ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

WWOOFen in Schottland

Jahresbericht des Schuljahres 2017/2018

Schule: Storchennestschule
KoordinatorIn: Gruber Doris
DirektorIn: Dipl.päd. Gruber Doris
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
  • Mobilität und Verkehr
Inhalt
Das "WWOOFen in Schottland"-Projekt startet bereits zu Beginn des 2. Semesters im Schuljahr 2016/17. Die Projektgruppe ist der Ansicht, noch im Juni 2017 nach Schottland WWOOFen (World Wide Opportunities on Organic Farms) gehen zu können. Es stellt sich heraus, dass die Planungszeit zu knapp ist. Im September 2017 formiert sich die Gruppe neu. 7 TeilnehmerInnen teilen sich die Verantwortungsbereiche auf. Ziel ist, bis Ende November einen Biobauernhof zu finden und im April oder Mai für 2 bis 3 Wochen im Ausland zu WWOOFen. Diesmal gelingt es. Schon vor Weihnachten gibt es die Zusage von Familie Rogers-Llywelynn. Ab jetzt kann es in die Detailplanung gehen. Die Entscheidung fällt, dass die Gruppe aus ökologischen Gründen mit dem Zug reisen will, was aber bedeutet, dass mehr Geld aufgestellt werden muss. Die Idee, auf einem schottischen Bio-Bauernhof mitzuarbeiten und dadurch den ökologischen Ansatz am Bauernhof kennenzulernen, war dafür Motivation genug. Die Jugendlichen sind daher mit vielen Finanzierungsprojekten beschäftigt und finden kaum Zeit, eine Aktivitätsplanung für die Reise zu machen. Sie werden dabei schließlich von einer Lehrerin in den Osterferien unterstützt, die per Whats-App in der Ferienwoche Planungsvorschläge macht und nach Bestätigung und Rückmeldungen der Jugendlichen Hostels, Mietauto und Tickets bucht. 2 Jugendliche steigen im Frühling aus dem Projekt aus. Eine neue Teilnehmerin kommt dazu. Schließlich reisen 6 Jugendliche mit einer Lernbegleiterin für knapp 3 Wochen nach Schottland. Bei der Anreise gibt es einen 2-tägigen Zwischenstopp in Edinburg. Danach geht es nach Oban, wo die "Gastfamilie" die Reisenden abholt. Die Jugendlichen wohnen in einem ehemaligen Jagdschlösschen. Der Garten und das umliegende Gelände sollen kultiviert werden.Die SchülerInnen arbeiten an 4 Tagen pro Woche je 4 Stunden im Garten. Sie sägen Rhododendren um, schneiden die Äste in Stücke, bringen sie zum Feuerplatz, jäten, stechen viele Quadratmeter von Wiesenflächen um, säen Wiesenblumensamen (für Schmetterlinge) und Grassamen, umspannen Beerensträucher mit Netzen, Obstbäume mit Metallfäden, spalten Holz... an den Nachmittagen, freien Abenden und Wochenenden wird tw. mit der Gastfamilie gemeinsam gekocht, es werden Ausflüge organisiert u.a.m. Bei der Heimreise gibt es die Gelegenheit, Brüssel zu besichtigen. Eine weitere Station gibt es beim Kölner Dom. Satt von den vielen Eindrücken kann die Reise wie geplant nach knapp 3 Wochen beendet werden.
Lord Cedrick hat alles im Blick! Lord Cedrick hat alles im Blick!
Oh nein... Dieses Huhn wird doch nicht.... Oh nein... Dieses Huhn wird doch nicht....
Auch woanders ist es schön! Auch woanders ist es schön!
My home is my castle! My home is my castle!
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 12

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Zum WWOOFen mit dem Zug nach Schottland

