ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Schultag "aktiv für das Klima - ein Tag im Zeichen nachhaltiger Maßnahmen"

Jahresbericht des Schuljahres 2017/2018

Schule: Schulgarten - Aktive Montessorischule Telfs
KoordinatorIn: Voit Verena
DirektorIn: Mag. Pürstinger Bettina
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Als Teilmaßnahme unseres Jahresprojektes "Klimawandel - und was kann ich daran ändern?" fanden konzentriert auf einen Vormittag für alle SchülerInnen KickOff-Workshops unter dem Titel „aktiv für das Klima - ein Tag im Zeichen nachhaltiger Maßnahmen“ statt.
Aus fünf Workshops konnten sich die Kinder und Jugendlichen zwei ihres Interesses wählen und sich damit intensiv handelnd und/oder künstlerisch auseinandersetzten. Angeboten wurden:
• Wie repariere ich mein Fahrrad?: die Räder wurden zerlegt und Schläuche geflickt.
• Naturkosmetik: Herstellung einer einfachen Gurkenpackung und einer Bio-Lippenpflege.
• Upcycling von Stoff: Stoffreste wurden gerissen, geschnitten und um Bäume, Sträucher und Zäune gewickelt wobei Farben kombiniert und Muster entworfen wurden.
• Papier-Upcycling: Zeitungspapier wurde gefaltet, geklebt und gewickelt. Es enstanden Topfuntersetzer, Zeitungsmandalas, Faltkunstwerke und vieles mehr.
• Dosen-Upcycling: Aus alten Dosen, Farbe, Pfeifenputzern u.a. entstanden Ungeheuer, Hummeln, Bienen, kleine und große Figuren.
• Wörterwerkstatt: Aus alten Zeitungen wurden Bilder und Artikel, Texte, Buchstaben etc. herausgesucht. Diese Bruchteile wurden dann mit Kleber und Lack auf Steine oder Karten aufgebracht und kreativ verarbeitet.
Gletscherrückgang Ötztal/Tirol Gletscherrückgang Ötztal/Tirol
Pflanzprojekt Ortszentrum Telfs Pflanzprojekt Ortszentrum Telfs
KickOff-Workshop Stoff-Upcycling KickOff-Workshop Stoff-Upcycling
Theaterpädagogisches Projekt "Klimawandel" Theaterpädagogisches Projekt "Klimawandel"
Vegetation im Hochgebirge Vegetation im Hochgebirge
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 6

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Das heurige Schuljahr stand für alle SchülerInnen des Schulgartens unter dem Schwerpunkt „Klimawandel“ insbesonders jedoch für die SchülerInnen der P2 (4. – 6. Schulstufe) und der Sekundaria (7. – 9. Schulstufe). Diese Altersgruppe hat sich am k.i.d.z.21 - Austria Projekt des Institutes für Geografie der Uni Innsbruck beteiligt. Insgesamt konnten sich alle SchülerInnen dem Thema fächerübergreifend und altersentsprechend aus unterschiedlichsten Blickwinkeln nähern:
Teilnahme am Tag der offenen Tür des Universitätszentrums Obergurgl, Ausflug in das Ötzidorf für eine historische Auseinandersetzung mit dem Thema, Besuchen und Erforschen verschiedener Schutzgebiete in der Nähe, Abhalten einer „Klimakonferenz“ , Erstellen einer "Klimazeitung“ , ein theaterpädagogisches Projekt mit Erarbeiten und Aufführen eines „Klimawandel-Theaterstückes“, ein Schultag im Zeichen nachhaltiger Maßnahmen mit KickOff Workshops, Projekttage im Universtitätszentrum Obergurgel mit praktischen Workshops, Workshops zu den SDGs in Zusammarbeit mit der HBLA Kematen, ein großes Kräuter-Pflanzprojekt im Ortszentrum von Telfs und kleinere im Schulgarten und bei einem Biobauern, ein spezielles Klimafrühstück und wöchentliche Kochaufträge nach regionalen und saisonalen Gesichtspunkten, Gesprächskreise und Diskussionen über Themenbereiche wie Klimazonen - Treibhauseffekt - Klimaflüchtlinge, Vertiefung des Gelernten über die Anwendung von Freiarbeitsmaterialien, Individualprojekte und Wochenaufträge: Analyse von Zeitungsartikeln und Interpretation von Diagrammen - Palmöldetektive - Müllvermeidung - Nationalparks verschiedener Klimazonen - der persönliche Speiseplan zuhause nach den Kriterien regional und saisonal - Herstellung eines Upcycling-Mobiles.
Noch im Vorfeld des Projektes konnten 2 PädagogInnen an der k.i.d.z.21-Fortbildung in Obergurgl zu Beginn des Schuljahres teilnehmen.
Es gelang uns, auch die Eltern mit in den Prozess einzubinden. Zum Teil gab es Aufträge (siehe Wochenaufträge), die die SchülerInnen zu Hause gemeinsam mit ihren Eltern bearbeiteten. Zusätzlich wurden die Eltern regelmäßig an den Elternabenden über das Projekt informiert und einen Elternabend stellten wir mit vier Workshops ganz in das Zeichen des Jahresthemas.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Als Teilmaßnahme unseres Jahresprojektes "Klimawandel - und was kann ich daran ändern?" fanden konzentriert auf einen Vormittag für alle SchülerInnen KickOff-Workshops unter dem Titel „aktiv für das Klima - ein Tag im Zeichen nachhaltiger Maßnahmen“ statt.
Aus fünf Workshops konnten sich die Kinder und Jugendlichen zwei ihres Interesses wählen und sich damit intensiv handelnd und/oder künstlerisch auseinandersetzten. Angeboten wurden:
• Wie repariere ich mein Fahrrad?: die Räder wurden zerlegt und Schläuche geflickt.
• Naturkosmetik: Herstellung einer einfachen Gurkenpackung und einer Bio-Lippenpflege.
• Upcycling von Stoff: Stoffreste wurden gerissen, geschnitten und um Bäume, Sträucher und Zäune gewickelt wobei Farben kombiniert und Muster entworfen wurden.
• Papier-Upcycling: Zeitungspapier wurde gefaltet, geklebt und gewickelt. Es enstanden Topfuntersetzer, Zeitungsmandalas, Faltkunstwerke und vieles mehr.
• Dosen-Upcycling: Aus alten Dosen, Farbe, Pfeifenputzern u.a. entstanden Ungeheuer, Hummeln, Bienen, kleine und große Figuren.
• Wörterwerkstatt: Aus alten Zeitungen wurden Bilder und Artikel, Texte, Buchstaben etc. herausgesucht. Diese Bruchteile wurden dann mit Kleber und Lack auf Steine oder Karten aufgebracht und kreativ verarbeitet.

