ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

"Wir retten die Welt" Projekt

Jahresbericht des Schuljahres 2018/2019

Schule: Praxisschule Verbundmodell Neue Mittelschule - Campus Hubertusstraße
KoordinatorIn: Mag. Reichmann Susanne
DirektorIn: Mag. Ortner-Wiesinger Margit
Handlungsbereiche:
  • Mobilität und Verkehr
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Die Schülerinnen und Schüler der 4b Klasse beschäftigten sich im Zuge des Lernfeldes Biologie/Physik mit der großen Frage, wie wir die Welt retten können. Sie arbeiteten an den Sustainable Development Goals, versuchten die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit der einzelnen Ziele zu verstehen und zu hinterfragen. Die Kinder fassten die Entwicklungsziele in ihre eigenen Worte, um sie besser begreifen und weitergeben zu können und arbeiteten kindgerechte Vorschläge, Ideen und Lösungsansätze aus, die "die Welt retten".
Zu Beginn des Projekts erhielten die Schülerinnen und Schüler Informationen, was ein Sustainable Developement Goal ist, wer diese Ziele formuliert hat, wozu es solche gibt, etc. Nach vielen intensiven Diskussionen rund um diese Themen, sollten die Kinder einschätzen wie wahrscheinlich es ist, dass jene Ziele in der näheren Zukunft erreicht werden können. Dazu wurde u.a. am Gang vor der Klasse eine "Wahrscheinlichkeitsskala" von "sehr unwahrscheinlich" bis "sehr wahrscheinlich" am Boden errichtet, entlang der sich die Schüler und Schülerinnen ihrem Standpunkt entsprechend aufstellen sollten.
Mit dem erarbeiteten Basiswissen konnte sich jedes Kind auf ein Thema/Ziel spezialisieren, für das es sich besonders interessiert. Ziel der nächsten Einheiten war es, ein Informationsblatt in eigenen Worten zu gestalten, das folgende Fragen beantwortet: Wo liegt das "Problem"? (Beschreibung des SDG) Wie kann man dieses "Problem" lösen? Mit welchem einfachen Auftrag kann ich zur Problemlösung beisteuern? (Die Schülerinnen und Schüler formulierten eigene Arbeitsaufträge/Vorsätze, die alle Menschen befolgen können, um zum Erreichen des SDG beizutragen.)
Am Ende des Projekts präsentierten alle Teilnehmenden vor der Klasse ihr SDG in ihren eigenen Worten, und gaben ihren selbst formulierten Auftrag an die Mitschülerinnen und Mitschüler weiter.
Das Ziel wurde somit erreicht: Die Schülerinnen und Schüler erkannten, dass man mit einfachen Aufträgen bzw. Maßnahmen, wie z.B. "Dreh beim Duschen das Wasser ab, wenn du dich einseifst!" oder "Gieße deinen Garten mit Regenwasser anstatt mit kostbarem Wasser aus der Leitung!" einen Beitrag dazu leisten kann, die Welt zu retten.
Schülerinnen und Schüler wollen die Welt retten Schülerinnen und Schüler wollen die Welt retten
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 4