Ein Storchennest-Vater ist im Mai letzten Jahres nach London mit dem Zug gefahren. Fliegen war für ihn aus Umweltschutzgründen keine Option. Das hat einige SchülerInnen der Oberstufe dazu motiviert, zum geplanten WWOOF-Aufenthalt in Schottland auch mit dem Zug anzutreten.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Das "WWOOFen in Schottland"-Projekt startet bereits zu Beginn des 2. Semesters im Schuljahr 2016/17. Die Projektgruppe ist der Ansicht, noch im Juni 2017 nach Schottland WWOOFen (World Wide Opportunities on Organic Farms) gehen zu können. Es stellt sich heraus, dass die Planungszeit zu knapp ist. Im September 2017 formiert sich die Gruppe neu. 7 TeilnehmerInnen teilen sich die Verantwortungsbereiche auf. Ziel ist, bis Ende November einen Biobauernhof zu finden und im April oder Mai für 2 bis 3 Wochen im Ausland zu WWOOFen. Diesmal gelingt es. Schon vor Weihnachten gibt es die Zusage von Familie Rogers-Llywelynn. Ab jetzt kann es in die Detailplanung gehen. Die Entscheidung fällt, dass die Gruppe aus ökologischen Gründen mit dem Zug reisen will, was aber bedeutet, dass mehr Geld aufgestellt werden muss. Die Idee, auf einem schottischen Bio-Bauernhof mitzuarbeiten und dadurch den ökologischen Ansatz am Bauernhof kennenzulernen, war dafür Motivation genug. Die Jugendlichen sind daher mit vielen Finanzierungsprojekten beschäftigt und finden kaum Zeit, eine Aktivitätsplanung für die Reise zu machen. Sie werden dabei schließlich von einer Lehrerin in den Osterferien unterstützt, die per Whats-App in der Ferienwoche Planungsvorschläge macht und nach Bestätigung und Rückmeldungen der Jugendlichen Hostels, Mietauto und Tickets bucht. 2 Jugendliche steigen im Frühling aus dem Projekt aus. Eine neue Teilnehmerin kommt dazu. Schließlich reisen 6 Jugendliche mit einer Lernbegleiterin für knapp 3 Wochen nach Schottland. Bei der Anreise gibt es einen 2-tägigen Zwischenstopp in Edinburg. Danach geht es nach Oban, wo die "Gastfamilie" die Reisenden abholt. Die Jugendlichen wohnen in einem ehemaligen Jagdschlösschen. Der Garten und das umliegende Gelände sollen kultiviert werden.Die SchülerInnen arbeiten an 4 Tagen pro Woche je 4 Stunden im Garten. Sie sägen Rhododendren um, schneiden die Äste in Stücke, bringen sie zum Feuerplatz, jäten, stechen viele Quadratmeter von Wiesenflächen um, säen Wiesenblumensamen (für Schmetterlinge) und Grassamen, umspannen Beerensträucher mit Netzen, Obstbäume mit Metallfäden, spalten Holz... an den Nachmittagen, freien Abenden und Wochenenden wird tw. mit der Gastfamilie gemeinsam gekocht, es werden Ausflüge organisiert u.a.m. Bei der Heimreise gibt es die Gelegenheit, Brüssel zu besichtigen. Eine weitere Station gibt es beim Kölner Dom. Satt von den vielen Eindrücken kann die Reise wie geplant nach knapp 3 Wochen beendet werden.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen, Mobilität und Verkehr

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
8

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
In der Gruppe der teilnehmenden Jugendlichen waren Mädchen und Buben. Alle haben gemeinsam an der Planung und Umsetzung mitgearbeitet.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Zuallererst wurde mit WWOOF-Österreich Kontakt aufgenommen, um den Mitgliedsstatus zu erwerben. Danach wurde der Biobauernhof in Schottland selber ausgesucht, jegliche Korrespondenz wurde von den SchülerInnen selber erledigt. Nicht unerwähnt bleiben sollen all jene, die die Jugendlichen während und nach der Reise getroffen haben, denen das Vorhaben samt der Motivation dahinter geschildert haben. Der wichtigste Außenkontakt war aber natürlich die Familie Rogers-Llywelynn in Schottland - zwei Wochen lang wurde gemeinsam gelebt und gearbeitet.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Am Schulschluss wurde vor versammelter Elternschaft ein Vortrag gehalten. In der Gemeindezeitung gab es einen selbst verfassten Artikel über die Reise und die Motivation dahinter.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die teilnehmenden Jugendlichen haben vor der Abreise, währenddessen und auch nach dem zufrieden stellenden Abschluss mit mehreren Betreuungspersonen/Eltern das Projekt besprochen.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Mobilität und Ökologische Landwirtschaft

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Alles hat geklappt. Die SchülerInnen haben alles selber organisiert und sind gesund und glücklich wieder nach Hause gekommen, haben zudem viel Schönes erlebt.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Jugendlichen sind selbstsicherer und motiviert aus Schottland zurück gekommen. Andere SchülerInnen überlegen für später auch so ein Abenteuer oder eine ähnliche Reise zu machen.

Wo liegen unsere Stärken?
Selbständiges Arbeiten wird im Storchennest von Anfang an gefördert/unterstützt. Die Erwachsenen/ BetreuerInnen unterstützen da wo nach Hilfe gefragt wird und stülpen nicht irgendwelche Meinungen/Erfahrungen über. Alle StorchennestmitgliederInnen wirken gleichberechtigt nach individuellen Neigungen und Begabungen am Ganzen mit. Wohlmeinender Umgang und wertschätzende Gesprächskultur sind aktiver Bestandteil der sozialen Interaktionen.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Erasmus+

Weitere Netzwerke
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