ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

socli

Jahresbericht des Schuljahres 2019/2020

Schule: BRG solarCity Linz
KoordinatorIn: Mag. Reichenpfader Verena
DirektorIn: Mag. Reiter Berthold
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Im Rahmen des Wahlpflichtfachs GSPB wurde bereits im vorausgegangenen Schuljahr "socli" gegründet. (Instagram- Seite: @socli.at)
"Socli" steht einerseits für Solarcity, also den Namen des Stadtteils von Linz, in dem sich das BRG solarCity befindet, andererseits aber auch für "social climate" und "climate". Die Grundidee dieser Initiative war und ist es, das Klima innerhalb und außerhalb der Schule zu verbessern, da die Bereiche soziales Klima und Klima eng miteinander verwoben sind.
Grundlage dafür, Verantwortung für das Klima zu übernehmen, ist ein gesteigertes Bewusstsein dafür, dass jede/r Teil der (Welt-)Gemeinschaft ist. "Mein Handeln hat Auswirkungen auf andere Menschen, in der Schule, aber auch in der Welt", dieser Grundgedanke steht im Zentrum des Projekts.

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Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 5

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Ziel 1: "socli"
Ziel 2: Coronabedingt entfallen!

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Im Rahmen des Wahlpflichtfachs GSPB wurde bereits im vorausgegangenen Schuljahr "socli" gegründet. (Instagram- Seite: @socli.at)
"Socli" steht einerseits für Solarcity, also den Namen des Stadtteils von Linz, in dem sich das BRG solarCity befindet, andererseits aber auch für "social climate" und "climate". Die Grundidee dieser Initiative war und ist es, das Klima innerhalb und außerhalb der Schule zu verbessern, da die Bereiche soziales Klima und Klima eng miteinander verwoben sind.
Grundlage dafür, Verantwortung für das Klima zu übernehmen, ist ein gesteigertes Bewusstsein dafür, dass jede/r Teil der (Welt-)Gemeinschaft ist. "Mein Handeln hat Auswirkungen auf andere Menschen, in der Schule, aber auch in der Welt", dieser Grundgedanke steht im Zentrum des Projekts.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
43

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Die SchülerInnen konnten sehr frei arbeiten und wählten Lernzugänge selbstständig aus.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Die Projektgruppe nahm unter Einbeziehung der gesamten 8. Klasse am 1. Steyrer Klimafest teil. Dieses fand am 18. Oktober 2019 im Museum Arbeitswelt in Steyr statt.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Recht schnell wurde eine Instagram-Seite (@socli.at) erstellt und diese auf verschiedenen Wegen beworben.
Vor dem Klimafest wurde mit an verschiedenen Stellen aufgelegten Einladungen, Plakaten im gesamten Schulhaus und auf der Instagram-Seite auf das Klimafest und die Partizipation der Schule hingewiesen.
Die Projektgruppe betreute auf dem "Markt der Möglichkeiten" einen eigenen Stand, an dem sich Interessierte informieren konnten. Ein paar Punkte des insgesamt mehrseitigen Forderungskatalogs wurden auf einem Plakat dort, auf der Instagram-Seite und später an einer Wand vor dem Lehrerzimmer für alle sichtbar präsentiert.
Auf dem Klimafest erhielt jede/r der 27 SchülerInnen ein Gehölz. Die Pflanzen wurden am 21. Oktober 2019 entlang des Schulgebäudes als Schatten- und Sauerstoffspender (für alle sichtbar) gepflanzt. Die SchülerInnen der 8. Klasse, aber auch andere Klassen halfen zusammen und gossen die Setzlinge.
Am "Tag der offenen Tür" wurde das Projekt ebenfalls von der Projektgruppe präsentiert.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Der u. a. auch auf @socli.at in Auszügen abgebildete Forderungskatalog wurde nach dem Fest, der Baumsetzaktion und den Reaktionen am "Tag der offenen Tür" evaluiert. Es wurde geplant, welche der Forderungen als Nächstes konkret weiterverfolgt wird. Auf dem Schulfest sollten Baumpatenschaften für eine weitere Begrünung des Schulareals vergeben werden. Aufgrund des Corona-Shutdowns wurden diese Bemühungen aber im Keim erstickt.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Klima und Nachhaltigkeit

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Auf der Instagram-Seite gewannen wir neben einigen SchülerInnen verschiedener Klassen Landesrat Stefan Kaineder als Follower. Ihn hatten wir auf dem Klimafest kennengelernt.
Die gepflanzten Bäume und Stauden waren Gesprächsstoff in der ganzen Schule. Viele SchülerInnen halfen beim Gießen. Viele SchülerInnen taten auch anderweitig ihr Interesse kund, an socli mitarbeiten zu wollen.
Eine 6. Klasse entwarf in der Folge Urkunden für Baumpatenschaften, die am Schulfest gegen Spenden vergeben werden solllten.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Allen SchülerInnen wurde vermittelt, dass sie durch eigenes Handeln maßgeblich an unserer Gesellschaft und an unserem Klima beteiligt sind. Ihr Handeln bedeutet eine Verbesserung der eigenen unmittelbaren Lebenswelt, die ihrer NachfolgerInnen in der Schule und - wenn auch nur im Kleinen - des Klimas.

Wo liegen unsere Stärken?
- SchülerInnennähe
- verschiedene Niveaus der Forderungen (von Ideen u. a. Papier zu sparen, Plastikmüll zu vermeiden und Kommunikationsraum zu schaffen bis hin zu Versuchen, eine Photovoltaik-Anlage auf das Schuldach zu bekommen) zeigt die große Bandbreite der Handlungsmöglichkeiten

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Klimabündnis-Schule