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Unsere Schule hat in diesem Jahr sehr vielseitig und mit viel Engagement an den Sustainable Development Goals, den nachhaltigen Entwicklungszielen für eine bessere Welt gearbeitet, die auch in die ÖKOLOG Entwicklungsziele, sowie die UNESCO Ziele mit einfließen.
Im Bereich der Menschenrechte, Frieden und Demokratie standen die Kinder- und Jugendrechte, Gewaltfreie Kommunikation und das schulinterne SchülerInnenparlament im Fokus. Unter dem Titel „Wir radeln in die Zukunft – Alltagsradeln als wesentlicher Teil einer modernen, zukunftsfähigen Mobilität“ fand in den dritten Klassen ein Workshop rund um das Fahrrad als Fortbewegungsmittel im Alltag statt. Die Schülerinnen und Schüler lernten außerdem, wie sie ihr eigenes Fahrrad warten und reparieren können. Darüber hinaus machten alle Klassen im Zuge des Sportunterrichts, über das gesamte Schuljahr verteilt, Radausflüge, um das Bewusstsein fürs Radfahren zu schärfen.
Eine weitere sportliche Aktivität, an der alle Klassen teilnahmen, war die Initiative „Kinder laufen für Kinder“, die das "gesunde und ganzheitliche Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in Österreich und der Welt" fördert. Die Schülerinnen und Schüler der Praxisschule konnten rund 3000€ an Spendengelder "erlaufen"!
In den Projekttagen vor den Osterferien fand eine weitere Müllsammelaktion statt, bei der das gesamte Areal rund um den Bildungscampus der Schule von Abfall befreit wurde. Zuvor wurde das Thema "Plastik" sorgfältigst bearbeitet und besprochen, was die Schülerinnen und Schüler umso mehr motivierte, kein einziges Plastikteilchen rund um die Schule zu hinterlassen.
Des Weiteren stand das Interkulturelle Lernen, viele Workshops und Ausflüge rund um das Thema „Kulturerbe“ am Jahresprogramm der Praxisschule Verbundmodell neue Mittelschule/Campus Hubertusstraße.
Dies ist ein kleiner Einblick in unsere vielseitigen Tätigkeiten des Schuljahres 2018/19.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Die Schülerinnen und Schüler der 4b Klasse beschäftigten sich im Zuge des Lernfeldes Biologie/Physik mit der großen Frage, wie wir die Welt retten können. Sie arbeiteten an den Sustainable Development Goals, versuchten die Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit der einzelnen Ziele zu verstehen und zu hinterfragen. Die Kinder fassten die Entwicklungsziele in ihre eigenen Worte, um sie besser begreifen und weitergeben zu können und arbeiteten kindgerechte Vorschläge, Ideen und Lösungsansätze aus, die "die Welt retten".
Zu Beginn des Projekts erhielten die Schülerinnen und Schüler Informationen, was ein Sustainable Developement Goal ist, wer diese Ziele formuliert hat, wozu es solche gibt, etc. Nach vielen intensiven Diskussionen rund um diese Themen, sollten die Kinder einschätzen wie wahrscheinlich es ist, dass jene Ziele in der näheren Zukunft erreicht werden können. Dazu wurde u.a. am Gang vor der Klasse eine "Wahrscheinlichkeitsskala" von "sehr unwahrscheinlich" bis "sehr wahrscheinlich" am Boden errichtet, entlang der sich die Schüler und Schülerinnen ihrem Standpunkt entsprechend aufstellen sollten.
Mit dem erarbeiteten Basiswissen konnte sich jedes Kind auf ein Thema/Ziel spezialisieren, für das es sich besonders interessiert. Ziel der nächsten Einheiten war es, ein Informationsblatt in eigenen Worten zu gestalten, das folgende Fragen beantwortet: Wo liegt das "Problem"? (Beschreibung des SDG) Wie kann man dieses "Problem" lösen? Mit welchem einfachen Auftrag kann ich zur Problemlösung beisteuern? (Die Schülerinnen und Schüler formulierten eigene Arbeitsaufträge/Vorsätze, die alle Menschen befolgen können, um zum Erreichen des SDG beizutragen.)
Am Ende des Projekts präsentierten alle Teilnehmenden vor der Klasse ihr SDG in ihren eigenen Worten, und gaben ihren selbst formulierten Auftrag an die Mitschülerinnen und Mitschüler weiter.
Das Ziel wurde somit erreicht: Die Schülerinnen und Schüler erkannten, dass man mit einfachen Aufträgen bzw. Maßnahmen, wie z.B. "Dreh beim Duschen das Wasser ab, wenn du dich einseifst!" oder "Gieße deinen Garten mit Regenwasser anstatt mit kostbarem Wasser aus der Leitung!" einen Beitrag dazu leisten kann, die Welt zu retten.

Handlungsbereiche
Mobilität und Verkehr, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
25

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Ja

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Keine

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
In Form von Präsentationen vor der Klasse. Leider fehlte in den letzten Schulwochen aufgrund von Feiertagen, etc. die Zeit für Öffentlichkeitsarbeit. Angedacht wäre die Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Kärnten gewesen.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Im Zuge des Lernfeldes Biologie/Physik und im Kollegium.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
2015/2016/2017/2018/2019

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Dass die bearbeiteten Themen von den Schülerinnen und Schülern auch außerhalb der Unterrichtszeiten thematisiert werden.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Das Bewusstsein für die Notwendigkeit der 17 SDGs!

Wo liegen unsere Stärken?
In der Vielfältigkeit der Ideen und Taten und im Fächerübergreifenden Arbeiten.

Netzwerke
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