ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Waschen mit Efeu

Jahresbericht des Schuljahres 2018/2019

Schule: Landwirtschaftliche Fachschule Zwettl
KoordinatorIn: Dipl.Päd. Ing. Riedl Christine
DirektorIn: Dir. Dipl. Päd. Ing. Edlinger Maria
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Natur erleben im Schulumfeld
Inhalt
Initiiert durch Frau Dipl. Päd. Ing. Erika Haidvogl wurde im Unterrichtsfach Haushaltsmanagement das Waschen mit Efeu erprobt.
Die SchülerInnen stellten die ökologische Waschlösung aus Efeu selbst her und erprobten diese auch an ihrer eigenen Schmutzwäsche. Die beteiligten SchülerInnen waren voller Elan und Freude bei der Sache. Die Waschlösung wurde aus zerkleinerten Efeublättern, Waschsoda und Wasser hergestellt. Am Tag der offenen Tür fand das Waschen mit Efeu ebenso bei den BesucherInnen großen Anklang.
Waschen mit Efeu - Präsentation Tag der offen Tür Waschen mit Efeu - Präsentation Tag der offen Tür
Besuch der Kläranlage Zwettl, 3. Jahrgang Besuch der Kläranlage Zwettl, 3. Jahrgang
Besuch der Kläranlage Zwettl mit dem Rad Besuch der Kläranlage Zwettl mit dem Rad
Präsentation eines nachhaltigen Waschmittels Präsentation eines nachhaltigen Waschmittels
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
EINSPAREN V. RESSOURCEN: Fehlkopien sammeln, Schüler dazu angehalten, Kopierkosten zu reduzieren indem Kopiergerät und seine Funktionen genau erklärt wurden. Vertiefung zum Arbeiten mit der Plattform LMS: Arbeitsunterlagen hochladen und nicht mehr drucken, verstärkte Sammelaktion im Zuge des ÖK-Unterrichtes für Ö3-Wundertüte. Kerzen gießen mit Kerzenresten, Exkursion in die Sonnenwelt Groß Schönau, Nähen von eigenen Kleidungstücken (Dirndl, Sommerkleider, Abendkleider, Wäschesäcke, Rucksäcke, Upcycle-Penale,…), kreatives Basteln mit Recyclingmaterialien für Kinder; REDUZIEREN V. EMISSIONEN: Kompostierung biogener Abfälle, eigenen ökologischen Fußabdruck berechnet, Schüler unter den Jahrgängen vernetzen, damit sie Fahrgemeinschaften zur An- und Abreise ins Internat bilden; Lehrausgänge mithilfe des regionalen Angebotes der öffentlichen Verkehrsmittel abwickeln, Fahrgemeinschaften bei LehrerInnenfortbildungen bilden; Lehrausgang zur Kläranlage, ins Freibad, usw. zu Fuß MOBILITÄT & VERKEHR: Geänderte Unterrichtszeiten wegen Projektstunden, usw. an die Fahrzeiten des öffentlichen Verkehrs anpassen, damit diese auch genutzt werden. Schüler zu Freizeitbeschäftigungen wie Radeln, Marsch zum naheliegenden Erdbeerfeld, Spaziergängen und Morgenläufen am Edelhof motivieren anstatt des Besuches im EKZ Zwettl. NATUR ERLEBEN IM SCHULUMFELD: Langlaufen, Smoveymarsch und Walkingtouren und dabei Natur und Landschaft genießen, Exkursion in den NP Thayatal, Alpakawanderung, Obst, Gemüse, Kräuter für Vorratswirtschaft ernten/sammeln, Entspannungsübungen in der Natur, Kinderbetreuung auf der Garten Tulln, Angebot des "Hausgartl-Kurses" für Interessierte, Verarbeitung der Schätze aus dem Garten im Koch- und LWG-Unterrichts, Unterricht in der Freiluftklasse, Landarts mit Schätzen aus der Natur gestalten, Gartendekoration aus Naturmaterialien bauen. Pflanzenbestimmung am Edelhof im Zuge des LWG- und ÖK- Unterrichtes. (Herbarien anlegen, Bäume bestimmen, …). Herstellung von selbstgemachtem Vogelfutter, Fertigung von Weidenkugeln und Holzchristbäumen, Lehrausgang in Erlebnisgärten in Schiltern, Beobachtung der Natur im 4-Jahreszeiten-Verlauf anhand einer Fotodokumentation und Analyse, Ökologie-Portfolio (Analyse von Zeitungsartikeln, Dokumentation und der Praxisbetriebe in Hinblick auf Umwelt & Natur), nachhaltig waschen mit Efeu GESUNDE ERNÄHRUNG: Bioanteil bei der Verpflegung erhöht, Angebot eines reichhaltigen Salatbuffets beim Mittagessen für die SchülerInnen, fachkundige KäsekennerInnen ausbilden, regionale und saisonale Produkte, Milchprodukte vom Schulmilchbauern, Apfelsaft & Äpfel vom regionalen Obstbauern, Frühstückscerealien aus Rudmanns, Brot selbst backen, Vorratswirtschaft für die Gemeinschaftsverpflegung und die Junior-Firma, Zugriff zu Obst, Gemüse, Milch und Joghurt rund um die Uhr, frei und zu jeder Zeit zugängliche Trinkstation, vermehrt Obst als Nachspeise, Essenwünsche der Schülerinnen bei Speiseplanerstellung berücksichtigen, SCHUL(FREI)RÄUME GESTALTEN UND NUTZEN: Anlage neuer Beete im Schulgarten, Vermietung von nicht genutzten Räumlichkeiten an weitere