ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Klimaschutz geht uns alle an

Jahresbericht des Schuljahres 2018/2019

Schule: GTVS Vereinsgasse
KoordinatorIn: Lener Gabi
DirektorIn: Mag.a Dr.in Lener Gabi
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Reduzieren von Emissionen
  • Mobilität und Verkehr
Inhalt
Im September 2018 gelang in Kooperation mit der Bezirksvertretung und der Mobilitätsagentur die Einführung der Schulstraße (Fahrverbot am Morgen, klimaschonendes Mobilitätskonzept), die durch umfangreiche Informationsarbeit bei den Anrainer*innen und den Eltern begleitet wurde. In weiterer Folge beteiligten sich alle Klassen der Schule an Workshops zum Klimaschutz und zum ökologischen Fußabdruck, einige auch an Zero Waste Workshops. Klimameilen wurden gesammelt und das eigene Mobiliätsverhalten ausgiebig reflektiert (Dokumentation bisheriger Gewohnheiten zwei Wochen lang täglich mit "Mobilitätspickerln", Evaluation und Reflektion in den Klassenräten und im Schulrat) und etwaige alternative Mobilitätsmöglichkeiten erarbeitet und ausprobiert. Für Erwachsene und besonders interssierte Kinder und Jugendliche des Bildungsgrätzls LeoMitte gab es außerdem zwei Informationsabende (Hans Peter Hutter zu Klimaschutz und Gesundheit und Walter Baier zu Klimaschutz im globalen Kontext). In Workshops von "WerkSTADT junges Wien", an denen sich alle Kinder unserer Schule in Kooperation mit dem Jugendzentrum J.at und den anderen Grätzlschulen beteiligten, konnten die Kinder ihre Visionen für eine klimaschonende, ökologisch achtsame Stadtentwicklung formulieren. Schließlich entschieden sich im Sommersemester die Eltern aller Klassen, ihre Kinder und deren Klassen im Rahmen von Lehrausgängen zu Aktivitäten des Climate Friday zu begleiten.
Eröffnung der Schulstraße Eröffnung der Schulstraße
Infoabend zu Klimaschutz Infoabend zu Klimaschutz
Klimawandel - nicht mit uns! Klimawandel - nicht mit uns!
WerkSTADT junges Wien WerkSTADT junges Wien
Unser ökologischer Fußabdruck Unser ökologischer Fußabdruck
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 6

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Ausbau der Grätzlkooperationen, Umsetzung eines klimaschonenden Mobilitätskonzepts (Schulstraße)

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Im September 2018 gelang in Kooperation mit der Bezirksvertretung und der Mobilitätsagentur die Einführung der Schulstraße (Fahrverbot am Morgen, klimaschonendes Mobilitätskonzept), die durch umfangreiche Informationsarbeit bei den Anrainer*innen und den Eltern begleitet wurde. In weiterer Folge beteiligten sich alle Klassen der Schule an Workshops zum Klimaschutz und zum ökologischen Fußabdruck, einige auch an Zero Waste Workshops. Klimameilen wurden gesammelt und das eigene Mobiliätsverhalten ausgiebig reflektiert (Dokumentation bisheriger Gewohnheiten zwei Wochen lang täglich mit "Mobilitätspickerln", Evaluation und Reflektion in den Klassenräten und im Schulrat) und etwaige alternative Mobilitätsmöglichkeiten erarbeitet und ausprobiert. Für Erwachsene und besonders interssierte Kinder und Jugendliche des Bildungsgrätzls LeoMitte gab es außerdem zwei Informationsabende (Hans Peter Hutter zu Klimaschutz und Gesundheit und Walter Baier zu Klimaschutz im globalen Kontext). In Workshops von "WerkSTADT junges Wien", an denen sich alle Kinder unserer Schule in Kooperation mit dem Jugendzentrum J.at und den anderen Grätzlschulen beteiligten, konnten die Kinder ihre Visionen für eine klimaschonende, ökologisch achtsame Stadtentwicklung formulieren. Schließlich entschieden sich im Sommersemester die Eltern aller Klassen, ihre Kinder und deren Klassen im Rahmen von Lehrausgängen zu Aktivitäten des Climate Friday zu begleiten.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Reduzieren von Emissionen, Mobilität und Verkehr

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
240

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Bei allen inhaltlichen Schritten und Aktivitäten hatten die Kinder die Möglichkeit, sich in genderspezifischen Arbeitsgruppen zu betätigen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Kooperation mit der Bezirksvorstehung, der Mobilitätsagentur und allen Bildungspartner*innen im Bildungsgrätzl LeoMitte

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Berichte sowohl in öffentlichen (ORF, Presse, etc.) als auch in grätzleigenen (Schulhomepage, Newsletter, Schulzeitung, Grätzlblattl) Medien

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Evaluation der Schulstraße durch eine externe Agentur (Rosinak & Partner); Reflektion der pädagogischen Maßnahmen zum Klimaschutz in Schulrat, Elternrunde und Pädagog*innensitzung

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Kooperation im Grätzl, Klimaschutz

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Rückgang des motorisierten Individualverkehrs im Schulumfeld, Interesse der Kinder an Klimaschutz

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
weniger motorisierter Individualverkehr im Schulumfeld, verstärkter Einsatz von Rollern, Rädern, Füßen und Öffis für den Schulweg; stark gestiegendes Interesse der Kinder an Klimaschutz, auch weit über den regionalen Bereich hinaus (zeigt sich auch an den Workshopergebnissen von "WerkSTADT junges Wien")

Wo liegen unsere Stärken?
Zusammenarbeit mit den Bildungspartner*innen im Grätzl schafft Synergien und ermöglicht breitere Aktivitäten

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken

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