ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Natur im Garten - Neues Outfit für den Schulgarten

Jahresbericht des Schuljahres 2017/2018

Schule: Fachschule Schloß Frauenthal
KoordinatorIn: Bed. Buhrandt Lisa, Bakk.
DirektorIn: Dipl. Päd. Ing. Mag. Gangl - Schriebl Ursula, Bakk.
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
Ein Garten ist etwas Lebendiges und in ihm können wir die Kreisläufe der Natur, Veränderung und Entwicklung erleben. Ein Naturgarten wird ökologisch gepflegt und steht für bunte Vielfalt und Lebensqualität. Unser Ziel war es unseren Schulgarten zur Begutachtung für die Güte-
Plakette "Natur im Garten" anzumelden.
Für die positive Begutachtung müssen verschieden Kriterien erfüllt werden:
* Wir verzichten auf chemisch- synthetische Pestizide.* Wir verzichten auf chemisch- synthetische Dünger.* Wir verzichten auf Torf.
Bei der Bewirtschaftung des Gartens gibt es Grundsätze, welche die natürlichen Kreisläufe fördern und die ressoursenschonend sind:
* Der Gemüse- und Kräutergarten trägt zur eigenen Gesundheit bei. Frische Kräuter und Gemüse liefern wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Selbstversorgung ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Der Schulgarten liefert wertvolle Produkte für Salatbuffet, Getränkestation und die gesunde Schulküche, wo täglich Mittagessen zubereitet wird.
* Mischkultur, Fruchtfolge und Gründüngung fördern die Pflanzengesundheit. Durch Blütenpflanzen in der Mischkultur werden Nützlinge angelockt.
* Mulchen: Die Bodenbedeckung mit organischem Material, wie Rasenschnitt, Häckselgut, Laub und Stroh hat eine positive Wirkung auf den Boden (Feuchtigkeitsrückhalt, Schutz vor starken Witterungseinflüssen, Düngerwirkung, Unterdrückung von Unkraut).
* Obstgarten und Beerensträucher sind eine wertvolle Insektenweide und locken somit auch eine Reihe von Nützlingen an. Die saftigen Früchte und Beeren verleiten zum gesunden Naschen. Wir konnten ergiebig Kulturheidelbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Weintrauben und Äpfel ernten.
* Nützlinge (Insekten, Vögel, Kröten, Spitzmäuse, Wildbienen) übernehmen biologischen Pflanzenschutz. Daher ist es sinnvoll Nützlingsunterkünfte zur Verfügung zu stellen: Holzhaufen, morsche Zweige, Insektenhotel, Strauchschnitt usw.
* Zulassen von Wildwuchs: Pflanzen, die von selbst kommen, bereichern die Vielfalt, bedecken und schützen den Boden und locken Nützlinge an. Bei Hecken und Rabatten dürfen Wildblumen und Wildkräuter wachsen, wie: Gundelrebe, Giersch, Schafgarbe, Günsel, Wegerich, Gundermann, usw.
* Als wichtigen Rückzugsbereich für Tiere kann man ein "Wildes Eck" belassen, das nicht gepflegt und aufgeräumt wird. Dann breiten sich dort Pflanzen für die Insektenwelt aus.
* Der Komposthaufen schließt den Nährstoffkreislauf im Garten. Kompost ist ein wertvoller organischer Dünger.
Natur im Garten- Plakette Natur im Garten- Plakette
Neues Outfit Neues Outfit
Üppiges Gemüsebeet Üppiges Gemüsebeet
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Suchtprävention- Leb dein Leben ohne Rauch, Achtsamkeitstraining, Workshop "Lärm- Was macht Lärm mit mir?",
Klimaschutz- Workshop mit UBZ

