ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Projekt: 3 x Auszeithof versus 1 x Wochenendtrip

Jahresbericht des Schuljahres 2019/2020

Schule: HBLA für Landwirtschaft und Ernährung
KoordinatorIn: DI Strasser Ilse
DirektorIn: Dipl. Ing. Raab Rosa
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
  • Mobilität und Verkehr
Inhalt
Bericht über das ökosoziale Green Care-Projekt:
3 x Auszeithof versus 1 x Wochenendtrip
Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Corona-Krise – können alle diese brandaktuellen Themen in einem Projekt angesprochen und sinnvolle Lösungsansätze für sie gefunden werden?
Ja, sagen die Schülerinnen des 3. Jahrgangs der HBLA Sitzenberg, die unter der Leitung von DI Ilse Strasser einen Vergleich zwischen zwei Möglichkeiten der Wochenendgestaltung entwickelt haben. Drei Halbtags-Besuche auf einem Auszeithof (einem zertifizierten landwirtschaftlichen Betrieb mit dem Angebot der Gesundheitsförderung in der Natur, mit Pflanzen und Tieren) wurden mit einem Wochenend-Trip nach Barcelona verglichen. Dabei wurden die
 Ökologischen Aspekte mit einem Fußabdruck-Rechner gegen über gestellt,
 Die Kosten verglichen und
 Soziale Kriterien aufgezeigt.
Die Ergebnisse waren beeindruckend: In kritischen Zeiten spricht alles für das Freizeitverhalten in der eigenen Region, nicht nur die Reisebeschränkungen, die voraussichtlich im kommenden Sommer gelten werden. Der ökologische Fußabdruck ist bei der Auszeithof-Variante ein Siebentel, die CO2-Produktion ein Achtel und die Kosten betragen die Hälfte. Dazu werden einheimische landwirtschaftliche Betriebe gefördert, können Freundschaften mit Mensch und Tier geschlossen werden und man verwurzelt sich in der eigenen Region.
Natürlich möchte man nicht immer nur Natur-pur-Idylle. Aber wer sich die Vorteile für Mensch und Umwelt bewusst macht, wird auch in Zukunft verstärkt das Angebot der einheimischen Landwirt/innen in Anspruch nehmen.
erfolgreich - ökologisch nachhaltig - sozial fair erfolgreich - ökologisch nachhaltig - sozial fair
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Das ökosoziale Dienstleistungsprojekt wurde durchgeführt
Einer der geplanten Green Care Tage konnte abgehalten werden, der zweite und das Kindergartenprojekt wegen der Corona-Krise nicht.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Bericht über das ökosoziale Green Care-Projekt:
3 x Auszeithof versus 1 x Wochenendtrip
Klimawandel, Biodiversitätsverlust und Corona-Krise – können alle diese brandaktuellen Themen in einem Projekt angesprochen und sinnvolle Lösungsansätze für sie gefunden werden?
Ja, sagen die Schülerinnen des 3. Jahrgangs der HBLA Sitzenberg, die unter der Leitung von DI Ilse Strasser einen Vergleich zwischen zwei Möglichkeiten der Wochenendgestaltung entwickelt haben. Drei Halbtags-Besuche auf einem Auszeithof (einem zertifizierten landwirtschaftlichen Betrieb mit dem Angebot der Gesundheitsförderung in der Natur, mit Pflanzen und Tieren) wurden mit einem Wochenend-Trip nach Barcelona verglichen. Dabei wurden die
 Ökologischen Aspekte mit einem Fußabdruck-Rechner gegen über gestellt,
 Die Kosten verglichen und
 Soziale Kriterien aufgezeigt.
Die Ergebnisse waren beeindruckend: In kritischen Zeiten spricht alles für das Freizeitverhalten in der eigenen Region, nicht nur die Reisebeschränkungen, die voraussichtlich im kommenden Sommer gelten werden. Der ökologische Fußabdruck ist bei der Auszeithof-Variante ein Siebentel, die CO2-Produktion ein Achtel und die Kosten betragen die Hälfte. Dazu werden einheimische landwirtschaftliche Betriebe gefördert, können Freundschaften mit Mensch und Tier geschlossen werden und man verwurzelt sich in der eigenen Region.
Natürlich möchte man nicht immer nur Natur-pur-Idylle. Aber wer sich die Vorteile für Mensch und Umwelt bewusst macht, wird auch in Zukunft verstärkt das Angebot der einheimischen Landwirt/innen in Anspruch nehmen.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen, Mobilität und Verkehr

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
22

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Es waren im 3. Jg. nur Mädchen - ihre Lernzugänge wurden soweit möglich berücksichtigt.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Im Rahmen des Projekts besuchte der Jahrgang den Auszeithof von Dr. Brigitte Rametsteiner und erprobte dort verschiedene Aktivitäten.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Ergebnisse wurde als ppt zusammengefasst und werden teilweise auf der Homepage präsentiert.
Eine Präsentations-Veranstaltung konnte wegen der Corona-Krise nicht durchgeführt werden.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Schriftlich mithilfe eines Evaluations-Formblatts

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Viele positive Rückmeldungen im Formblatt

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Der Schulschwerpunkt Ökosoziales Produktmanagement wurde vertieft, Bewusstsein für regionale Erholung und schonenden Gebrauch der Ressourcen geschaffen.

Wo liegen unsere Stärken?
Praxisnahe Projekte entwickeln und umsetzen

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Das Österreichische Umweltzeichen
Zertifizierte Gesunde Schule
Klimabündnis-Schule

Zusatzfrage für Klimabündnis-Schulen
Angewandte Biologie und Ökologie
Geographie
Deutsch

Weitere Netzwerke
Green Care, MINT, Pilgrim, Umweltwissen, Ökosoziales Schüler/innen Forum