Bildungsinstitutionen bzw. Vereine. (Seminare, Internatsvermietung während der Sommerferien) ZUSAMMENARBEIT MIT DEM SCHULUMFELD: Exkursion zur Fa. Waldland zum Thema "Regionale Vermarktung", Teilnahme an der Gemeinderatssitzung in Zwettl, Besichtigung der Kindergärten in der Waldrandsiedlung und in Zwettl, Sozialarbeit und Jugendcoaching durch das Hilfswerk Zwettl und die Caritas St. Pölten, 1:1 Betreuung im Seniorenheim, Gestaltung der Erntedank- und Weihnachtsfeier im Seniorenheim, Teilnahme an der Stop-Littering-Aktion der Gemeinden, Vorträge und Aktivitäten im Zuge des Landjugendsprengels (Wettbewerbe, Turniere, …), Workshops zur Suchtprävention mit der Fachstellen NÖ, Zusammenarbeit mit der GKPS Zwettl, Besuch aller Klassen des Theaters in Arbesbach, KULTUR DES LEHRENS UND LERNENS: Eröffnungs- und Schulschlussgottesdienst, Maiandacht, Roratemesse, Organisation und Durchführung des Erntedankfestes am Edelhof, Tanzkurs, Traktorführerschein, lernen durch praktischen Unterricht, Skitag am Ötscher, Faschingsdienstag am Eislaufplatz + Schwimmbad + auf der Piste, Spieleabende mit Brettspielen im Internat, Bewegung im Unterricht (fit4 Brain), GastreferentInnen und ExpertInnen, Gesundheitstag, interkultureller Kochunterricht. Lernen anhand von Lernfeldern --> folgende Lernfelder wurden erfolgreich umgesetzt: Erntedank, Sicherheit im Alltag, Eventmanagement, Juniorfirma. Die Anbauversuche und deren Verläufe der Saatzucht Edelhof zusammen mit den SchülerInnen im Freiland beobachten. Erweiterung des Neigungsgruppenangebotes: Bewegung & Spiel; Natur, Gesundheit & Genuss; Brauchtum im Jahreskreis; English in Action; Schulhausroman schulübergreifend mit LFS Edelhof, Vortrag zur „EU-Wahl“ mit anschließender Diskussionsmöglichkeit SCHULKLIMA & PARTIZIPATION: Peerlearning durch die Bildung von Buddy-Gruppen, "Bring und Nimm - Tisch", gemütliche Sitzgruppen in den Klassenräumen, Gesundheitstag mit diversen Workshops zu Gesundheit, Sport, Bewegung und Ernährung, Suchtprävention durch Workshop-Reihe „Check your limits“; Start ins 2. Semester mit einem gemeinsamen Klimabrunch für SchülerInnen und LehrerInnen, Zusammenarbeit von LehrerInnen und SchülerInnen in der Organisation und Durchführung des Tag der offenen Tür SCHULENTWICKLUNG: Umsetzung von Lernfelder --> Themener- und bearbeitung in allen Unterrichtsgegenständen möglichst zeitgleich: Eventmanagement, Juniorfirma, Erntedank, ....Arbeitsgruppen zur Erarbeitung des Schulzusammenlegungsprozessen zum Bildungszentrum Edelhof (LFS Edelhof, BS Edelhof, LFS Ottenschlag, LFS Zwettl) Forcierung neuer Schwerpunktsetzung Produktvermarktung und –veredelung, Fortbildungsreihe für LehrerInnen nutzen.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Initiiert durch Frau Dipl. Päd. Ing. Erika Haidvogl wurde im Unterrichtsfach Haushaltsmanagement das Waschen mit Efeu erprobt.
Die SchülerInnen stellten die ökologische Waschlösung aus Efeu selbst her und erprobten diese auch an ihrer eigenen Schmutzwäsche. Die beteiligten SchülerInnen waren voller Elan und Freude bei der Sache. Die Waschlösung wurde aus zerkleinerten Efeublättern, Waschsoda und Wasser hergestellt. Am Tag der offenen Tür fand das Waschen mit Efeu ebenso bei den BesucherInnen großen Anklang.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Kultur des Lehrens und des Lernens, Natur erleben im Schulumfeld

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
0

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
wurden nicht konkret berücksichtigt

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Es fand nur schulintern statt.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Das Projekt wurde im Rahmen des Tag der offenen Tür am Bildungszentrum Edelhof präsentiert und umgesetzt.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Im Zuge des Unterrichtsfaches Haushaltsmanagement.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Es war kein Jahresziel.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Der Erfolg wurde am regen Interesse der BesucherInnen im Rahmen des Tag der offenen Tür erkannt.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Es hat sich eine umweltfreundlichere Waschkultur beim Wäsche waschen im Haus entwickelt.

Wo liegen unsere Stärken?
In der Teamarbeit und im gegenseitigen Interesse füreinander.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Zertifizierte Gesunde Schule