ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

"Give us back our world"

Jahresbericht des Schuljahres 2017/2018

Schule: Europaschule
KoordinatorIn: Freiinger Ilse, BEd
DirektorIn: VDn Mag.a Halda Christine
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
Inhalt
Im Rahmen eines immer größer werdenden Umweltbewusstseins wurde in der Klasse 1c ein Umweltprojekt gestartet.
Wir stellten uns mit den LehrerInnen und FreizeitpädagogInnen mehrere Fragen:

- Wie viel Plastikmüll wird auf unserer Erde verbraucht?
Aus diesem Grund sammelten wir in der ganzen Schule und zu Hause Plastikdeckel, um zu sehen wie viel Müll tatsächlich durch Flaschen, im Speziellen allein schon durch die Deckel entsteht.

- Wo überall finden wir die Reste von Plastikprodukten?
Plastik ist ein Material, das nicht wieder zu den Stoffen wird, aus denen es hergestellt wurde. Die Reste von Plastik schädigen den Lebensraum aller Lebewesen und belasten die Umwelt in unvorstellbarem Maß. Überall, auch in großen Meerestiefen und in Gegenden, die noch niemand von uns betreten hat, findet man Plastikreste. Das ließ uns enorm erschrecken.

- Wer ist von diesem Müll besonders betroffen?
Um das Ausmaß des Missbrauchs darzustellen, haben wir den Müll auf einer Weltkarte dargestellt. Tiere, Pflanzen und Menschen ersticken, wenn wir nicht einen Weg finden unsere Erde von dem Plastik zu befreien, das sich durch andere Stoffe ersetzen lässt und gedankenlos bloß einmal verwendet wird.

Es war ein arbeitsintensives Projekt, in dem die SchülerInnen lernten, was es für alle Wesen auf der Erde und die Umwelt bedeutet, was und wie wir einkaufen. Von den gesammelten Plastikstöpseln verwendeten wir bloß ein Zehntel für unser Projekt. Schon das beeindruckte uns.
Unsere Botschaft an alle Menschen für die Zukunft und die Erhaltung des Lebensraums Erde lautet:
„Lasst uns ohne Plastik leben!“
Die Tiere auf dem Plakat sind speziell den Kontinenten zugeordnet und stellen die Flucht vor Plastik und Verseuchung unseres Lebensraumes dar. Gemeinsam schaffen wir mit neuen Ideen eine plastikarme Welt aus Liebe zu unserem Planeten.
"Save our world" - Hilfeschrei der Tiere "Save our world" - Hilfeschrei der Tiere
Unsere Welt aus Plastikstöpseln Unsere Welt aus Plastikstöpseln
Diskussionen zur Welt und den Tieren Diskussionen zur Welt und den Tieren
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Erwerb von digitalen Kompetenzen
Müllvermeidung - Schaffen eines Problembewusstseins

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Im Rahmen eines immer größer werdenden Umweltbewusstseins wurde in der Klasse 1c ein Umweltprojekt gestartet.
Wir stellten uns mit den LehrerInnen und FreizeitpädagogInnen mehrere Fragen:

- Wie viel Plastikmüll wird auf unserer Erde verbraucht?
Aus diesem Grund sammelten wir in der ganzen Schule und zu Hause Plastikdeckel, um zu sehen wie viel Müll tatsächlich durch Flaschen, im Speziellen allein schon durch die Deckel entsteht.

- Wo überall finden wir die Reste von Plastikprodukten?
Plastik ist ein Material, das nicht wieder zu den Stoffen wird, aus denen es hergestellt wurde. Die Reste von Plastik schädigen den Lebensraum aller Lebewesen und belasten die Umwelt in unvorstellbarem Maß. Überall, auch in großen Meerestiefen und in Gegenden, die noch niemand von uns betreten hat, findet man Plastikreste. Das ließ uns enorm erschrecken.

