ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Mature's room

Jahresbericht des Schuljahres 2017/2018

Schule: BRG in der Au
KoordinatorIn: Dr. Rainer Johannes
DirektorIn: Mag. Schumacher Doris, MA
Handlungsbereiche:
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
In der Vergangenheit hatte es schon einmal einen eigenen Raum für ältere Schüler_innen gegeben (7. und 8. Klasse). Dieser wurde aber wegen der mangelnden Koordination der Zuständigkeiten wieder aufgelassen. Auf Wunsch der Schüler_innenvertretung wurde dieses Konzept nach wenigen Jahren nun wieder aufgenommen und adaptiert. Der Raum dient einerseits als Sozial- und Aufenthaltsraum, aber auch Ort zum (gemeinsamen) arbeiten bzw. lernen. Zu diesem Zweck sind Couchen, Tische und auch PC-Arbeitsplätze in diesem Raum vorhanden. Die Planung und Adaptierung erfolgte durch SchülerInnen. Die Schüler_innen übernehmen Verantwortung für ihr Umfeld (Raum und Mitschüler_innen). Welche "SDG's im Unterricht" behandelt wurden, ist in diesem Fall kaum festzumachen, da es sich bei dem Projekt um eine Aktivität außerhalb des Unterrichts handelte, das weitgehend autonom durch die SchülerInnenvertretung ausgeführt wurde.

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Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Ziel 1
LuL übernehmen Verantwortung in der Klasse – jede Lehrperson ist eine Führungsperson und ist sich dieser Rolle bewusst

Es wurden zu diesem Themenkreis mehrere Fortbildungen von Seiten der Schule z. T. auch schon im Schuljahr 2017/18 angeboten (Heterogenität, Führung und Verantwortung, Gesundheit etc.):
- Lehrerinnen und Lehrer übernehmen Verantwortung in der Klasse – SCHILFS (Dr. Petra Sansone):
Mobbing (April 2017)
- Classroom Management (Mai 2017)
- Wir übernehmen Verantwortung für unsere Gesundheit:
Pädagogische Konferenz zu Prevent at work – Umsetzung des Aktionsplans in diesem Schuljahr
- Wir übernehmen Verantwortung für unsere Fortbildung:
Ausarbeitung eines Fortbildungskonzepts für unsere Schule durch die Personalvertretung und SQA – Fortsetzung der Arbeit in den Fachgruppen.

Das Schuljahr 2017/18 wurde in diesem Sinn mit einem Impulsvortrag von Kambiz Poostchi "eröffnet": Verantwortung für das System Schule übernehmen – systemisches Denken: Wo bewege ich mich als Lehrer_in im System Schule? Habe ich Systemklarheit? Was ist eine Systemverletzung?

Es wurde eine SCHILF am 16. 10. mit Joe Provisor abgehalten: Council in Schulen – Eine bewährte Praxis, die Gemeinschaft fördert und Veränderungen ermöglicht.

SCHILF am 15./ 16. 12. mit Dieter Rüttimann: Heterogenität und Lernen gemeinsam mit VS Angergasse und VS Hötting West.



Ziel 2
SuS übernehmen Verantwortung für sich und andere – Buddy Projekt neu und Schüler_innenvertretung
SuS übernehmen Verantwortung für ihr Lernen (ihren Lernprozess): Wahl der Wahlpflichtfächer, Lerncommunity aufbauen (Talentify me); Lernbüro

Begleitung der Buddys durch die Projektleiter_innen:
regelmäßige Treffen mit den Buddys – Rückmeldung und Reflexion
Vorbereitung der SCKO Stunden, die die Buddys in den 1. Klassen gestalten
Kontakt und Austausch mit den Klassenvorständen der 1. Klassen
Einbeziehung der Eltern durch Vorstellung des Projektes am Elternabend
Aushang der Lehrer_innenstundepläne außerhalb des Konferenzzimmers;
Anbringen von Postfächern für alle Lehrer_innen außerhalb des Konferenzzimmers
monatliche Treffen mit allen Klassensprecher_innen und deren Stellvertreter_innen der Schule;
monatliches Treffen der SV mit Direktion

Die Wahl der Wahlpflichtfächer wird neu gestaltet:
SuS gestalten mit LuL gemeinsam einen Nachmittag für die 5. Klassen, an dem die einzelnen Fächer in einzelnen Räumen vorgestellt werden (Was sind die Inhalte? Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen? Wie werde ich beurteilt?)
Die Direktorin hält einen Einführungsvortrag.
Die SuS bewerben sich für die einzelnen Wahlpflichtfächer mit einem Motivationsschreiben.
Die LuL fragen bei Überbuchung und Unsicherheiten nach und führen persönliche Gespräche mit den SuS.

