ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Plastic-Awareness-Week

Jahresbericht des Schuljahres 2019/2020

Schule: business.academy.donaustadt
KoordinatorIn: Mag. Philippovich Laura
DirektorIn: Mag. Posad Christian
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
Zwei Diplomandinnen des Ausbildungsschwerpunktes "Umweltmanagement" organisierten die Plastic-Awareness-Week im Dezember 2020. Diese beinhaltete eine Ausstellung mit Installation, einen Vortrag von Sea Shepherd und zwei Workshops von Global 2000.

Das Ziel dieser Woche war es, den Plastikverbrauch unserer Schule darzustellen, allgemeine Informationen zu diesem Thema zu liefern und die Schüler*innen/Lehrer*innen zum bewussten Konsum anzuregen.

In unserer Schule wurden die Plastikflaschen einer Woche gesammelt und in beleuchteten Einkaufswägen ausgestellt, um unser verschwenderisches Einkaufsverhaltens aufzuzeigen. Insgesamt kamen wir auf eine aufrüttelnde Anzahl von 14 Einkaufswägen! Die Einkaufswägen wurden mit Leuchtketten zusammengehalten und sollten der Installation zur Aufmerksamkeit verhelfen. Zur näheren Information dienten im Halbkreis aufgestellte Pinnwände mit zehn Plakaten. Die Grafiken stammten aus dem Plastikatlas (2019) der Heinrich-Böll-Stiftung und verdeutlichten Themen wie beispielsweise „Gefahren für den Menschen“, „Müllstrudel“, „die größten Verursacher der Plastikkrise“. Zusätzlich erstellten wir kurze, erläuternde Informationstexte zu den Grafiken.

Die Woche startete mit einem Vortrag von Robert Mach (Obmann von Sea Shepherd Österreich). Er erzählte den Schüler*innen der 3CDK nicht nur über die Organisation Sea Shepherd, sondern ging auch auf die Problematik von Plastik und Fischerei ein.

Die Workshops von Global 2000 waren interaktiv gehalten und wurden von der 1AS und 1CS besucht. Die Leiterin der Workshops sprach mit den Schüler*innen über die Vor- und Nachteile von Plastik. Des Weiteren boten die Workshops Platz für Fragen und Diskussionen.

Wir denken und hoffen, dass das Projekt ein Baustein zur Reduktion des Plastikkonsums ist.
Gesammeltes Plastik von einer Woche Gesammeltes Plastik von einer Woche
Infotafeln: schädliche Kunststoffe Infotafeln: schädliche Kunststoffe
Vortrag von Sea Shepard Vortrag von Sea Shepard
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 10

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Die EMAS- Revalidierung konnte im Frühjar 2020 coronabedingt leider nicht abgeschlossen werden. Die Umwelterklärung wurde jedoch fertig erstellt, vom TÜV anerkannt und "eingefroren", und zwar bis zum geplanten Audit vor Ort in der Schule im Herbst 2020. In die Umwelterklärung wurden wie geplant die SDGs eingearbeitet und zwei Schülerinnen des Ausbildungsschwerpunkts "Ökologisch orientierte Unternehmensführung" haben sehr erfolgreich am Projekt mitgearbeitet. EY sowie das Beratungsunternehmen denkstatt und ein Student der BOKU mit seiner Masterarbeit zum Thema SDG's haben wesentliche Inputs geleistet.

Im Zuge der Ressourcenschonung als Umweltziel bei EMAS führten zwei weitere Schülerinnen folgendes Projekt im Dezember 2020 durch:

Die Plastic-Awareness-Week

Das Ziel dieser Woche war, der Schulgemeinschaft den PET-Flaschenkonsum vor Augen zu halten und zu bewusstem Konsum aufzurufen.

In unserer Schule werden die Plastikflaschen von einer Woche gesammelt und in beleuchteten Einkaufswägen ausgestellt. Insgesamt kamen wir auf eine aufrüttelnde Anzahl von 14 voll gefüllten Einkaufswägen! Die Einkaufswägen wurden mit Leuchtketten zusammengehalten und sollten der Kunst-Installation zur Aufmerksamkeit verhelfen.

Zur näheren Information zu Plastik im Allgemeinen dienten im Halbkreis aufgestellte Pinnwände mit zehn Plakaten. Die Grafiken stammten aus dem Plastikatlas (2019) der Heinrich-Böll-Stiftung und verdeutlichten Themen wie beispielsweise „Gefahren für den Menschen“, „Müllstrudel“, „die größten Verursacher der Plastikkrise“.

Die Plastic-Awareness-Week startete mit einem Vortrag von Robert Mach (Obmann von Sea Shepherd Österreich). Er erzählte den Schüler*innen der 3CDK nicht nur über die Organisation Sea Shepherd, sondern ging auch auf die Problematik von Plastik und Fischerei ein.

