ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Eine määäähga Schulübernachtung

Jahresbericht des Schuljahres 2017/2018

Schule: GTEMS Anton-Sattler-Gasse
KoordinatorIn: BEd Prisching Nicole
DirektorIn: Dn Reindl Katharina
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Natur erleben im Schulumfeld
Inhalt
Im Zuge unseres Langzeitprojekts der Schulbeweidung (wir erinnern uns an Alpakas, Hennen, Ponys, …) haben wir im heurigen Jahr Schafe zu uns eingeladen.
Diese Schafe weideten zwei Tage lang unsere Wiese ab und versorgten den Schulacker mit Dünger. Als Dankeschön stellten wir unseren tierischen Helferinnen Bodyguards zur Seite. Diese bewachten die Schafe während des Tages und speziell auch in der Nacht. Zu diesem Zweck borgten sich die SchülerInnen der 4c/e die schuleigenen Zelte und Schlafsäcke aus und errichteten eine kleine Zeltstadt.
Unter dem Motto „Kein Essen wird verschwendet“ schrieben sich die SchülerInnen selbst ihre Einkaufslisten, bestellten bei ihren Lehrpersonen Griller und verwendeten im Sinne der Nachhaltigkeit ausschließlich wiederverwendbares Besteck, Gläser und Teller. Wir sind stolz sagen zu können, dass fast 40 Personen in 32 Stunden lediglich einen Sack voll mit Müll produziert haben. Die Überbleibsel der Schafe finden ihre Verwendung in der Düngung unserer schuleigenen Flora.
Übernachtung mit Schaf Übernachtung mit Schaf
Zeltdorf im Freigelände Zeltdorf im Freigelände
Unser Schulacker Unser Schulacker
Die Pferdeflüsterin Die Pferdeflüsterin
Das Freigelände ist ganzjährig geöffnet Das Freigelände ist ganzjährig geöffnet
Das Freigelände ist ganzjährig geöffnet Das Freigelände ist ganzjährig geöffnet
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 5

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Auch im heurigen Jahr setzen wir im Hinblick auf unsere ökologischen Ziele ganz stark auf unsere großzügigen Freiflächen. Diese sind stets im Fokus unserer Projekte. Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit, sowie Reflektiertes Handeln stehen bei uns im Vordergrund. Diese Aspekte lassen sich wunderbar mit unserem Leitbild „Fit und Vital“ vereinbaren.
Die daraus resultierenden Projekte waren wie folgt:
* Bepflanzung des Schulackers aus selbst extrahierten und vorbereiteten Samen
* Erweiterung des Schulackers, sowie Anlegen eines weiteren Beeren-Naschbeetes
* Gezieltes Arbeiten mit der Kompostierungsanlage
* Pflege und Bepflanzung der Hochbeete (auch diese Samen stammen aus eigener Produktion)
* Ernte der Kräuter für die Herstellung unseres berühmten Kräutersalzes
* Thema Fast Food: es geht auch schnell und gesund – wir organisieren unseren eigenen Food Truck und bieten kindgerechte, aber ernährungsbewusste Speisen an
* „Für die Pause um 10 in das Freigelände geh’n“ – die Frühstückspause findet nun stets in unserem Freigelände statt. Die SchülerInnen bringen die gesunde Jause zu ihren KollegInnen ins Freie. Dort darf selbst Schnittlauch geerntet und auf das Brot gegeben werden, sowie das Trinkwasser mit frischer Minze versetzt werden
* der ökologische Rasenmäher: fünf Schafe übernahmen zwei Tage lang die Arbeit eines Mähroboters – und gaben uns Dünger dafür ;-)
* Eine Zeltstadt entsteht: zum Schutz der schafischen Helfer wohnten die SchülerInnen der 4c/e gemeinsam mit drei Lehrpersonen zwei Tage lang in der Schule.
* Rent a Bienenstock: unsere Trockenwiese wurde für einige Monate Gaststätte für zwei Bienenstöcke. Im Zuge dieses Projekts konnte einiges an frischem Honig gewonnen werden.
* Unsere Gatschlacke zur Unterstützung der Vögel wurde erneut befüllt
* wie jedes Jahr stehen unsere Outdoor-Sportarten (speziell Reiten und Skifahren) hoch im Kurs
* und vieles, vieles mehr

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Im Zuge unseres Langzeitprojekts der Schulbeweidung (wir erinnern uns an Alpakas, Hennen, Ponys, …) haben wir im heurigen Jahr Schafe zu uns eingeladen.
Diese Schafe weideten zwei Tage lang unsere Wiese ab und versorgten den Schulacker mit Dünger. Als Dankeschön stellten wir unseren tierischen Helferinnen Bodyguards zur Seite. Diese bewachten die Schafe während des Tages und speziell auch in der Nacht. Zu diesem Zweck borgten sich die SchülerInnen der 4c/e die schuleigenen Zelte und Schlafsäcke aus und errichteten eine kleine Zeltstadt.
Unter dem Motto „Kein Essen wird verschwendet“ schrieben sich die SchülerInnen selbst ihre Einkaufslisten, bestellten bei ihren Lehrpersonen Griller und verwendeten im Sinne der Nachhaltigkeit ausschließlich wiederverwendbares Besteck, Gläser und Teller. Wir sind stolz sagen zu können, dass fast 40 Personen in 32 Stunden lediglich einen Sack voll mit Müll produziert haben. Die Überbleibsel der Schafe finden ihre Verwendung in der Düngung unserer schuleigenen Flora.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Kultur des Lehrens und des Lernens, Natur erleben im Schulumfeld

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
40

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Alle SchülerInnen hatten dieselben Aufgaben. Mädchen haben Zelte aufgebaut und Burschen den Abwasch gemacht .

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Die Kooperation mit den Bäuerinnen und Bauern aus dem Kreuttal (NÖ).

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Wir freuten und über einen Besuch von BSI R. Reiner und der VS Attemsgasse, diese waren unserer Einladung gefolgt.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Ja, ,it den SchülerInnen der 4c/e, in Hinblick auf Nachhaltigkeit und Tierschutz.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
„Marke Eigenbau“

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die SchülerInnen sind in der Lage, selbst Lebensmittel herzustellen und diese entsprechend zu verarbeiten. Sie können nachhaltig planen, einkaufen und kochen. Sie haben die entsprechende Empathie, um andere Lebewesen zu beschützen, auch wenn sie dafür 48 Stunden auf viele ihrer elektronischen Geräte verzichten müssen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein ist für uns immer mehr etwas Selbstverständliches. SchüerInnen und Lehrpersonen leben dies – auch in ihrer Freizeit.

Wo liegen unsere Stärken?
In unserem Motto: Geht nicht – gibt’s nicht.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
IMST (Innovationen Machen Schulen Top)
Erasmus+

Weitere Netzwerke
Polipedia, British Council, Laureus Sport for Good, Umweltbildung Wien, Schulsport Gütesiegel, EdTwin, NMS, WiG, WHO - Schule, Netzwerk Natur