ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Forscherraum - entdecken, rätseln, lösen und lernen

Jahresbericht des Schuljahres 2018/2019

Schule: GTVS Rosa Jochmann Fuchsröhrenstraße
KoordinatorIn: BEd Eichberger Armin, BSc
DirektorIn: Dir. Dostal Alexandra
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
Inhalt
Im Schuljahr 2017/18 wurde im Kollegium beschlossen den Mehrzweckraum der Schule besser zu nutzen. Geplant wurde ein stationärer Forschungsraum, der von allen Klassen genutzt werden kann/darf/soll. Derzeit befindet sich der Forscherraum im Aufbau. Materialien und Möbel wurden bereits angeschaft und kleine Teams bearbeiten die unterschiedlichen Themen. Voraussichtlich wird der Forscherraum mit Ende des Jahres 2019 in Betrieb genommen.

Zusätzlich wurde dieses Jahr der Schulgarten so vielseitig genutzt wie nie zuvor. So wurden zahlreiche Kulturarten von Kindern angeplanzt, gepflegt und geerntet.
Karottenernte im Schulgarten (Juni 2019) Karottenernte im Schulgarten (Juni 2019)
Schmetterlings Blumenwiese Schmetterlings Blumenwiese
Gemüsebeet Gemüsebeet
Die 1.Kl. beim Kürbis-, Mais- und Karottenernten. Die 1.Kl. beim Kürbis-, Mais- und Karottenernten.
Kartoffelernte Kartoffelernte
Gigantische Sonnenblumen nach den Sommerferien. Gigantische Sonnenblumen nach den Sommerferien.
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
- Weitergestaltung des Schulgartens
- Planung und Gestaltung des Forscherraums zu den Themen Wasser, Luft und Elektrizität.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Im Schuljahr 2017/18 wurde im Kollegium beschlossen den Mehrzweckraum der Schule besser zu nutzen. Geplant wurde ein stationärer Forschungsraum, der von allen Klassen genutzt werden kann/darf/soll. Derzeit befindet sich der Forscherraum im Aufbau. Materialien und Möbel wurden bereits angeschaft und kleine Teams bearbeiten die unterschiedlichen Themen. Voraussichtlich wird der Forscherraum mit Ende des Jahres 2019 in Betrieb genommen.

Zusätzlich wurde dieses Jahr der Schulgarten so vielseitig genutzt wie nie zuvor. So wurden zahlreiche Kulturarten von Kindern angeplanzt, gepflegt und geerntet.

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Kultur des Lehrens und des Lernens

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
0

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Sehr oft ergeben sich geschlechterspezifische Interessensausprägungen durch Sozialisation oder der Unterrichtskultur. Ziel dieses Forscherraums ist es den naturwissenschaftlichen Unterricht so interessant als möglich zu gestalten, sodass diese Interessensausprägungen erst gar nicht thematisiert werden und in weiterer Folge stattfinden. Sehr früh bekommen Kinder zu hören, dass Buben bessere Mathematiker sind und Mädchen womöglich besser in Sprachen. Diese generalisierten Aussagen wirken sich indirekt natürlich als Lob oder "Todesurteil" aus. Beispiel: Mädchen glauben, sie werden nie so gut in Mathematik sein wie Buben, deshalb lenken sie ihr Interesse in Richtung von Fächern in denen sie besser sind.
Unser Grundsatz ist daher:
Jede Schülerin und jeder Schüler soll die Chance bekommen Naturwissenschaften zu erleben und dies möglichst ohne Vorurteile oder Meinungen von außen. Alle sollen motiviert werden zu Forschen und zu Lernen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Schulgarten:
Für die Erstellung unseres Gemüsebeets wurde die MA48 um Hilfe gebeten. Sie versorgten uns mit 800l Komposterde, die sie gratis zu unserer Schule anlieferten.

Forscherraum:
Die Organisation, Planung und Durchführung des Forscherraums wurde vom Kollegium durchgeführt. Die Gesprächsleitung wurde größtenteils vom SQA-Team durchgeführt.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Der Forscherraum ist noch nicht fertig, daher wurde der Raum auch noch nicht präsentiert. Der Raum ist eine Erweiterung unseres Bildungsangebots an der Schule und wird in Zukunft beim Tag der wiener Schulen und am Tag der offenen Tür zur Schau gestellt. Darüber hinaus sind keine Präsentationsmaßnahmen vorgesehen.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Der Entschluss den Raum zu gestalten wurde im SoSe 2018 beschlossen. Damals war das Ziel den Raum im Schuljahr 2019/2020 in betrieb zu nehmen. Das Kollegium verfolgt noch immer dieses Ziel.
Die eigentliche Evaluation wird nach der Inbetriebnahme des Raumes erfolgen. Eine genaue Form der Evaluierung wurde jedoch noch nicht beschlossen.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Erstellung eines Forscherraums.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die Koordination und Durchführung erfolgte problemlos. Das Kollegium hat die Herausforderung sehr gut gemeistert.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Ein bisher sehr sporadisch genutzter Raum der Schule wird in einen qualitativ hochwertigen Raum verwandelt und stellt daher eine Erweiterung des Bildungsangebots der Rosa Jochmann Schule dar.

Wo liegen unsere Stärken?
Zusammenarbeit, Aktivität und Zusammenhalt.
Dies bezieht sich sowohl auf das Kollegium, als auch auf die Klassen.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Das Österreichische Umweltzeichen
Klimabündnis-Schule

Zusatzfrage für Klimabündnis-Schulen
Puma, Wasserschule