ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Bergmolch im Schuhkarton

Jahresbericht des Schuljahres 2018/2019

Schule: BRG 16 Schuhmeierplatz
KoordinatorIn: Mag. Baumgartner Magdalena
DirektorIn: Mag. Germ Andreas
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
Inhalt
Die 2d-Klasse des BRG16 nahm an dem vom AURING-Verein und der Österreichischen Naturschutzjugend ausgeschriebenen Wettbewerb „Bergmolch im Schuhkarton“ teil. Fächerübergreifend arbeitete die Klasse vier Wochen lang in Biologie & Umweltkunde und Bildnerische Erziehung zu dem Amphib des Jahres.
Dabei wurde das grundlegende Fachwissen zu Lebensraum, Fortpflanzung, Fressfeinden und Gefährdung des Bergmolchs in Biologie vermittelt, in Bildnerische Erziehung setzten die SchülerInnen in Gruppenarbeiten ihr erworbenes Wissen kreativ um. Aufgabe war, in einer Schuhschachtel mithilfe verschiedenster Materialien und Techniken eine Szene aus dem Leben eines Bergmolchs darzustellen. Diese sogenannten „Dioramen“ wurden sowohl klassenintern in Form einer Vernissage prämiert als auch beim offiziellen Wettbewerb mit dem 3. Platz ausgezeichnet.
Bergmolch im Schuhkarton Bergmolch im Schuhkarton
Präsentation der Dioramen Präsentation der Dioramen
Bergmolch im Schuhkarton Bergmolch im Schuhkarton
Bergmolch im Schuhkarton Bergmolch im Schuhkarton
Bergmolch im Schuhkarton Bergmolch im Schuhkarton
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 8

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Bepflanzung und Pflege der Pergola auf der Schulterrasse;
Bepflanzung und Pflege der Gemüsebeete (alle 1.-5.Klassen + EinsteinJunior);
Pflege der grünen Wände im Biologiesaal und in einem Klassenraum;
Projekt "Bergmolch im Schuhkarton" (Klasse 2d);
Projekt "Make the school cool again" (Klasse 2c);
Gesundheitsprojekt "Check it!" (alle 1.Klassen);
Projekt "Die faire Banane" (Klasse 1c);
Projekt "Mauersegler in der Schulumgebung" (Klassen 2e und 2c);
Waldpädagogische Lehrausgänge (alle 2.Klassen);
Sexualpädagogische Workshops (alle 1.Klassen);
Kräuterpädagogische Lehrausgänge (Klasse 1c und Bergwandern/EinsteinJunior);
Insektenworkshops (alle 2.Klassen);
Präsentation der Schulbegrünung mit Stationenbetrieb für den Töchtertag in der BIG (WP-Biologie 6.Klassen);
SOS-Team; Prüfungsanker; Peer-Mediation; Bergwandern; Cross-Country-Lauf.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Die 2d-Klasse des BRG16 nahm an dem vom AURING-Verein und der Österreichischen Naturschutzjugend ausgeschriebenen Wettbewerb „Bergmolch im Schuhkarton“ teil. Fächerübergreifend arbeitete die Klasse vier Wochen lang in Biologie & Umweltkunde und Bildnerische Erziehung zu dem Amphib des Jahres.
Dabei wurde das grundlegende Fachwissen zu Lebensraum, Fortpflanzung, Fressfeinden und Gefährdung des Bergmolchs in Biologie vermittelt, in Bildnerische Erziehung setzten die SchülerInnen in Gruppenarbeiten ihr erworbenes Wissen kreativ um. Aufgabe war, in einer Schuhschachtel mithilfe verschiedenster Materialien und Techniken eine Szene aus dem Leben eines Bergmolchs darzustellen. Diese sogenannten „Dioramen“ wurden sowohl klassenintern in Form einer Vernissage prämiert als auch beim offiziellen Wettbewerb mit dem 3. Platz ausgezeichnet.

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld, Kultur des Lehrens und des Lernens

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
23

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Bei der kreativen Umsetzung wurden den SchülerInnen kaum Grenzen gesetzt und individuelle Herangehensweisen ermöglicht. Es wurde nicht explizit auf unterschiedliche Lernzugänge hinsichtlich ihres Geschlechts eingegangen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Der Wettbewerb wurde vom AURING-Verein und der Österreichischen Naturschutzjugend österreichweit ausgeschrieben. Für die Teilnahme gab es in der Schule eine enge Zusammenarbeit zwischen den Unterrichtsfächern Biologie & Umweltkunde und Bildnerische Erziehung.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die SchülerInnen präsentierten klassenintern bei einer angekündigten Vernissage ihre Kunstwerke und sollten dabei neben dem Werkprozess und den verwendeten Materialien besonders auch auf die Darstellung fachlicher Inhalte eingehen. Nach jeder Präsentation durften die anderen Gruppen anhand eines vorgefertigten Beurteilungsbogens die Leistung bewerten. Auch die Lehrkräfte erhielten dabei ein Stimmrecht. Am Ende wurden die drei besten Dioramen ausgewählt und prämiert. Mit Fotos dieser Vernissage wurde das Projekt und damit auch das Amphib des Jahres auf der Schulhomepage vorgestellt.
Die Fotos der Dioramen wurden zudem per Mail an den AURING-Verein gesendet, um an dem offiziellen Gewinnspiel teilzunehmen.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Im Zuge der Vernissage, bei der die SchülerInnen ihre Werke präsentierten, sollten sie für sich auch ihre Umsetzung und die dargestellten Inhalte reflektieren und diese den anderen SchülerInnen mitteilen. Nach der Präsentation bewerteten zudem die MitschülerInnen und die Lehrpersonen mittels eines vorgegebenen Beurteilungsbogens die Arbeiten.
Beim offiziellen Gewinnspiel belegte die Klasse den 3.Platz und erhielt somit auch dadurch positive Rückmeldung von externer Stelle.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Arten-/Biotopschutz

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die SchülerInnen waren sowohl bei der inhaltlichen Bearbeitung, besonders aber bei der selbstständigen kreativen Umsetzung sehr motiviert und arbeiteten daran auch teils abseits des Unterrichts weiter. Auch die gelungenen Dioramen spiegeln das theoretisch angeeignete Wissen wider.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Zusammenarbeit zwischen den Fächern Biologie und Bildnerische Erziehung vertiefte sich. Das „Amphib des Jahres“ wurde auch auf der Schulhomepage vorgestellt und somit auch die Schulgemeinschaft für dieses gefährdete Tier sensibilisiert.

Wo liegen unsere Stärken?
Projekte sind aufgrund guter kollegialer Zusammenarbeit und einer dahinterstehenden Direktion/Administration gut umsetzbar.

Netzwerke
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