- Wer ist von diesem Müll besonders betroffen?
Um das Ausmaß des Missbrauchs darzustellen, haben wir den Müll auf einer Weltkarte dargestellt. Tiere, Pflanzen und Menschen ersticken, wenn wir nicht einen Weg finden unsere Erde von dem Plastik zu befreien, das sich durch andere Stoffe ersetzen lässt und gedankenlos bloß einmal verwendet wird.

Es war ein arbeitsintensives Projekt, in dem die SchülerInnen lernten, was es für alle Wesen auf der Erde und die Umwelt bedeutet, was und wie wir einkaufen. Von den gesammelten Plastikstöpseln verwendeten wir bloß ein Zehntel für unser Projekt. Schon das beeindruckte uns.
Unsere Botschaft an alle Menschen für die Zukunft und die Erhaltung des Lebensraums Erde lautet:
„Lasst uns ohne Plastik leben!“
Die Tiere auf dem Plakat sind speziell den Kontinenten zugeordnet und stellen die Flucht vor Plastik und Verseuchung unseres Lebensraumes dar. Gemeinsam schaffen wir mit neuen Ideen eine plastikarme Welt aus Liebe zu unserem Planeten.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen, Gestalten von Schul- und Freiräumen

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
25

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Durch die Gespräche über die Wünsche einer idealen Umwelt konnten Mädchen und Buben die Interessen der anderen SchülerInnen kennenlernen und sich mit diesen Ideen auseinandersetzen. Es stellte sich heraus, dass manche SchülerInnen unabhängig vom Geschlecht gleiche Interessen hatten. In den Diskussionen wurde klar, dass der Wunsch nach einer lebenswerten Umwelt unabhängig vom Geschlecht ist und dass jeder Einzelne seinen Teil dazu beitragen muss und das auch kann.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Die Vorbereitungen für das Projekt wurden klassenübergreifend gemacht und die SchülerInnen wurden dazu angeregt, auch in den Familien zum Sammeln der Flaschenstöpsel anzuregen.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Das Plakat wurde nach der Fertigstellung neben der Kanzlei aufgehängt. Dadurch ist es für alle SchulpartnerInnen zu sehen. Das Kunstwerk vermittelt nicht nur einen ästhetischen Wert, alle in der Schule sollen über die dahintersteckende Botschaft angeregt werden und über unseren verschwenderischen Umgang mit Plastik zum Nachzudenken eingeladen werden.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die SchülerInnen und LehrerInnen besprachen die Ideen, wie jeder Einzelne in seinem kleinen Bereich dazu beitragen kann, die Umwelt lebenswert zu erhalten und falsche Wege wieder zurückzugehen. Das Plakat erinnert uns tagtäglich daran, wie wichtig es für alle ist, sich am Umweltschutz und der Müllvermeidung zu beteiligen.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Müll: Schaffung von Problembewusstsein

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Das Interesse für das Thema war sehr groß. Aus der Blickrichtung der Tiere, die hier um Hilfe schreien, weil ihr Lebensraum immer mehr zerstört wird, gelang es, sehr viele SchülerInnen direkt anzusprechen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Dieses Plakat gab viele Gesprächsanlässe, die intensiv genutzt wurden. Auf der einen Seite steht das wunderschöne Plakat, auf der anderen der Hinweis auf die riesigen Müllberge, die wir täglich produzieren.

Wo liegen unsere Stärken?
Kreative Ideen zur Umsetzung wichtiger Themen helfen mit, den Blickwinkel der SchülerInnen auf diese zu lenken, sie dafür zu interessieren. Das fördert Diskussionen, weit über das Schulhaus hinaus und lenkt das Interesse von vielen anderen Menschen auf das, was zu tun ist.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
IMST (Innovationen Machen Schulen Top)

Weitere Netzwerke
VoXmi, WieNGS, Koop. KG der Umgeb., Kooperation mit Schulcluster, Europabüro (Palloncino, SIB), Gebietsbetr. 20, MA 17 - Wohnpartner