ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Aufzucht von Almschweinen zur Herstellung gesunder, genussvoller Nahrungsmittel

Jahresbericht des Schuljahres 2017/2018

Schule: Landwirtschaftliche Fachschule Litzlhof
KoordinatorIn: Ing. Pfister Renate
DirektorIn: DI Huber Josef
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
Im Sommer 2018 gebaren auf unserer Schulalm, der Litzlhofalm zwei Schwäbisch Hällische Muttersauen insgesamt 19 gesunde Ferkel. Die Sauen waren im Sommer 2017 dort groß gezogen worden, verbrachten den Winter am Landesschulgut Litzlhof, wurden im Februar 2018 belegt und Anfang Juni, wie geplant, wieder auf die Alm gebracht.
Sie wurden in einem gemeinsamen, großzügigen Stall auf ca. 25 Quadratmetern mit Stroheinstreu untergebracht. Die Tiere wurden nicht voneinander getrennt, waren in ihrer Bewegungsfreiheit (Offenstall) zu keinem Zeitpunkt eingeschränkt, es gab keinen separaten Ferkelschlupf, keine Rotlichtlampen oder sonstige Wärmevorrichtungen. Die erste Sau ferkelte lehrbuchmäßig Mitte Juni, pünktlich während des Almwirtschaftstages der 3. Jahrgänge der Litzlhofer Landwirtschaftsschüler, im Beisein des Landesschulinspektors Dipl.-HLFL-Ing. Alfred Altersberger, der Fachinspektorin Ing. Maria Innerwinkler und Mitarbeiterinnen der Fachabteilung aus Klagenfurt und sämtlicher Schüler. Die zweite Sau ferkelte drei Tage später. Von Anfang an wechselten die Ferkel beim Säugen die Mütter und wurden problemlos von beiden toleriert.
Eine der beiden Sauen wurde mit einem GPS Tracker besendert um ihren Bewegungsradius, die zurückgelegten Gesamtkilometer und die Art der Bewegung zu dokumentieren.
Trotz äußerst geringem Futtereinsatz waren die Zuwachsraten wie gewünscht, die Ferkel verließen mit einem Durchschnittsgewicht von 40 kg Ende September die Alm.
Am Landesschulgut werden sie nun weiter gemästet um zu einem späteren Zeitpunkt von den Schülern geschlachtet, verarbeitet und konsumiert zu werden.
Für den nächsten Sommer ist die Weiterführung dieses Projekts geplant, der Aufbau einer Direktvermarktungskette ist mit den Schülern angedacht.
Schweine im Freiland Schweine im Freiland
Schüler mit dabei beim Säugen Schüler mit dabei beim Säugen
Tierwohl im Schweinestall Tierwohl im Schweinestall
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 4

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Tierwohl in der Nutztierhaltung

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Im Sommer 2018 gebaren auf unserer Schulalm, der Litzlhofalm zwei Schwäbisch Hällische Muttersauen insgesamt 19 gesunde Ferkel. Die Sauen waren im Sommer 2017 dort groß gezogen worden, verbrachten den Winter am Landesschulgut Litzlhof, wurden im Februar 2018 belegt und Anfang Juni, wie geplant, wieder auf die Alm gebracht.
Sie wurden in einem gemeinsamen, großzügigen Stall auf ca. 25 Quadratmetern mit Stroheinstreu untergebracht. Die Tiere wurden nicht voneinander getrennt, waren in ihrer Bewegungsfreiheit (Offenstall) zu keinem Zeitpunkt eingeschränkt, es gab keinen separaten Ferkelschlupf, keine Rotlichtlampen oder sonstige Wärmevorrichtungen. Die erste Sau ferkelte lehrbuchmäßig Mitte Juni, pünktlich während des Almwirtschaftstages der 3. Jahrgänge der Litzlhofer Landwirtschaftsschüler, im Beisein des Landesschulinspektors Dipl.-HLFL-Ing. Alfred Altersberger, der Fachinspektorin Ing. Maria Innerwinkler und Mitarbeiterinnen der Fachabteilung aus Klagenfurt und sämtlicher Schüler. Die zweite Sau ferkelte drei Tage später. Von Anfang an wechselten die Ferkel beim Säugen die Mütter und wurden problemlos von beiden toleriert.
Eine der beiden Sauen wurde mit einem GPS Tracker besendert um ihren Bewegungsradius, die zurückgelegten Gesamtkilometer und die Art der Bewegung zu dokumentieren.
Trotz äußerst geringem Futtereinsatz waren die Zuwachsraten wie gewünscht, die Ferkel verließen mit einem Durchschnittsgewicht von 40 kg Ende September die Alm.
Am Landesschulgut werden sie nun weiter gemästet um zu einem späteren Zeitpunkt von den Schülern geschlachtet, verarbeitet und konsumiert zu werden.
Für den nächsten Sommer ist die Weiterführung dieses Projekts geplant, der Aufbau einer Direktvermarktungskette ist mit den Schülern angedacht.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Natur erleben im Schulumfeld, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
65

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
nein

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Mit dem Biosphärenpark Nockberge und der Landwirtschaftsschule Naklo/Krain in Slowenien

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Klassenunterricht Tierhaltung, Absolventenzeitung, Homepage

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Im Tierhaltungsunterricht

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
2017/18

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Am Verhalten der Tiere (Tierwohl)

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Einstellung zur Haltung von Nutztieren und Erzeugung gesunder Lebensmittel

Wo liegen unsere Stärken?
Im Tun und der Möglichkeit die Chancen zu nutzen

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Klimabündnis-Schule
Erasmus+

Zusatzfrage für Klimabündnis-Schulen
Lebenskunde

Weitere Netzwerke
Landwirtschaftsschulen in Kärnten und Slowenien, Biosphärnpark Nockberge