Wurde diese ÖKOLOG-Aktivität als Projekt vom Bildungsförderungsfonds für nachhaltige Entwicklung gefördert und hat die Schule eine Projektdokumentation abgegeben?
Diese ÖKOLOG-Aktivität wurde als Projekt vom Bildungsförderungsfonds für Umwelt und Gesundheit gefördert. Die Schule hat eine Projektdokumentation abgegeben.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
64

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
An der Durchführung waren Schülerinnen und Schüler gleichermaßen beteiligt und es wurde auf die individuellen Lernzugänge der SchülerInnen geachtet. Geschlechterspezifisches Rollenverhalten der SchülerInnen wurde bei Bedarf angesprochen und diskutiert.
Bei der Auswahl der ReferentInnen und ExpertInnen wurde auf ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern geachtet.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
im Rahmen des Jahresprojektes "Klimawandel - und was kann ich daran ändern?" gab es folgende Außenkontakte:
- ExpertInnen des Universitätsinstitutes für Geographie der Uni Innsbruck
- Tourismusvertreter des Ötztales
- Expertin des Gartenbauvereines Telfs
- Telfer Biobauer
- SchülerInnen der HBLA Kematen
- ExpertInnen bei den Besuchen dreier unterschiedlicher Schutzgebiete in der näheren Umgebung
- Führung im Ötzidorf

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
- Aufführung des "Klimawandel-Theaterstückes" und ein Beitrag darüber auf Munde-TV
- Berichte über die Pflanzaktion im Telfer Widumanger in den lokalen Printmedien
- Präsentation des Projektes auf der Homepage der Schule (noch in Arbeit)

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Wissenschaftliche Evaluierung durch das Geografie-Institut der UNI-Innsbruck (Auswertung des Pre- und Post-Tests)
In den Teamsitzungen des Lehrkörpers
In den Gesprächen, Diskussionen und bei den wöchentlichen Besprechungskreisen
Rückmeldungen der SchülerInnen, unseren Beobachtungen, Gesprächen mit Eltern

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
"Klimawandel-was kann ich daran ändern?"

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
an Rückmeldungen der SchülerInnen, an unseren Beobachtungen (Die SchülerInnen waren mit Begeisterung und Durchhaltevermögen dabei), an Gesprächen mit Eltern, am Ergebnis der Eavaluierung durch das Geografie-Institut der UNI-Innsbruck

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
In den Gesprächen, Diskussionen und bei den wöchentlichen Besprechungskreisen konnte eine Bewusstseinsentwicklung für die Bedeutung des Klimawandels und das Wachsen des Wunsches nach einem Klimaschutz im Rahmen der eigenen Möglichkeiten als auch in der Gesellschaft beobachtet werden.

Im Rahmen des Aktionstages mit KickOff-Workshops und der Ernährungsschwerpunkte erhielten sie Werkzeuge, wie man selbst etwas für den Klimaschutz tun kann.

Durch das Erleben dieses Themas auf vielen Ebenen wurden unterschiedliche Zugänge ermöglicht, vernetztes Denken angeregt, Querverbindungen sichtbar, ökologische Zusammenhänge und Eigenwirksamkeit nachdrücklich spürbar gemacht. Konkret heißt das z.B.:
Das Verständnis für den Sinn und die Hintergründe des wöchentlichen Naturtages sowie des eigenen Gemüse- und Kräuteranbaues und der Bioabfallverwertung in der Schule als auch im privaten Leben ist gewachsen. Die Achtsamkeit für die eigene Lebens- und Ernährungsweise wurde gefördert und die Möglichkeit damit etwas für die Umwelt tun zu können erlebbar gemacht.

Wo liegen unsere Stärken?
In den Möglichkeiten, die die Montessoripädagogik bietet. Im wöchentlich stattfindenenden Naturtag laufend und regelmäßig in Kontakt mit der Natur zu kommen und sich so mit allen Sinnen Wissen anzueignen und die Erfahrungen zu vertiefen, Selbstkompetenz aufzubauen. PädagogInnen, Eltern und SchülerInnen.

Netzwerke
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