ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Verzicht auf Plastik bzw. Kunststoff im schulischen Alltag

Jahresbericht des Schuljahres 2019/2020

Schule: Volksschule Innervillgraten
KoordinatorIn: VD Trojer Julius
DirektorIn: VD Trojer Julius
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
Inhalt
Wir verzichteten im vergangenen Schuljahr ganz bewusst auf fast alle Plastikeinbände auf Schulbüchern und Heften.
Wir waren der Meinung, dass Schulbücher und Hefte bei entsprechender schonender Behandlung auch ohne Einbände ein Schuljahr lang bestens halten werden.
Die Erfahrungen haben gezeigt, dass nahezu alle Bücher und Hefte auch am Ende des Schuljahres noch in einem guten Zustand waren und lediglich "normale" Gebrauchsspuren aufwiesen.
Damit nicht alle Hefte gleich aussehen, haben wir zur besseren Unterscheidung verschiedene bunte Klebeetiketten aus Papier über die Buch- und Heftrücken geklebt.
Große Begeisterung im Projektunterricht Große Begeisterung im Projektunterricht
Wandertag im Herbst zu den Schmidhofalmen - Brrr! Wandertag im Herbst zu den Schmidhofalmen - Brrr!
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Geplante Teilnahme an der 2. Tiroler Kinder-Klimakonferenz in Zirl und die vorbereitenden Workshops an der Schule in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Innervillgraten (e5-Gemeinde)

Verzicht auf Plastikeinbände auf Büchern und Heften

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Wir verzichteten im vergangenen Schuljahr ganz bewusst auf fast alle Plastikeinbände auf Schulbüchern und Heften.
Wir waren der Meinung, dass Schulbücher und Hefte bei entsprechender schonender Behandlung auch ohne Einbände ein Schuljahr lang bestens halten werden.
Die Erfahrungen haben gezeigt, dass nahezu alle Bücher und Hefte auch am Ende des Schuljahres noch in einem guten Zustand waren und lediglich "normale" Gebrauchsspuren aufwiesen.
Damit nicht alle Hefte gleich aussehen, haben wir zur besseren Unterscheidung verschiedene bunte Klebeetiketten aus Papier über die Buch- und Heftrücken geklebt.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
39

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Hier wurden keine geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Den Eltern der Kinder wurden bereits zum Schulschluss in einem Informationsblatt - zugleich Heftliste - diese Maßnahmen angekündigt.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Beim Klassenforum (Elternabend) Ende September 2019 wurde die Idee des Plastikverzichts detailliert vorgestellt.
Seitens der Eltern stieß dieses Vorhaben auf breite Zustimmung.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die zum größten Teil noch tadellos erhaltenen Bücher und Hefte am Schulschluss zeigten uns, dass es auch ohne teure Kunststoffeinbände geht.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
...der Vermeidung von unnötigem Plastik im schulischen Alltag.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Zum einen gab es keine Einwände und viel Verständnis von Eltern und Lehrerkollegen, zum anderen zeigten die Arbeitsmaterialien aus Papier auch am Ende des Schuljahres nur "normale"
Gebrauchsspuren.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Durch den Verzicht der Einbände, die ohnehin nicht ganz billig sind, bleibt den Eltern Geld für etwas anderes übrig. Wir rechneten mit einer Ersparnis pro Kind von etwa € 10.
Im konkreten Fall verwendeten wir dieses Geld für den Ankauf eines zusätzlichen Leseheftes in Form der "Pausenzeitung", welche wir fächerübergreifend gerne im Unterricht verwendeten.
Nebenbei sei noch erwähnt, dass darin besonders viele "Umweltthemen" ansprechend aufbereitet waren.

Wo liegen unsere Stärken?
Durch die überschaubare Anzahl an Schülerinnen und Schülern (39) sowie Lehrerinnen (2) und Lehrern (1) gelten an unserer Schule recht kurze und übersichtliche Kommunikationswege.
Bei entsprechender Aufbereitung und Vorstellung der Ideen erfolgt meist eine rasche und breite Zustimmung.

Netzwerke
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