ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Juniorfirma: Ganz im Zeichen der Brennnessel "Art of Nettle"

Jahresbericht des Schuljahres 2017/2018

Schule: Landwirtschaftliche Fachschule, Fachrichtung Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement
KoordinatorIn: Dipl.-Päd. Ing. Meissl Christa
DirektorIn: Ing. Neuhold Rosina
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
Inhalt
Die Juniorfirma hat sich in diesem Schuljahr der Brennnessel gewidmet. Bereits in den Ferien wurden von den Schülerinnen Brennnesselblätter und Brennnesselsamen gesammelt. Die Blätter wurden als Tee und die Samen Brennnesselsalz oder pur angeboten.
Nicht nur die Vermarktung dieser Produkte, sondern auch die Information über die gesundheitliche Bedeutung der Brennnessel an die Kunden weiter zu geben, war den Schülerinnen ein Anliegen.
Die Brennnesselsamen kann man als heimisches Superfood bezeichnen. Der Samen ist reich an Linolsäure, Vitamin E und C, Carotinoiden und Phytohormonen. Die Samen wirken als Energiequelle für Sportler, konzentrationsfördernd, steigern die Vitalität, helfen nach Geburten und in den Wechseljahren.
Die Brennnesselsamen können ins Müsli und in Aufstriche gemischt werden. Auch über Salate oder auf das Butterbrot gestreut schmecken sie köstlich.
Das Brennnesselsalz kann vielfältig verwendet werden.
Brennnesseltee wird oft als Teekur angewendet. Hier ist zu beachten, die Teeblätter nicht zu lange ziehen lassen - ca. 3 Minuten. Der Tee wirkt stark entwässernd und entschlackend und hilft bei Eisenmangel.
Die Schülerinnen lernten bei diesem Projekt ein Produkt zu produzieren, zu präsentieren und zu vermarkten.
Das Unterrichtsprinzip "Learning by Doing" konnte hier erfolgreich gelebt werden.
Juniorfirma "Art of Nettle" Juniorfirma "Art of Nettle"
Brennnesselprodukte Brennnesselprodukte
Verleihung des österreichischen Umweltzeichens für Verleihung des österreichischen Umweltzeichens für
Gib und Nimmtisch Gib und Nimmtisch
Umweltzeichentag Umweltzeichentag
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 7

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Umweltzeichen für Gemeinschaftsverpflegung,
Umweltzeichentag mit Einbindung von NMS aus der Region,
Gründung einer Junior Companie im 2. JHG

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Die Juniorfirma hat sich in diesem Schuljahr der Brennnessel gewidmet. Bereits in den Ferien wurden von den Schülerinnen Brennnesselblätter und Brennnesselsamen gesammelt. Die Blätter wurden als Tee und die Samen Brennnesselsalz oder pur angeboten.
Nicht nur die Vermarktung dieser Produkte, sondern auch die Information über die gesundheitliche Bedeutung der Brennnessel an die Kunden weiter zu geben, war den Schülerinnen ein Anliegen.
Die Brennnesselsamen kann man als heimisches Superfood bezeichnen. Der Samen ist reich an Linolsäure, Vitamin E und C, Carotinoiden und Phytohormonen. Die Samen wirken als Energiequelle für Sportler, konzentrationsfördernd, steigern die Vitalität, helfen nach Geburten und in den Wechseljahren.
Die Brennnesselsamen können ins Müsli und in Aufstriche gemischt werden. Auch über Salate oder auf das Butterbrot gestreut schmecken sie köstlich.
Das Brennnesselsalz kann vielfältig verwendet werden.
Brennnesseltee wird oft als Teekur angewendet. Hier ist zu beachten, die Teeblätter nicht zu lange ziehen lassen - ca. 3 Minuten. Der Tee wirkt stark entwässernd und entschlackend und hilft bei Eisenmangel.
Die Schülerinnen lernten bei diesem Projekt ein Produkt zu produzieren, zu präsentieren und zu vermarkten.
Das Unterrichtsprinzip "Learning by Doing" konnte hier erfolgreich gelebt werden.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Kultur des Lehrens und des Lernens

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
23

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
es sind nur Schülerinnen in der Klasse, daher war hier kein geschlechterspezifischer Lernzugang notwendig

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Außenkontakte am Tag der Bäuerinnen, Radio NÖ

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Juniorfirma konnte sich sowohl bei schulinternen Veranstaltungen (Adventmarkt, Elternsprechtag, Absolvententag,... ) als auch bei schulexternen Veranstaltungen( Bäuerinnentagen, Messen,...) präsentieren
Im Radio durften die Schülerinnen ihre Firma vorstellen und über ihre Lernerfahrungen berichten

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Im Klassenverband mit der zuständigen Lehrkraft

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
ja

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die Produkte wurden sehr gut angenommen

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Bedeutung einer Heilpflanze wurden der gesamten Schulgemeinschaft bewusst gemacht.

Wo liegen unsere Stärken?
Der theoretische Unterricht wird mit dem praktischen Unterricht verknüpft und somit für die Schülerinnen leichter verständlich.
Die Verankerung unserer Schule in der Region ist ein großer Vorteil für alle.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Das Österreichische Umweltzeichen
Zertifizierte Gesunde Schule
Klimabündnis-Schule

Zusatzfrage für Klimabündnis-Schulen
Ökologie, Religion