ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Lernen ohne Lärm

Jahresbericht des Schuljahres 2017/2018

Schule: Volksschule St. Ulrich in Greith
KoordinatorIn: Dipl. Päd. Pressnitz Georg
DirektorIn: Dir. Malli Walburga
Handlungsbereiche:
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Dieses Projekt läuft österreichweit und wir dürfen als eine von 6 Schulen daran teilnehmen. In Zusammenarbeit mit dem Umweltdachverband, der AUVA und dem UBZ läuft dieses Projekt über zwei gesamte Schuljahre. Als Ziel wird die Steigerung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Kinder und Erwachsenen durch die Reduktion von Lärm festgeschrieben. Durch individuelle Unterstützung durch Experten werden Ziele für die Schule in 4 Bereichen festgelegt (Sensibilisierung, soziale Prozesse, organisatorische Prozesse, Raum- und Bauakustik).
Ein Teil unserer Arbeit in diesem Schuljahr war das Erforschen und Nachfragen zu Ursachen und Wirkungen von Lärm in der Schule. Durch Lärmmessungen, Erhebungsbögen und Experimente wurden Ziele festgelegt, um die Situation im Unterricht und auch in den Pausen zu verändern. Weiters wurde mit Frau Sabine Schlick-Kummer das Theaterprojekt "Und plötzlich war es still" gemeinsam erarbeitet und durchgeführt. Im Zuge dessen wurde auf der Bühne im Turnsaal ein Akustikvorhang angebracht.
Theateraufführung "Und plötzlich war es still" Theateraufführung "Und plötzlich war es still"
Lärmmesssäule ordnen Lärmmesssäule ordnen
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 2

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Gesunde Ernährung; Mitgestaltung der Schulumgebung hinsichtlich Insektenfreundlichkeit (Blumenwiese anlegen und pflegen, Insektenhotel repariert, Grünflächen mit Blumen gestalten, ...); tägliche Bewegungseinheit am Morgen; Projekt "Lernen ohne Lärm "- österreichweit 6 Schulen (interne Fortbildung des Schulteams, Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler auf Lärm, Grundlagen des Gehörs erarbeiten, Lärmmessungen und Experimente durchgeführt, Theateraufführung "Und plötzlich war es still"); 1. Folgeprüfung "Umweltzeichenschule"

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Dieses Projekt läuft österreichweit und wir dürfen als eine von 6 Schulen daran teilnehmen. In Zusammenarbeit mit dem Umweltdachverband, der AUVA und dem UBZ läuft dieses Projekt über zwei gesamte Schuljahre. Als Ziel wird die Steigerung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Kinder und Erwachsenen durch die Reduktion von Lärm festgeschrieben. Durch individuelle Unterstützung durch Experten werden Ziele für die Schule in 4 Bereichen festgelegt (Sensibilisierung, soziale Prozesse, organisatorische Prozesse, Raum- und Bauakustik).
Ein Teil unserer Arbeit in diesem Schuljahr war das Erforschen und Nachfragen zu Ursachen und Wirkungen von Lärm in der Schule. Durch Lärmmessungen, Erhebungsbögen und Experimente wurden Ziele festgelegt, um die Situation im Unterricht und auch in den Pausen zu verändern. Weiters wurde mit Frau Sabine Schlick-Kummer das Theaterprojekt "Und plötzlich war es still" gemeinsam erarbeitet und durchgeführt. Im Zuge dessen wurde auf der Bühne im Turnsaal ein Akustikvorhang angebracht.

Handlungsbereiche
Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
29

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Durch die gemeinsame Ausarbeitung der Inhalte des Theaterstückes konnte auf die individuellen Wünsche der Schülerinnen und Schüler eingegangen werden. Durch offene Aufgabenstellungen hatte jede Schülerin und jeder Schüler die gleichen Voraussetzungen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Zusammenarbeit mit dem Umweltdachverband, mit der AUVA und mit dem UBZ
Sponsoren: Gemeinde St. Martin i. S., Landjugend St. Ulrich i. Greith
Theaterpädagogin Sabine Schlick-Kummer

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Berichte in der Gemeindezeitung, Abschlusspräsentation des Theaterprojektes im Turnsaal, Informationen an Anschlagtafeln und im Schulhof, Elternbriefe und Einladungen

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Gesprächsrunde im Schulteam
Reflexionen in den Klassen und Fragebögen (Lehrerteam, Schülerinnen und Schüler)

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Gesundheitsförderung

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Gesteigerte Sensibilität gegenüber Lärm, Veränderung der Jausensituation, gute Kooperation der Kinder bei der Planung und Durchführung des Theaterstückes

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Jausensituation wurde durch gezielte Maßnahmen ruhiger; Kinder machen sich gegenseitig aufmerksam, dass es zu laut ist - Selbststeuerung, Veränderung der Raumakustik im Turnsaal und in den Klassen

Wo liegen unsere Stärken?
Als "Kleinschule" konnten die Kosten für den Theaterworkshop in Kooperation mit der Dorfgemeinschaft (Gemeinde, Landjugend, ...) bewältigt werden. Wir bekommen stets gute Unterstützung seitens der Eltern, die ebenfalls hinter unseren Zielen stehen.
Die örtlichen Gegebenheiten unserer Schule können gut für eine "bewegte Pause" und für das "Lernen ohne Lärm" genützt werden.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Das Österreichische Umweltzeichen