ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Entwicklungsarbeit im Bildungsgrätzl LeoMitte

Jahresbericht des Schuljahres 2017/2018

Schule: GTVS Vereinsgasse
KoordinatorIn: Lener Gabi
DirektorIn: Mag.a Dr.in Lener Gabi
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Das Bildungsgrätzl LeoMitte startete das Schuljahr 2017/18 mit einem gemeinsamen Straßenfest, bei dem es einerseits um die offizielle Eröffnung des Bildungsgrätzl, zum zweiten um grätzlspezifische Herausforderungen wie die Notwendigkeit einer Verkehrsberuhigung vor den Schulen, die Ausweitung der Angebote für Kinder und Jugendliche (Freiflächen, Betreuungsangebote, etc.) und die Kooperation der Bildungsinstitutionen insbesondere im Transitionsbereich ging.
In weiterer Folge beteiligten sich alle kooperierenden Institutionen aus LeoMitte (NMS Pazmanitengasse, GTVS Novaragasse, VS Darwingasse, PVS Lauder Chabad, AHS Lessinggasse, Jugendzentrum J.at, Frauentreff Piramidops, Lernclub Concordia, GTVS Vereinsgasse) an regelmäßigen Planungs- und Kooperationstreffen, in denen es sowohl um die gemeinsame inhaltliche Orientierung im Sinne einer Basis für ein künftiges gemeinsames Leitbild, als auch um die konkrete Kooperationsarbeit ging: Grätzlchor, Grätzlolympiade, Projekt Schulstraße, schulübergreifende Nutzung von Sprachenressourcen, Raumnutzung und -gestaltung - "1m2 für Kinder", Grätzlparlament für Kinder und Jugendliche, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, Transitionsmodelle, Partnerklassenkonzepte, gemeinsame Feste u.v.m. Auch eine gemeinsame Wochenendfortbildung wurde von Vertreter*innen aller beteiligten Institutionen gemeinsam konzipiert und durchgeführt.
Die GTVS Vereinsgasse legte ihre schulspezifischen Schwerpunkte im Rahmen dieser Kooperation einerseits auf Raumnutzungs- und -gestaltungsideen für den öffentlichen Raum Volkertplatz gemeinsam mit dem J.at (z.B. gemeinsame Bücher-Telefonzelle, Konzepte zur Verkehrsberuhigung, etc. ...), zum zweiten auf die eigene Leitbildarbeit mit Einbeziehung der Eltern und Schüler*innen auch im Rahmen von Projektwochen zur politischen Bildung: begonnen beim Eintreten für die Fortführung der Mehrstufenklassen und reformpädagogische Konzepte (Aktionswoche und Festumzug der Wiener reformpädagogischen Mehrstufenklassen), die Elaboration von Transitionsmodellen und die schulautonome Konzeption von Sprachfördermaßnahmen, bis zu expliziten politischen Bildungs-Projektwochen in allen Klassen der Schule, bei denen die Themen Diversität und Inklusion im Vordergrund standen (Aktionswochen politische Bildung).
Eröffnungsfest des Bildungsgrätzls LeoMitte Eröffnungsfest des Bildungsgrätzls LeoMitte
Genderschwerpunkt in der pol. Bildung Genderschwerpunkt in der pol. Bildung
Umzug für die reformpädagogischen MSKs Umzug für die reformpädagogischen MSKs
Entwicklungsarbeit am GrätzlSchÜLF Entwicklungsarbeit am GrätzlSchÜLF
Plakataktion für die Schulstraße Plakataktion für die Schulstraße
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 6

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Ausbau der Vernetzung im Bildungsgrätzl LeoMitte incl. Ressourcen und Raumnutzungsideen und Leitbildarbeit, im Rahmen dessen auch Schwerpunkt auf Projektwochen politische Bildung