Partnerschulvereinbarung mit der Peer-to-Peer Lernplattform „Talentify me“: Lernhilfe von Schüler_innen für Schüler_innen als Alternative zur klassischen Nachhilfe.

Eine Veränderung der Zeitstruktur ist in Panung. Dadurch sollen Räume geschaffen werden, in denen SuS vermehrt Verantwortung für ihr Lernen übernehmen können:
45 Minuten bzw. 90 Minuten Einheiten
Neue Pausenregelung
Zeit für Lernbüros

Die Parameter, anhand derer eine Überprüfung des Erfolges sichtbar werden sollte, wurden erhoben und im Rahmen von Konferenzen durch die Direktion vorgestellt. Elternfeedback, Anmeldungszahlen und BiSta Testungen lieferten überdurchschnittlich gute Ergebnisse. Das gilt auch für die Aktion "Prevent at work".
Bezüglich der Arbeit mit der Schüler_innenvertretung wurde zu den genannten Aktivitäten die Idee des Mature's-room (Aufenthalts- und Sozialraum für ältere Schüler_innen) wieder aufgenommen. Die Schüler_innen sind für Planung, Einrichtung und Betrieb dieses Raumes zuständig - übernehmen Verantwortung. Dafür wurde ein Raum zur Verfügung gestellt und die Finanzierung der Einrichtung übernommen.
Verantwortungsübernahme für das eigene Lernen und auch für die eigene Rolle in der Gesellschaft wurde von vielen Schüler_innen gelebt. Einerseits in vielen Projekten, die mit entdeckendem und forschendem Lernen zu tun haben ("Kleinvieh braucht auch Mist", Projekttage in verschiedenen Lernfeldern, etc.), die im Rahmen des Unterrichts stattfanden (fachbezogene, und auch andere wie "Council"), aber auch in Aktivitäten, die nicht direkt mit dem Unterricht in Verbindung standen: Sammeln für den Regenwald, Übersiedlungshilfe für das Seniorenheim St. Josef, T-Shirts mit Umweltlogos am Abschlussfest etc. (http://www.brg-inderau.at/home/schulleben-2017-18?start=0)

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
In der Vergangenheit hatte es schon einmal einen eigenen Raum für ältere Schüler_innen gegeben (7. und 8. Klasse). Dieser wurde aber wegen der mangelnden Koordination der Zuständigkeiten wieder aufgelassen. Auf Wunsch der Schüler_innenvertretung wurde dieses Konzept nach wenigen Jahren nun wieder aufgenommen und adaptiert. Der Raum dient einerseits als Sozial- und Aufenthaltsraum, aber auch Ort zum (gemeinsamen) arbeiten bzw. lernen. Zu diesem Zweck sind Couchen, Tische und auch PC-Arbeitsplätze in diesem Raum vorhanden. Die Planung und Adaptierung erfolgte durch SchülerInnen. Die Schüler_innen übernehmen Verantwortung für ihr Umfeld (Raum und Mitschüler_innen). Welche "SDG's im Unterricht" behandelt wurden, ist in diesem Fall kaum festzumachen, da es sich bei dem Projekt um eine Aktivität außerhalb des Unterrichts handelte, das weitgehend autonom durch die SchülerInnenvertretung ausgeführt wurde.

Handlungsbereiche
Gestalten von Schul- und Freiräumen, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
150

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Es war eine weitestgehend von den Schüler_innen selbstverantwortlich umgesetzte Aktion. Die Schüler_innenvertretung, die das Meiste koordinierte ist mit männlichen und weiblichen Personen besetzt.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
-

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
In der Schule als Projekt für die Mitschüler_innen
Homepage

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Laufend mit Hilfe der Direktion und der SchülerInnenvertretung

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Verantwortung

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Schüler_innen haben sich selbst eingebracht, Schüler_innen entwickelten die Ideen, Schüler_innen setzten diese um, Schüler_innen nutzen den Raum gemeinsam

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Schüler_innen übernehmen Verantwortung für den Lebensraum Schule (ownership)

Wo liegen unsere Stärken?
Die respektvolle, konstruktive Beziehung zwischen Schüler_innen, Lehrer_innen und Direktion ermöglichen sehr viel.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken

Keine Mitgliedschaften bei anderen Netzwerken

Weitere Netzwerke
MINT, Young Science