ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Lärm macht krank - Lärmvermeidung in der Schule und im Lebensalltag

Jahresbericht des Schuljahres 2017/2018

Schule: MS Sinabelkirchen
KoordinatorIn: Dipl.Päd. SR Gerstl Ingrid, BEd, MA
DirektorIn: Gerlitz Lorenz, BEd
Handlungsbereiche:
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Nachdem die Schülerinnen und Schüler Lärm im Klassenzimmer und im gesamten schulischen Bereich in angenehm und unangenehm einteilten (Erarbeitung in Kleingruppen), wurden Maßnahmen zur Lärmreduzierung und Lärmvermeidung erarbeitet. Diese wurden im gesamten Plenum (Sitzkreis) ausdiskutiert und in einer Tabelle festgehalten. Jede Schülerin/jeder Schüler füllte einen Lärmvertrag aus - indem zu lesen war - welche individuelle Maßnahmen sie/er persönlich setzen wird, um den Lernpegel in der Schule zu reduzieren. Im Vorfeld wurde durch Internetrecherchen und Kurzfilme erarbeitet, welche gesundheitliche Folgen durch zu starkem und ständig ausgesetztem Lärm resultieren. Neben organischen Krankheiten wurden auch mögliche Gefahren durch Lärm im alltäglichen Leben sowie die sozialen Folgen durch Schwerhörigkeit angesprochen. Durch dieses Projekt werden die SchülerInnen auch angehalten darüber nachzudenken, wodurch sie ihr "Lärmverhalten" auch im privaten/beruflichen Umwelt ändern können.
Im Biologieunterricht lernten die Schülerinnen und Schüler die Anatomie des Ohres und den Hörvorgang kennen. Stilleübungen zeigten, wie angenehm und erholsam es ist, Ruhezeiten einzulegen.
In einem Stationenbetrieb im Physikunterricht (2 UE) erfuhren die Kinder unter anderem wie Lärm entsteht, welche Möglichkeiten zur Lärmdämmung zur Verfügung stehen und wie Lärm gemessen wird. Mit einem Dezibelmessgerät ausgestattet führten sie Lärmpegelmessungen im gesamten Schulareal durch.

Zum Abschluss des Projektes gestalteten die SchülerInnen und Schüler eine "ROTE LÄRMKARTE", die eine Schülerin/ein Schüler in die Höhe hält, falls es ihr/ihm zu laut werden sollte. Die Lehrkraft reagiert auf dieses Kärtchen durch Setzen eines Ankers, indem sie selbst das Lärmkärtchen für alle ersichtlich in die Höhe hält.

In einer Konferenz wurde auf die LehrerInnengesundheit eingegangen (Wie wirkt sich der permanente Lärm im Berufsleben einer Lehrkraft kurzfristig und über die Jahre hinweg aus und was können wir gemeinsam unternehmen, um den Lärm zu reduzieren?)

Eine Ausstellung in der Aula und ein Bericht in der Gemeindezeitung informierte die Bevölkerung über dieses Projekt.
Karten für Diskussionsrunde - Bespiele/Rückseite Karten für Diskussionsrunde - Bespiele/Rückseite
Diskussionsrunde Diskussionsrunde
Tafelbild - Ergebnis der Diskussionsrunde/Gruppen Tafelbild - Ergebnis der Diskussionsrunde/Gruppen
Lärmkarte Lärmkarte
So geht es mir, wenn es zu laut ist. So geht es mir, wenn es zu laut ist.
Wie geht es mir persönlich, wenn es zu laut ist? Wie geht es mir persönlich, wenn es zu laut ist?
Mein ganz persönlicher Lärmsparvertrag Mein ganz persönlicher Lärmsparvertrag
Lärmverträge - Ökologklasse Lärmverträge - Ökologklasse
Lärmvertrag 5. Schulstufe Lärmvertrag 5. Schulstufe
Lärmkärtchen Lärmkärtchen
Wie geht es mir bei Lärm? - Brainstorming Wie geht es mir bei Lärm? - Brainstorming
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 4

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Fächerübergreifendes Projekt zum Thema "LÄRM"

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Nachdem die Schülerinnen und Schüler Lärm im Klassenzimmer und im gesamten schulischen Bereich in angenehm und unangenehm einteilten (Erarbeitung in Kleingruppen), wurden Maßnahmen zur Lärmreduzierung und Lärmvermeidung erarbeitet. Diese wurden im gesamten Plenum (Sitzkreis) ausdiskutiert und in einer Tabelle festgehalten. Jede Schülerin/jeder Schüler füllte einen Lärmvertrag aus - indem zu lesen war - welche individuelle Maßnahmen sie/er persönlich setzen wird, um den Lernpegel in der Schule zu reduzieren. Im Vorfeld wurde durch Internetrecherchen und Kurzfilme erarbeitet, welche gesundheitliche Folgen durch zu starkem und ständig ausgesetztem Lärm resultieren. Neben organischen Krankheiten wurden auch mögliche Gefahren durch Lärm im alltäglichen Leben sowie die sozialen Folgen durch Schwerhörigkeit angesprochen. Durch dieses Projekt werden die SchülerInnen auch angehalten darüber nachzudenken, wodurch sie ihr "Lärmverhalten" auch im privaten/beruflichen Umwelt ändern können.
Im Biologieunterricht lernten die Schülerinnen und Schüler die Anatomie des Ohres und den Hörvorgang kennen. Stilleübungen zeigten, wie angenehm und erholsam es ist, Ruhezeiten einzulegen.
In einem Stationenbetrieb im Physikunterricht (2 UE) erfuhren die Kinder unter anderem wie Lärm entsteht, welche Möglichkeiten zur Lärmdämmung zur Verfügung stehen und wie Lärm gemessen wird. Mit einem Dezibelmessgerät ausgestattet führten sie Lärmpegelmessungen im gesamten Schulareal durch.

Zum Abschluss des Projektes gestalteten die SchülerInnen und Schüler eine "ROTE LÄRMKARTE", die eine Schülerin/ein Schüler in die Höhe hält, falls es ihr/ihm zu laut werden sollte. Die Lehrkraft reagiert auf dieses Kärtchen durch Setzen eines Ankers, indem sie selbst das Lärmkärtchen für alle ersichtlich in die Höhe hält.

In einer Konferenz wurde auf die LehrerInnengesundheit eingegangen (Wie wirkt sich der permanente Lärm im Berufsleben einer Lehrkraft kurzfristig und über die Jahre hinweg aus und was können wir gemeinsam unternehmen, um den Lärm zu reduzieren?)

Eine Ausstellung in der Aula und ein Bericht in der Gemeindezeitung informierte die Bevölkerung über dieses Projekt.

Handlungsbereiche
Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
142

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
waren nicht notwendig

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Kooperation Schüler/Innen - Eltern - LehrerInnen

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Ausstellung - Projektdokumentation in der Aula, Veröffentlichung in der Zeitung der Marktgemeinde Sinabelkirchen (erhalten auch die Anrainergemeinden)

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Ständige Beobachtungen - Gespräche (LehrerInnen - SchülerInnen)

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Lärmvermeidung

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Lärmpegel wurde reduziert

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Angenehmeres Arbeiten und Bewusstseinsbildung, dass Lärm krank macht und zu schlechteren Leistungen führen kann.

Wo liegen unsere Stärken?
Zusammenarbeit - Team

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Zertifizierte Gesunde Schule