ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Fleisch aus Artgerechte Tierhaltung - ein Widerspruch in sich?

Jahresbericht des Schuljahres 2018/2019

Schule: Montessorischule Unterwaltersdorf
KoordinatorIn: Schandel Jutta
DirektorIn: Schandel Jutta
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
Fleisch aus Artgerechter Haltung, Bio usw. sind in aller Munde, doch was bedeutet Artgerecht überhaupt? Worauf sollte man als Konsument achten? Sollen wir alle nur noch vegetarisch oder gar vegan essen? Diese Fragen wurden von den Kindern im Laufe der Zeit immer häufiger gestellt. Grund genug uns diesen näher zu widmen. Gemeinsam mit einer ehemaligen Schülerin, die mittlerweile Tierpflegerin ist, wurde einmal der Begriff "Artgerecht" näher beleuchtet. Dabei stellten wir fest, dass artgerecht eigentlich das falsche Wort ist, weil es eigentlich nicht nicht umsetzbar ist. Viel besser geeignet wäre der Begriff "Tiergemäße Haltung". Wir besuchten verschiedene Biobauern (Ziegen- , Kuh-, und Schweinehaltung) und versuchten die Lebensbedingungen der Tiere dort zu analysieren. Wir beschäftigten uns mit den diversen Gütesiegeln, und natürlich verkosteten wir die div. Produkten. Eine Ernährungsberaterin besuchte uns und wir durchleuchteten die diversen Ernährungsstile. Wir besuchten auch ein Restaurant und erkundigten uns dort nach der Herkunft der Produkte. Es gab Kochtage, Einkaufstage, Marktbesuche und vieles mehr. Am Ende stellten wir fest, dass ein bewusster, Fleischkonsum nicht nur für einen selbst gesund ist, sondern auch für die Tiere und die Umwelt wichtig ist.
Die Sekundaria SchülerInnen haben sich mit den SDGs sehr intensiv beschäftigt. In Kleingruppen wurden die Ziele bearbeitet und dann in der Großgruppe vorgestellt.
Besuch beim Ziegenbauern Besuch beim Ziegenbauern
Ein Schüler bei der Schweinefütterung Ein Schüler bei der Schweinefütterung
Ziegen im Stall Ziegen im Stall
Schweine Schweine
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im Schuljahr 2019/2020 im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Regelmäßige Evaluation

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Fleisch aus Artgerechter Haltung, Bio usw. sind in aller Munde, doch was bedeutet Artgerecht überhaupt? Worauf sollte man als Konsument achten? Sollen wir alle nur noch vegetarisch oder gar vegan essen? Diese Fragen wurden von den Kindern im Laufe der Zeit immer häufiger gestellt. Grund genug uns diesen näher zu widmen. Gemeinsam mit einer ehemaligen Schülerin, die mittlerweile Tierpflegerin ist, wurde einmal der Begriff "Artgerecht" näher beleuchtet. Dabei stellten wir fest, dass artgerecht eigentlich das falsche Wort ist, weil es eigentlich nicht nicht umsetzbar ist. Viel besser geeignet wäre der Begriff "Tiergemäße Haltung". Wir besuchten verschiedene Biobauern (Ziegen- , Kuh-, und Schweinehaltung) und versuchten die Lebensbedingungen der Tiere dort zu analysieren. Wir beschäftigten uns mit den diversen Gütesiegeln, und natürlich verkosteten wir die div. Produkten. Eine Ernährungsberaterin besuchte uns und wir durchleuchteten die diversen Ernährungsstile. Wir besuchten auch ein Restaurant und erkundigten uns dort nach der Herkunft der Produkte. Es gab Kochtage, Einkaufstage, Marktbesuche und vieles mehr. Am Ende stellten wir fest, dass ein bewusster, Fleischkonsum nicht nur für einen selbst gesund ist, sondern auch für die Tiere und die Umwelt wichtig ist.
Die Sekundaria SchülerInnen haben sich mit den SDGs sehr intensiv beschäftigt. In Kleingruppen wurden die Ziele bearbeitet und dann in der Großgruppe vorgestellt.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Natur erleben im Schulumfeld, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
34

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Es wurde darauf geachtet, dass alle Angebote mit viel Bewegung verbunden waren, die Burschen konnten "anpacken" (natürlich auch die Mädchen). Bewusst wurden beim Kochen geschlechtshomogene Gruppen gebildet während bei anderen Aktionen auf heterogene Gruppen geachtet wurde.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Ehemalige Schülerin, drei Bio-Bauern, Ernährungsberaterin, Restaurant

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Gemeinde- und Bezirkszeitung, Schaukasten, Homepage, Schülerzeitung, Facbookseite

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Klassen- & Schülerrat, Tagebuch, Abschlußbericht der SchülerInnen und der Pädagogen, Feedback der externen Fachleute;

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Gesunde Schule

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Bewusstes Einkaufen an den Kochtagen
auch bei Snaks achten die SchülerInnen nun mehr auf die Qualität und Herkunft

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die SchülerInnen überprüfen sämtlich Lebensmittel auf Gütesiegel bzw. Herkunft. Auch für Jause usw. wird größerer Wert auf Bioprodtukte gelegt. Auch achten sie auf die Menge des Fleischkonsums.

Wo liegen unsere Stärken?
Themen die unsere Schüler bewegen / sie interessieren könne wir recht schnell und flexibel aufnehmen und daraus ein Projekt machen. Dadurch sind die Schüler viel mehr bei der Sache als wenn es ein von außen bestimmtes Projekt ist. Außerdem herrscht bei uns eine sehr hohe Partizipation der SchülerInnen.

Netzwerke
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