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Das Bildungsgrätzl LeoMitte startete das Schuljahr 2017/18 mit einem gemeinsamen Straßenfest, bei dem es einerseits um die offizielle Eröffnung des Bildungsgrätzl, zum zweiten um grätzlspezifische Herausforderungen wie die Notwendigkeit einer Verkehrsberuhigung vor den Schulen, die Ausweitung der Angebote für Kinder und Jugendliche (Freiflächen, Betreuungsangebote, etc.) und die Kooperation der Bildungsinstitutionen insbesondere im Transitionsbereich ging.
In weiterer Folge beteiligten sich alle kooperierenden Institutionen aus LeoMitte (NMS Pazmanitengasse, GTVS Novaragasse, VS Darwingasse, PVS Lauder Chabad, AHS Lessinggasse, Jugendzentrum J.at, Frauentreff Piramidops, Lernclub Concordia, GTVS Vereinsgasse) an regelmäßigen Planungs- und Kooperationstreffen, in denen es sowohl um die gemeinsame inhaltliche Orientierung im Sinne einer Basis für ein künftiges gemeinsames Leitbild, als auch um die konkrete Kooperationsarbeit ging: Grätzlchor, Grätzlolympiade, Projekt Schulstraße, schulübergreifende Nutzung von Sprachenressourcen, Raumnutzung und -gestaltung - "1m2 für Kinder", Grätzlparlament für Kinder und Jugendliche, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, Transitionsmodelle, Partnerklassenkonzepte, gemeinsame Feste u.v.m. Auch eine gemeinsame Wochenendfortbildung wurde von Vertreter*innen aller beteiligten Institutionen gemeinsam konzipiert und durchgeführt.
Die GTVS Vereinsgasse legte ihre schulspezifischen Schwerpunkte im Rahmen dieser Kooperation einerseits auf Raumnutzungs- und -gestaltungsideen für den öffentlichen Raum Volkertplatz gemeinsam mit dem J.at (z.B. gemeinsame Bücher-Telefonzelle, Konzepte zur Verkehrsberuhigung, etc. ...), zum zweiten auf die eigene Leitbildarbeit mit Einbeziehung der Eltern und Schüler*innen auch im Rahmen von Projektwochen zur politischen Bildung: begonnen beim Eintreten für die Fortführung der Mehrstufenklassen und reformpädagogische Konzepte (Aktionswoche und Festumzug der Wiener reformpädagogischen Mehrstufenklassen), die Elaboration von Transitionsmodellen und die schulautonome Konzeption von Sprachfördermaßnahmen, bis zu expliziten politischen Bildungs-Projektwochen in allen Klassen der Schule, bei denen die Themen Diversität und Inklusion im Vordergrund standen (Aktionswochen politische Bildung).

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
240

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Im Rahmen der Aktionswochen politische Bildung setzten etliche Klassen genderspezifische Schwerpunkte, auch mit Einbeziehung einer historischen Perspektive. Außerdem beteiligen sich alle Klassen der Schule in regelmäßigen Intervallen an Genderworkshops in Kooperation mit dem Verein Selbstlaut.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Kooperation mit den Bildungsgrätzlpartner*innen (NMS Pazmanitengasse, GTVS Novaragasse, VS Darwingasse, PVS Lauder Chabad, AHS Lessinggasse, Jugendzentrum J.at, Lernclub Concordia, Frauentreff Piramidops), sowie mit Gebietsbetreuung GB*2/20, Mobilitätsagentur, Bezirksvertretung, Marktamt (Bücher-Telefonzelle), Grätzlblattl, Uni Wien (Mentor*innen), Verein Grätzl aktiv (Senior*innensingen, Lesepartner*innen), u.v.m.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Schulzeitung, Newsletter, Homepage, Präsentationen bei Grätzlveranstaltungen

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Regelmäßige prozessbegleitende Reflexion und Evaluation im Rahmen der Arbeitstreffen, begleitet durch die PH Wien (Standortentwicklung SQA und SchÜLF)

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Kooperationen - Etablierung/Erweiterung

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Klärung gemeinsamer Ziele, aber auch Grenzen der Kooperationen, Konkretisierung von Zielen und Arbeitsplänen

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
enge Anbindung ans Grätzl und dessen Institutionen, Synergien bei gemeinsamen Themen und Entwicklungen, Öffnung der Schule, gleichzeitig erheblicher Koordinations- und Steuerungsaufwand

Wo liegen unsere Stärken?
zahlreiche gute funktionierende und sorgsam gepflegte Arbeits- und Entwicklungskontakte im Schulumfeld

Netzwerke
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