ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Frieden - Was können wir tun?

Jahresbericht des Schuljahres 2017/2018

Schule: Montessorischule Unterwaltersdorf
KoordinatorIn: Schandel Jutta
DirektorIn: Schandel Jutta
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Im Juni 2017, also kurz vor Schulschluss machte der World Peace Run bei uns Station. Die SchülerInnen durften mit der Fackel laufen und wir hatten lange Gespräche mit den Teilnehmern. Daraus haben wir im Schuljahr 17/18 ein Friedensprojekt entwickelt: 11 SchülerInnen der P2 (4.-6 Schulstufe) widmeden jeden Dienstagnachmittag dem Thema Frieden. Jede Nachmittagseinheit wurde mit einer philosophischen Gesprächsrunde zu einem Friedensthema gestartet. Als Abschluss wurde dann jeweils versucht die Gesprächsinhalte in Collagen zu protokollieren. In Musik haben wir uns mit Protestsongs und Friedensliedern beschäftigt und als Höhepunkt „Give Peace a chance“ etwas umgedichtet und natürlich auch gesungen. Einige dieser Werke haben wir in der beiliegenden Power Point Präsentation zusammengefasst. Ausgangspunkt bildet die Inschrift auf Maria Montessoris Grab: „Ich bitte die lieben Kinder, die alles können, mit mir zusammen für den Aufbau des Friedens zwischen den Menschen und in der Welt zu arbeiten“ Können Kinder am Frieden arbeiten? Was können sie dazu beitragen? Was führt zu Frieden? Was führt zu Konflikten? Was bedeutet Frieden? Welche Personen haben außerordentliche Beiträge zum Weltfrieden geliefert? All diese Fragen wurden lange durchdiskutiert und verarbeitet. Wir haben viele Biographien gelesen, uns mit der Geschichte beschäftigt und natürlich auch die aktuellen Entwicklungen beobachtet.
Unser Fazit: Maria Montessori hatte RECHT! Mehr noch, nur wir Kinder können für dauerhaften Frieden sorgen, denn wenn man von Klein an lernt, wie man mit Konflikten umgeht, wenn man lernt anderen Menschen mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen, wenn man lernt sich eine eigene Meinung zu bilden und diese auch gut vertreten kann, wenn man Vorurteile hinterfragt und so diese erst gar nicht entstehen lässt, wenn man für andere einsteht, wenn man all dies bereits als Kind verinnerlicht und dann als Erwachsener danach lebt und es seinen Kindern weiter gibt, so kann man den Frieden eine Chance geben!!!!

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Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
3

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Im Juni 2017, also kurz vor Schulschluss machte der World Peace Run bei uns Station. Die SchülerInnen durften mit der Fackel laufen und wir hatten lange Gespräche mit den Teilnehmern. Daraus haben wir im Schuljahr 17/18 ein Friedensprojekt entwickelt: 11 SchülerInnen der P2 (4.-6 Schulstufe) widmeden jeden Dienstagnachmittag dem Thema Frieden. Jede Nachmittagseinheit wurde mit einer philosophischen Gesprächsrunde zu einem Friedensthema gestartet. Als Abschluss wurde dann jeweils versucht die Gesprächsinhalte in Collagen zu protokollieren. In Musik haben wir uns mit Protestsongs und Friedensliedern beschäftigt und als Höhepunkt „Give Peace a chance“ etwas umgedichtet und natürlich auch gesungen. Einige dieser Werke haben wir in der beiliegenden Power Point Präsentation zusammengefasst. Ausgangspunkt bildet die Inschrift auf Maria Montessoris Grab: „Ich bitte die lieben Kinder, die alles können, mit mir zusammen für den Aufbau des Friedens zwischen den Menschen und in der Welt zu arbeiten“ Können Kinder am Frieden arbeiten? Was können sie dazu beitragen? Was führt zu Frieden? Was führt zu Konflikten? Was bedeutet Frieden? Welche Personen haben außerordentliche Beiträge zum Weltfrieden geliefert? All diese Fragen wurden lange durchdiskutiert und verarbeitet. Wir haben viele Biographien gelesen, uns mit der Geschichte beschäftigt und natürlich auch die aktuellen Entwicklungen beobachtet.
Unser Fazit: Maria Montessori hatte RECHT! Mehr noch, nur wir Kinder können für dauerhaften Frieden sorgen, denn wenn man von Klein an lernt, wie man mit Konflikten umgeht, wenn man lernt anderen Menschen mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen, wenn man lernt sich eine eigene Meinung zu bilden und diese auch gut vertreten kann, wenn man Vorurteile hinterfragt und so diese erst gar nicht entstehen lässt, wenn man für andere einsteht, wenn man all dies bereits als Kind verinnerlicht und dann als Erwachsener danach lebt und es seinen Kindern weiter gibt, so kann man den Frieden eine Chance geben!!!!

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
12

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Es wurden bewusst weibliche und männliche Biografien bearbeitet um zu zeigen, dass Frieden alle angeht.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Jugend Friedens Preis, div. Musen

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Einreichung beim Jugendfriedenspreis, Gemeindezeitung

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Gruppenrat, Tagebücher

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Interreligiöse Kompetenzen, Frieden

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Urkunde des Jugend Friedenspreis

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Umgang der Schüler mit Konfliktsituation, Wortmeldungen zum Thema Flüchtlinge und Politik

Wo liegen unsere Stärken?
Kleine Gruppen, genügend Zeit um zu diskutieren und philosophieren, flexibel auf die Themen eingehen die die Kids interessieren, bewegen;

Netzwerke
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