ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Müll belastet unsere Umwelt - Wir tun etwas dagegen!

Jahresbericht des Schuljahres 2018/2019

Schule: MS Aspach
KoordinatorIn: LMS Jung Maria Anna
DirektorIn: Österbauer Marianne, MA, BEd
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Einsparen von Ressourcen
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Die angefallene Müllmenge zuhause wurde erhoben, klassifiziert und der Istzustand in einem Diagramm händisch oder mit in einer Excel-Auswertung dargestellt und plakatiert. Ausgehend von diesem Ist-Zustand wurde gemeinsam überlegt, wie Müll vermieden werden kann. Im Zuge des Projektes wurde in der Schule im Einvernehmen mit den Eltern im Rahmen des Schulforums der Getränkeautomat abgebaut. Stattdessen wird mit dem Trinken von Leitungswasser geworben und die Schüler/innen angeregt, eigene Mehrwegtrinkflaschen in die Schule mitzubringen. Zudem stand den Schülern/innen während der Wintermonate einmal pro Woche heißer Tee zur Verfügung. Ab Ostern wurden selbst zubereitete Aromawässer gratis angeboten. Bei den Elternsprechtagen, an denen die Schüler/innen Selbstgebackenes den wartenden Eltern offerieren, wurde heuer erstmals auf Plastikbecher und Kartonteller zugunsten von Trinkgläsern und Porzellangeschirr verzichtet. Im EHH-Unterricht wurde auf die Verarbeitung von saisonalem Obst und Gemüse geachtet, keine Zutaten in Plastikverpackungen eingekauft und auf wirtschaftliche Resteverarbeitung geachtet. Sollten dennoch Plastikflaschen irgendwo im Haushalt der Schüler/innen anfallen, werden die Stöpsel in der Schule zugunsten eines Hilfsprojektes gesammelt. Im 2. Hj wurde 14tägig die engere Umgebung der Schule von Müllresten gesäubert.
Im Unterricht arbeiteten einige Klassen Vorschläge zur Müllvermeidung in Form von Memoflips oder Leporellos aus und präsentierten diese. Auch Plakate mit Slogans zur Müllvermeidung entstanden. Die Produkte wurden laufend im Schulhaus ausgestellt oder fanden sich in Schaukästen diverser lokaler Geschäfte oder Banken wieder. Im Englischunterricht wurden unterschiedliche Texte zu „pollution of the environment & waste“ bearbeitet und im Form von Leporellos den Mitschüler/innen präsentiert. Zudem wurden kritische „Umweltfilme“ wie „Plastic Planet“ im Rahmen des Biologieunterrichts analysiert und diskutiert.
Alle Klassen besuchten das örtliche Altstoffsammelzentrum, wo geschultes Personal die Schüler/innen über Trennsysteme, Recycling und Upcycling aufklärt. Das erworbene Wissen wird in Form eines Parcours gefestigt. In der Schule wurde im Rahmen des Werkunterrichts, der Bildnerischen Erziehung und dem Fach „kreatives Gestalten“ Müll zu Kunstobjekten, „needfull Things“ sowie Schmuck weiterverarbeitet. Im M-Unterricht wurden die Daten gesammelt und Aufgaben auf adäquater Ebene anschaulich bearbeitet und dargestellt.
Slogan Müllvermeidung Slogan Müllvermeidung
Beispiellernprodukt Memoflip Beispiellernprodukt Memoflip
Auseinandersetzung mit Mülltrennung in BE Auseinandersetzung mit Mülltrennung in BE
Gemeinschaftsplakat 1. Klassen Gemeinschaftsplakat 1. Klassen
Podiumsdiskussion am Projekttag Podiumsdiskussion am Projekttag
Aufnahme Kurzfilm am Projekttag Aufnahme Kurzfilm am Projekttag
Gestaltung von Mülllernspielen Gestaltung von Mülllernspielen
Werkunterricht: Müllmonster 1. Klasse Werkunterricht: Müllmonster 1. Klasse
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 5

