.B. dass man die Hütten nur auf dem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Waldstück aufstellen darf oder dass keine lebenden Bäume/Sträucher für die Hütten verwendet werden).
+ ... Fangen und Verstecken gespielt.
+ ... Stöcke, Muster in Rinden geschnitzt.
+ ... Tiere und Pflanzen gesucht und gefunden, dann bestimmt.
+ ... Pilze gesucht, gefunden, mit Hilfe von Bestimmungsbüchern bestimmt und die Essbaren zum Kochen nach Hause gebracht.
+ ... den Wald und die Umgebung in alle Richtungen erkundet und erforscht.

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Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 12

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Rückblick auf Ziel 1: 5 Burschen und 3 Mädels haben im letzten Jahr Möbel aus Recyclingmaterialien gebaut. Sie haben aus Paletten Sitzmöbel geplant und selbstständig gebaut. Alle Jugendlichen waren in alle Arbeitsschritte eingebunden, haben diverse Planungs- und Säge/Schraub/etc.-Arbeiten ausgeführt. Der gesamte Ablauf hat super ohne Mithilfe von Erwachsenen funktioniert. Die Sitzmöbel stehen inzwischen auf der hinteren Terrasse und sind ein beliebter Treffpunkt.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Wir haben im Vorjahr den wöchentlichen Waldtag eingeführt. Auf einem von der Gemeinde Kaisersdorf zur Verfügung gestellten Waldstück wurde ein Stützpunkt im Wald eingerichtet. Alle Kinder aus Kindergarten und Schule können seither jeden Montag am Waldtag unabhängig vom Wetter teilnehmen.
Beim Stützpunkt gibt es keine Materialien (außer einem Seil zum Schwingen, Taschenmessern und einen Platz zum Jausnen) und keine Vorgaben. Spannend ist, was entsteht, was die Kinder in der Umgebung Wald tun.

Was die Kinder und Jugendlichen bisher gemacht haben: Sie haben...
+ ... im Frühjahr Bärlauch gepflückt und eine Bachwanderung bis zum Ursprung des Außeraubaches gemacht.
+ ... auch zu anderen Zeitpunkten Wanderungen den Bach entlang gemacht, waren dabei barfuß im Wasser, haben sich durch Dornen und Brennnesseln gezwängt, sind über und unter umgefallene Bäume geklettert. Es gibt ständig neue Entdeckungen: neue Vegetation allerorts, Pflanzen, Tiere, Schlamm, Kies, Schotter, Wege, die sich das Wasser sucht. Ein Abenteuer jagt das Nächste.
+ ... ein Seil an einem Baum befestigt, sind damit von einem kleinen Hang herunter geschwungen.
+ ... den Hang bei Trockenheit und Nässe als Rutschbahn verwendet.  
+ ... Hütten gebaut, wofür Äste und Stämme gesucht und angeschleppt wurden.
+ ... Regeln aufgestellt (z.B. dass man die Hütten nur auf dem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Waldstück aufstellen darf oder dass keine lebenden Bäume/Sträucher für die Hütten verwendet werden).
+ ... Fangen und Verstecken gespielt.
+ ... Stöcke, Muster in Rinden geschnitzt.
+ ... Tiere und Pflanzen gesucht und gefunden, dann bestimmt.
+ ... Pilze gesucht, gefunden, mit Hilfe von Bestimmungsbüchern bestimmt und die Essbaren zum Kochen nach Hause gebracht.
+ ... den Wald und die Umgebung in alle Richtungen erkundet und erforscht.

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Kultur des Lehrens und des Lernens

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
24

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Die Gruppe der Kinder und Jugendlichen, die im Wald dabei waren, besteht aus Mädchen und Buben. Alle haben dort gemeinsam an diversen Aktivitäten teilgenommen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Das Grundstück wird von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Die Außenkontakte hierzu sind über "Storchennest-Erwachsene" gelaufen. Ab und an haben die Kinder SpaziergängerInnen aus dem Dorf getroffen, sich mit ihnen unterhalten.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Maßnahme wurde nicht öffentlich kommuniziert, intern wurden aber alle Familien in Kenntnis gesetzt. Zahlreiche Eltern haben schon an einem Waldtag teilgenommen.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Erlebnisse im Wald sind regelmäßig Thema bei diversen Gesprächen zwischen allen Beteiligten. Kinder und Jugendliche formulieren Wünsche und diskutieren diese mit teilnehmenden Erwachsenen. Nicht beteiligte Personen aus dem Storchennest werden mit Erlebnisberichten aus dem Wald versorgt. So entsteht Interesse am Waldtag. Dieser ist inzwischen schon ein unverzichtbarer Punkt im Wochengeschehen und wird auch im nächsten Jahr fortgeführt.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
.... „Natur erleben“ - immer aktuell.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die Erlebnisse im Wald sind regelmäßig Thema bei diversen Gesprächen zwischen allen Beteiligten. Viele Kinder warten schon ungeduldig auf den Montag im Wald. Dieser ist inzwischen ein unverzichtbarer Punkt im Wochengeschehen und wird auch im nächsten Jahr fortgeführt.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Der Radius der Kinder und Jugendlichen hat sich vergrößert. Auf dem Weg zu unserem Waldstück (und auch am angrenzenden Waldweg) treffen wir immer wieder KaisersdorferInnen und kommen so ins Gespräch. Schulintern ist der Waldtag zu einem Projekt geworden, welches Kinder und Jugendliche, Erwachsene und Kinder, die sich außerhalb des Schulalltags nicht regelmäßig oder vielleicht gar nicht treffen, die Möglichkeit bietet, sich besser kennen zu lernen. Der Waldtag ist ein Gewinn für alle.

Wo liegen unsere Stärken?
Wir suchen immer wieder neue Entfaltungsmöglichkeiten für unsere Kinder. Kooperationen mit der Gemeinde werden regelmäßig aufs Neue angeregt, gesucht und durchgeführt. Dadurch verankern wir das Storchennest mehr und mehr vor Ort, im Ort, wodurch die Sichtbarkeit unserer Aktivitäten steigt, wir größere Akzeptanz bei den GemeindebürgerInnen gewinnen, wir ein besseres Kennenlernen ermöglichen.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Erasmus+

Weitere Netzwerke
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