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Ein Garten ist etwas Lebendiges und in ihm können wir die Kreisläufe der Natur, Veränderung und Entwicklung erleben. Ein Naturgarten wird ökologisch gepflegt und steht für bunte Vielfalt und Lebensqualität. Unser Ziel war es unseren Schulgarten zur Begutachtung für die Güte-
Plakette "Natur im Garten" anzumelden.
Für die positive Begutachtung müssen verschieden Kriterien erfüllt werden:
* Wir verzichten auf chemisch- synthetische Pestizide.* Wir verzichten auf chemisch- synthetische Dünger.* Wir verzichten auf Torf.
Bei der Bewirtschaftung des Gartens gibt es Grundsätze, welche die natürlichen Kreisläufe fördern und die ressoursenschonend sind:
* Der Gemüse- und Kräutergarten trägt zur eigenen Gesundheit bei. Frische Kräuter und Gemüse liefern wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Selbstversorgung ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Der Schulgarten liefert wertvolle Produkte für Salatbuffet, Getränkestation und die gesunde Schulküche, wo täglich Mittagessen zubereitet wird.
* Mischkultur, Fruchtfolge und Gründüngung fördern die Pflanzengesundheit. Durch Blütenpflanzen in der Mischkultur werden Nützlinge angelockt.
* Mulchen: Die Bodenbedeckung mit organischem Material, wie Rasenschnitt, Häckselgut, Laub und Stroh hat eine positive Wirkung auf den Boden (Feuchtigkeitsrückhalt, Schutz vor starken Witterungseinflüssen, Düngerwirkung, Unterdrückung von Unkraut).
* Obstgarten und Beerensträucher sind eine wertvolle Insektenweide und locken somit auch eine Reihe von Nützlingen an. Die saftigen Früchte und Beeren verleiten zum gesunden Naschen. Wir konnten ergiebig Kulturheidelbeeren, Brombeeren, Erdbeeren, Weintrauben und Äpfel ernten.
* Nützlinge (Insekten, Vögel, Kröten, Spitzmäuse, Wildbienen) übernehmen biologischen Pflanzenschutz. Daher ist es sinnvoll Nützlingsunterkünfte zur Verfügung zu stellen: Holzhaufen, morsche Zweige, Insektenhotel, Strauchschnitt usw.
* Zulassen von Wildwuchs: Pflanzen, die von selbst kommen, bereichern die Vielfalt, bedecken und schützen den Boden und locken Nützlinge an. Bei Hecken und Rabatten dürfen Wildblumen und Wildkräuter wachsen, wie: Gundelrebe, Giersch, Schafgarbe, Günsel, Wegerich, Gundermann, usw.
* Als wichtigen Rückzugsbereich für Tiere kann man ein "Wildes Eck" belassen, das nicht gepflegt und aufgeräumt wird. Dann breiten sich dort Pflanzen für die Insektenwelt aus.
* Der Komposthaufen schließt den Nährstoffkreislauf im Garten. Kompost ist ein wertvoller organischer Dünger.

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
56

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Mit dem Programm wurden beide Geschlechter angesprochen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Baumschule Grinschgl, Liechtenstein- Holz ( Hochbeete, Pflanzgut)
Frau Riedl Roswitha (Begutachtung für die Güte-Plakette - Natur im Garten)

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Schulabschlussfest der FS- Schloss Frauenthal (40 Jahre) - Gartenbesichtigung
Weststeirische Rundschau - Zeitungsartikel

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Positives Ergebnis bei der Begutachtung.
Erfolgreicher Erwerb der Plakette "Natur im Garten"

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Wertschätzung der eigenen Produkte.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Salatbuffet wird sehr geschätzt.
Naschen im Garten ist sehr beliebt.
Arbeiten an den Hochbeeten macht mehr Spass.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Wir arbeiten daran, keine Lebensmittel wegzuwerfen. Speisenreste werden als Jause zur Verfügung gestellt.

Wo liegen unsere Stärken?
Die Stärken liegen im Lehrplan der landwirtschaftlichen Fachschulen. Wir können im theoretischen als auch im praktischen Unterricht an den Themen und Inhalten arbeiten und unseren Einfluss ausüben. Mit dem Wissen über Regionalität und Saisonalität kann man Fragen der globalen Ernährungsgerechtigkeit besser verstehen.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Zertifizierte Gesunde Schule

Weitere Netzwerke
Pilgrim, Footprint, Facebook