ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Mein Smartphone und ich

Jahresbericht des Schuljahres 2018/2019

Schule: Mittelschule Alpbach
KoordinatorIn: Dipl.-Päd. Zeindl Andrea, BEd
DirektorIn: HOL Bletzacher Josef, M.A.
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Unser SchülerInnen beschäftigen sich im Schuljahr 2018/19 schwerpunktmäßig und sehr intensiv mit dem Thema "Mein Smartphone". Einen Impuls dazu gab auch die Schulärztin: Sie wies uns darauf hin, dass bei der Schuluntersuchung eine Vielzahl von SchülerInnen ihre Smartphones in der Hosentasche bei sich hatte und wir bewusstseinsbildende Maßnahmen andenken sollten. Die Basis der Aktivitäten bildete ein zweiteiliger Workshop des Umweltvereines Tirol, initiiert durch die Klimabündnisbeauftragte unserer Gemeinde. Folgende Inhalte wurden über mehrere Wochen hinweg behandelt:
 * Handy und Ressourcen – Welche Rohstoffe stecken im Handy? Wo kommen sie her?
Ökologische, soziale und ökonomische Aspekte
 * Elektroaltgeräte, Elektronikschrott, Recycling – Wo geben wir unseren Elektronikschrott hin und was passiert damit?
 * Was können wir tun – Welche Möglichkeiten gibt es um einen sorgsamen Umgang mit den digitalen Medien zu pflegen?
* Handy und Gehirn – Was passiert mit unserem Verstand bei übermäßigem Konsum? Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es?
 * Handy und Kommunikation – Welche Auswirkungen hat es auf unsere Sprache sowie auf unser Sozialverhalten?
 * Handy und Manipulation – Wie werden wir von den mächtigsten und reichsten Firmen der Welt mit Information gefüttert und durch Werbung beeinflusst?
*  Daten und Fakten – Welche wissenschaftlichen Studien gibt es über das noch sehr junge digitale Zeitalter?
* Versuch: Handy und Strahlung – Die Handystrahlen werden im Versuch hörbar gemacht.

Besonders spannend war für uns alle das Experiment des "Handyfastens" – Die SchülerInnen wurden dazu animiert, das „Handyfasten“ im Selbstversuch zu testen, darüber Aufzeichnungen zu führen und über ihre Erfahrungen zu berichten.
Handyfasten - nichts für schwache Nerven

Handyfasten - nichts für schwache Nerven

Die Smartphones wandern in den Koffer

Die Smartphones wandern in den Koffer

Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 4

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Nach wie vor haben wir an unserer Schule eine Luxussituation, was die Möglichkeit für Ökolog-Aktivitäten betrifft. SchülerInnen wählen ab der 6. Schulstufe das Wahlpflichtfach Ökologie (Alternativ: Italienisch) und arbeiten so in einer Wochenstunde pro Schuljahr an ökologischen Themen. Das Fach "Ökologie" findet großen Anklang bei unseren SchülerInnen. Die Aufzählung aller Aktivitäten und Projekte würde den Rahmen sprengen - hier ein Auszug: * Gesunde Ernährung: Jausenverkauf "A gescheite Jause"; Verarbeitung und Verkostung von Lebensmittel aus dem Schulgarten; mehrmals Durchführung einer gesunden Jause; * Herbstfest: Projekttag vor den Herbstferien, bei dem alle Klassen Workshops zu "Ökologie und Nachhaltigkeit" absolvieren; dabei wird auch jedes Jahr von den SchülerInnen ein gesundes Buffet für die ganze Schule gezaubert; * zahlreiche Workshops mit Experten, z.B. Vertreter der Gemüsekiste, zum Thema Energie (Energie Tirol: Richtig heizen mit Holz; Referentin von "Schule am Bauernhof" (Themen: Die Kartoffel; Einkaufen mit Köpfchen...) * Verantwortungsvoller Konsum: selbstgemachte Alternativen zu Industrieprodukten (z.B. Suppenwürze, Marmeladen, Sirup, Salze herstellen); Analyse eines Supermarktes (mit welchen "Tricks" wird gearbeitet, woher kommen die Lebensmittel, wie treffe ich Kaufentscheidungen...?) * Klimaschutz: Workshop zum Thema "Sicher auf dem E-Bike" - wie gestalte ich meinen Schulweg? * Ressourcenschonung: Problemstoff Plastik - ; * Meine Umwelt: Pflege und Neugestaltung der Verkehrsinseln vor der Schule mit heimischen Wildpflanzen; * Müllsammelaktionen; Alternativen zu Plastik finden (z.B. Bienenwachstücher selbst herstellen); Papier sparen - Schmierpapierboxen in allen Schulräumen aufstellen; * Schulgarten: gemeinsame Planung der Bepflanzung mit den SchülerInnen; Bedürfnisse von Obst- und Gemüsepflanzen sowie Kräutern kennen lernen; Pflege, Beobachtung, Ernte und Verarbeitung gehören zu unserem Standard-Repertoire; * Zusammenarbeit mit Experten aus der Gemeinde: z.B. Klimabündnisbeauftragte, Obst- und Gartenbauverein; * Behandlung des Schwerpunkte "Ökologie und Nachhaltigkeit" in den Schulkonferenzen - Bewusstsein im Kollegium schaffen, gemeinsame Maßnahmen planen; die Ökolog-Mitgliedschaft im Schulalltag sichtbar machen - Veranstaltung des ersten Ökolog-Regionaltreffens an unserer Schule im Mai 2019