Global 2000 gestaltete zwei interaktive Workshops für die Handelsschulklassen 1AS und 1CS. Die Leiterin der Workshops sprach mit den Schüler*innen über die Vor- und Nachteile von Plastik. Des Weiteren boten die Workshops Platz für Fragen und Diskussionen.

Wir denken und hoffen, dass das Projekt ein positiver Beitrag zur weiteren Reduktion des PET-Flaschenverbrauchs ist.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Zwei Diplomandinnen des Ausbildungsschwerpunktes "Umweltmanagement" organisierten die Plastic-Awareness-Week im Dezember 2020. Diese beinhaltete eine Ausstellung mit Installation, einen Vortrag von Sea Shepherd und zwei Workshops von Global 2000.

Das Ziel dieser Woche war es, den Plastikverbrauch unserer Schule darzustellen, allgemeine Informationen zu diesem Thema zu liefern und die Schüler*innen/Lehrer*innen zum bewussten Konsum anzuregen.

In unserer Schule wurden die Plastikflaschen einer Woche gesammelt und in beleuchteten Einkaufswägen ausgestellt, um unser verschwenderisches Einkaufsverhaltens aufzuzeigen. Insgesamt kamen wir auf eine aufrüttelnde Anzahl von 14 Einkaufswägen! Die Einkaufswägen wurden mit Leuchtketten zusammengehalten und sollten der Installation zur Aufmerksamkeit verhelfen. Zur näheren Information dienten im Halbkreis aufgestellte Pinnwände mit zehn Plakaten. Die Grafiken stammten aus dem Plastikatlas (2019) der Heinrich-Böll-Stiftung und verdeutlichten Themen wie beispielsweise „Gefahren für den Menschen“, „Müllstrudel“, „die größten Verursacher der Plastikkrise“. Zusätzlich erstellten wir kurze, erläuternde Informationstexte zu den Grafiken.

Die Woche startete mit einem Vortrag von Robert Mach (Obmann von Sea Shepherd Österreich). Er erzählte den Schüler*innen der 3CDK nicht nur über die Organisation Sea Shepherd, sondern ging auch auf die Problematik von Plastik und Fischerei ein.

Die Workshops von Global 2000 waren interaktiv gehalten und wurden von der 1AS und 1CS besucht. Die Leiterin der Workshops sprach mit den Schüler*innen über die Vor- und Nachteile von Plastik. Des Weiteren boten die Workshops Platz für Fragen und Diskussionen.

Wir denken und hoffen, dass das Projekt ein Baustein zur Reduktion des Plastikkonsums ist.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
200

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Die Ausstellung und die Vorträge waren so aufgebaut, dass visuelle, taktile und auditive Lerntypen gleichermaßen angesprochen wurde. In diesem Sinne war ein breit gefächerter Lernzugang möglich.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Es gab Vorträge und Kooperationen mit Sea Shepherd und Global 2000, Heinrich-Böll-Stiftung, Billa

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Eine Ausstellung für die ganze Schulgemeinschaft eine Woche lang, Vorträge für 4 Klassen, ein mehrseitiger Bericht im Jahresbericht (500 verkaufte Stück)

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Durch Diskussionen in den Workshops, bzw. im Ramen der Betreuung der Diplomarbeit durch Mag. Hrzina

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Im Rahmen der Umweltziele von EMAS war das Projekt ein Beitrag zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Vorerst am Interesse der SuS. Die Kennzahlen zum PET-Flaschen Abfall des heurigen SJ werden erst erhoben und sind aufgrund Corona nicht direkt mit den Vorjahren vergleichbar. Im SJ 20/21 hoffen wir auf eine weitere Reduktion des Verbrauchs und auf eine aussagekräftige Kennzahl über das ganze SJ hinweg.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Das Bewusstsein, dass Plastik auf unsere Umwelt, aber auch auf unsere Gesundheit verheerende Wirkungen hat, wurde vertieft. Jeder einzelne hat die Macht durch bewussten Konsum für sich und die Umwelt gesunde Grenzen zu setzen.

Wo liegen unsere Stärken?
Ein starkes Team, das sich wirklich für die Einsparung der Ressourcen einsetzt: Mag. Hrzina (Wirtschaftl. Fächer), Petra Boogmann (Nawi), Direktor Christian Posad, das Team der Schulwarte, denen nachhaltige Reinigung sowie die aktive Unterstützung bei Umweltprojekten am Herzen liegt. Ohne unsere Schulwarte könnten viele diesbezügliche Projekte nicht umgesetzt werden!

Netzwerke
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