ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

(K)Eine Welt ohne Plastik

Jahresbericht des Schuljahres 2018/2019

Schule: BG & BRG Wien III Boerhaavegasse und Internat
KoordinatorIn: Mag. Jautz Yvonne
DirektorIn: Dr. Mag. Eder-Lindinger Gabriele
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
Inhalt
Im Schuljahr 2018/19 setzte sich die 1C mit dem Thema Plastik und Plastikmüll auseinander. Speziell in der letzten Schulwoche wurden gezielte Projekte durchgeführt:

Am Montag der letzten Schulwoche wurde eine Tour zu einer Deponie und einer Kompostieranlage unternommen und ein Mistplatz der MA48 besichtigt. Der Dienstag stand unter dem Motto „(K)eine Welt ohne Plastik“.
Einen ganzen Vormittag lang wurden im Chemiesaal Experimente zum Thema Plastikrecycling, Mikroplastik und Plastikalternativen großteils selbstständig von den SchülerInnen durchgeführt.
Die Kinder der 1C untersuchten verschiedene Kosmetikproben auf Mikroplastik und erfuhren, wozu Mikroplastik überhaupt in Kosmetika verwendet wird und welche Auswirkungen Mikroplastik auf die Umwelt hat. Außerdem lernten sie, wie sie selbst im Internet herausfinden können, ob in ihren eigenen Kosmetika und anderen Produkten ebenfalls Mikroplastik enthalten ist.
In weiteren Versuchen ging es um das werkstoffliche Recyclen von Kunststoffen. Hierbei wurden aus einer PET-Flasche Fäden erzeugt, wie sie zum Beispiel in der Herstellung von Fleecestoffen verwendet werden. Außerdem wurde eine Styroporplatte in Aceton gelöst und dann mit Hilfe von kochendem Wasser wieder aufgeschäumt.
Anschließend ging es noch um Alternativen zu Kunststoff aus Erdölbestandteilen die auch biologisch abbaubar sein sollen. So stellten die Kinder aus den alltäglichen Materialien Milch und Essig kleine, ziemlich feste Ornamente aus Biokunststoff her. Diese Art von Kunststoff wurde früher zum Beispiel für Knöpfe verwendet. Außerdem wurden Stärke, Essig und Glycerin vermischt. Strich man die dabei entstandene Paste auf ein Backpapier so entstand nach einer Trockenzeit eine durchsichtige flexible Folie. Die gleiche Paste wurde weiters noch dazu verwendet, Stoff mit dem selbstgemachtem Plastik zu beschichten um daraus Schüsseln zu formen.
Experimente zum Thema "Mikroplastik" im Chemiesaal Experimente zum Thema "Mikroplastik" im Chemiesaal
Schüler erzeugen eine durchsichtige flexible Folie Schüler erzeugen eine durchsichtige flexible Folie
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Plastikrecycling, Mikroplastik und Plastikalternativen

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Im Schuljahr 2018/19 setzte sich die 1C mit dem Thema Plastik und Plastikmüll auseinander. Speziell in der letzten Schulwoche wurden gezielte Projekte durchgeführt:

Am Montag der letzten Schulwoche wurde eine Tour zu einer Deponie und einer Kompostieranlage unternommen und ein Mistplatz der MA48 besichtigt. Der Dienstag stand unter dem Motto „(K)eine Welt ohne Plastik“.
Einen ganzen Vormittag lang wurden im Chemiesaal Experimente zum Thema Plastikrecycling, Mikroplastik und Plastikalternativen großteils selbstständig von den SchülerInnen durchgeführt.
Die Kinder der 1C untersuchten verschiedene Kosmetikproben auf Mikroplastik und erfuhren, wozu Mikroplastik überhaupt in Kosmetika verwendet wird und welche Auswirkungen Mikroplastik auf die Umwelt hat. Außerdem lernten sie, wie sie selbst im Internet herausfinden können, ob in ihren eigenen Kosmetika und anderen Produkten ebenfalls Mikroplastik enthalten ist.
In weiteren Versuchen ging es um das werkstoffliche Recyclen von Kunststoffen. Hierbei wurden aus einer PET-Flasche Fäden erzeugt, wie sie zum Beispiel in der Herstellung von Fleecestoffen verwendet werden. Außerdem wurde eine Styroporplatte in Aceton gelöst und dann mit Hilfe von kochendem Wasser wieder aufgeschäumt.
Anschließend ging es noch um Alternativen zu Kunststoff aus Erdölbestandteilen die auch biologisch abbaubar sein sollen. So stellten die Kinder aus den alltäglichen Materialien Milch und Essig kleine, ziemlich feste Ornamente aus Biokunststoff her. Diese Art von Kunststoff wurde früher zum Beispiel für Knöpfe verwendet. Außerdem wurden Stärke, Essig und Glycerin vermischt. Strich man die dabei entstandene Paste auf ein Backpapier so entstand nach einer Trockenzeit eine durchsichtige flexible Folie. Die gleiche Paste wurde weiters noch dazu verwendet, Stoff mit dem selbstgemachtem Plastik zu beschichten um daraus Schüsseln zu formen.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
24

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Gruppenarbeiten

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Tour zu einer Deponie und einer Kompostieranlage wurde unternommen; ein Mistplatz der MA48 wurde besichtigt

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Präsentationen in der letzten Schulwoche

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Präsentationen in Kleingruppen

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Nachhaltigkeit, Recycling

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Schüler wollen verstärkt Plastik vermeiden

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Weniger Plastikmüll

Wo liegen unsere Stärken?
Teamarbeit

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Das Österreichische Umweltzeichen