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Unser SchülerInnen beschäftigen sich im Schuljahr 2018/19 schwerpunktmäßig und sehr intensiv mit dem Thema "Mein Smartphone". Einen Impuls dazu gab auch die Schulärztin: Sie wies uns darauf hin, dass bei der Schuluntersuchung eine Vielzahl von SchülerInnen ihre Smartphones in der Hosentasche bei sich hatte und wir bewusstseinsbildende Maßnahmen andenken sollten. Die Basis der Aktivitäten bildete ein zweiteiliger Workshop des Umweltvereines Tirol, initiiert durch die Klimabündnisbeauftragte unserer Gemeinde. Folgende Inhalte wurden über mehrere Wochen hinweg behandelt:
 * Handy und Ressourcen – Welche Rohstoffe stecken im Handy? Wo kommen sie her?
Ökologische, soziale und ökonomische Aspekte
 * Elektroaltgeräte, Elektronikschrott, Recycling – Wo geben wir unseren Elektronikschrott hin und was passiert damit?
 * Was können wir tun – Welche Möglichkeiten gibt es um einen sorgsamen Umgang mit den digitalen Medien zu pflegen?
* Handy und Gehirn – Was passiert mit unserem Verstand bei übermäßigem Konsum? Welche Risiken und Nebenwirkungen gibt es?
 * Handy und Kommunikation – Welche Auswirkungen hat es auf unsere Sprache sowie auf unser Sozialverhalten?
 * Handy und Manipulation – Wie werden wir von den mächtigsten und reichsten Firmen der Welt mit Information gefüttert und durch Werbung beeinflusst?
*  Daten und Fakten – Welche wissenschaftlichen Studien gibt es über das noch sehr junge digitale Zeitalter?
* Versuch: Handy und Strahlung – Die Handystrahlen werden im Versuch hörbar gemacht.

Besonders spannend war für uns alle das Experiment des "Handyfastens" – Die SchülerInnen wurden dazu animiert, das „Handyfasten“ im Selbstversuch zu testen, darüber Aufzeichnungen zu führen und über ihre Erfahrungen zu berichten.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
30

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
---

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Umweltverein Tirol; Klimabündnisbeauftragte der Gemeinde Alpbach

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Präsentation auf Schulhomepage, in Gemeindezeitung;
Sichtbarmachung mit Wandzeitungen im Schulhaus

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Evaluation durch die SchülerInnen in Form von Feedbackbögen

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Gesunde und bewusste Lebensführung

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Mehrere SchülerInnen ließen sich auf den Versuch "Handfasten" ein;
SchülerInnen haben ihre Smartphones nicht mehr ständig bei sich getragen;
hohe Schülermotivation

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
SchülerInnen tragen Smartphones nicht mehr in der Hosentasche mit sich herum.

Wo liegen unsere Stärken?
Teamwork
Partizipation der SchülerInnen bei Planungsvorgängen
Lust, ständig Neues auszuprobieren

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken

Keine Mitgliedschaften bei anderen Netzwerken