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Projekt: Jahresthema: Müll belastet unsere Umwelt - Wir tun etwas dagegen!
Das Thema Müll und dessen Auswirkungen auf unsere Umwelt war das Jahresschwerpunktthema im Schuljahr 2018/19 an der NMS Aspach, das beinahe in allen Unterrichtsfächern ganzjährig thematisiert wird.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Die angefallene Müllmenge zuhause wurde erhoben, klassifiziert und der Istzustand in einem Diagramm händisch oder mit in einer Excel-Auswertung dargestellt und plakatiert. Ausgehend von diesem Ist-Zustand wurde gemeinsam überlegt, wie Müll vermieden werden kann. Im Zuge des Projektes wurde in der Schule im Einvernehmen mit den Eltern im Rahmen des Schulforums der Getränkeautomat abgebaut. Stattdessen wird mit dem Trinken von Leitungswasser geworben und die Schüler/innen angeregt, eigene Mehrwegtrinkflaschen in die Schule mitzubringen. Zudem stand den Schülern/innen während der Wintermonate einmal pro Woche heißer Tee zur Verfügung. Ab Ostern wurden selbst zubereitete Aromawässer gratis angeboten. Bei den Elternsprechtagen, an denen die Schüler/innen Selbstgebackenes den wartenden Eltern offerieren, wurde heuer erstmals auf Plastikbecher und Kartonteller zugunsten von Trinkgläsern und Porzellangeschirr verzichtet. Im EHH-Unterricht wurde auf die Verarbeitung von saisonalem Obst und Gemüse geachtet, keine Zutaten in Plastikverpackungen eingekauft und auf wirtschaftliche Resteverarbeitung geachtet. Sollten dennoch Plastikflaschen irgendwo im Haushalt der Schüler/innen anfallen, werden die Stöpsel in der Schule zugunsten eines Hilfsprojektes gesammelt. Im 2. Hj wurde 14tägig die engere Umgebung der Schule von Müllresten gesäubert.
Im Unterricht arbeiteten einige Klassen Vorschläge zur Müllvermeidung in Form von Memoflips oder Leporellos aus und präsentierten diese. Auch Plakate mit Slogans zur Müllvermeidung entstanden. Die Produkte wurden laufend im Schulhaus ausgestellt oder fanden sich in Schaukästen diverser lokaler Geschäfte oder Banken wieder. Im Englischunterricht wurden unterschiedliche Texte zu „pollution of the environment & waste“ bearbeitet und im Form von Leporellos den Mitschüler/innen präsentiert. Zudem wurden kritische „Umweltfilme“ wie „Plastic Planet“ im Rahmen des Biologieunterrichts analysiert und diskutiert.
Alle Klassen besuchten das örtliche Altstoffsammelzentrum, wo geschultes Personal die Schüler/innen über Trennsysteme, Recycling und Upcycling aufklärt. Das erworbene Wissen wird in Form eines Parcours gefestigt. In der Schule wurde im Rahmen des Werkunterrichts, der Bildnerischen Erziehung und dem Fach „kreatives Gestalten“ Müll zu Kunstobjekten, „needfull Things“ sowie Schmuck weiterverarbeitet. Im M-Unterricht wurden die Daten gesammelt und Aufgaben auf adäquater Ebene anschaulich bearbeitet und dargestellt.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Einsparen von Ressourcen, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
0

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Ja, teilweise im Sportunterricht und in Freiarbeitsphasen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Das Highlight des Jahres bildet der Projekttag am 29. April, an dem der Unterricht zugunsten des Müll-Projektes aufgelöst wurde und den Vormittag über klassenweise und altersadäquat das Thema vertieft wurde. In der Mitte des Vormittags fand im Turnsaal mit allen Schüler/innen und den Bürgermeistern aus unseren Zubringergemeinden und der Geschäftsleitung des Bezirksabfallverbands eine Podiumsdiskussion statt, die von unseren Schulsprecherinnen geleitet wurde. Zum Auftakt der Podiumsdiskussion gaben zwei Schüler der ersten Klassen ein Impulsreferat zum Besten. Eine Redakteurin der OÖ. Nachrichten war vor Ort und berichtete in der übernächsten Ausgabe darüber. Schüler/innen der 4. Klassen verfassten zudem im Nachhinein Berichte für weitere lokale Blätter.
Weitere Kooperationen: Schulwart (Waschbare Schwammtücher für Tischreinigung im Zeichenunterricht anstelle von Papier, Müllsammlung und Trennung), Altstoffsammelzentrum (Exkursion s.o.), Hilfsorganisationen (Sammelaktion der Flaschenverschlüsse, Weihnachten im Schuhkarton).

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Präsentation und Ausstellung der Lernprodukte zum Thema Müll im Rahmen des 2. Elternsprechtages
Veröffentlichung in Lokalzeitungen (s.o.)
Podiumsdiskussion mit 4 Bürgermeistern und dem Vorsitzenden sowie Verbandssekretär Georg Steidl des Bezirksabfallverbandes

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Rückmeldungen im Schulparlament
Rückmeldungen der Schüler/innen
Rückmeldungen der Eltern
Postings in sozialen Medien

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Umweltbewusstsein nachhaltig schärfen

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
An den ausschließlich positiven Rückmeldungen der Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern, sowie an der äußerst positiven Beteiligung der Schüler/innen

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Das Bewusstsein, dass es auf die Aktivitäten, Courage und Handlungen jedes Einzelnen ankommt.
Nicht nur die Politik und Kommunen sind gefordert, sondern an erster Stelle stehe "ich selbst" mit meiner Verantwortung für mein Handeln.

Wo liegen unsere Stärken?
Organisation und Durchführung lebensrelevanter Projekte
Geschlossene gemeinsame Haltungen zeigen Wirkung
Durchhaltevermögen: Am Thema dran bleiben

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Zertifizierte Gesunde Schule
Klimabündnis-Schule