ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

ÖKO-FACHSCHULE

Jahresbericht des Schuljahres 2019/2020

Schule: Gartenbauschule Langenlois
KoordinatorIn: Bauer Eva
DirektorIn: Fuger Franz
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
Inhalt
Unsere neue Ausbildung fußt auf drei Säulen:
• Zukunftsweisende Umweltkunde
• Ökologische Lebensmittelproduktion
• Naturraumgestaltung
Hinter dem Titel der Zukunftsweisende Umweltkunde verbergen sich Themen wie Auswege aus der menschengemachten Erderwärmung, aktives Umweltlobbying, nachhaltiges Ressourcenmanagement. Ebenso beschäftigen wir uns mit neuen Formen der (Im)Mobilität, natürlicher Kreislaufwirtschaft und bewusstem Konsum. Und - in Österreich besonders wichtig - Reduktion des Flächenverbrauchs. Erneuerbare Energieformen spielen genauso eine Rolle wie kritischer Konsum, Friedensbildung und Konfliktlösung sowie das Lernen, mit der Natur achtsam umzugehen.
In der Ökologische Pflanzenproduktion erweitern wir die gärtnerischen Kernbereiche des nachhaltigen Gemüse- und Obstanbaus um Themen wie Kleintier-, Fisch-, Schnecken- und Insektenzucht. Pilzanbau und neue Pflanzenproduktionsformen sind ebenso Teil der Ausbildung wie Veredelung und regionale Vermarktung der Produkte. Schülerinnen und Schüler lernen hochwertige Lebensmittel ressourcenschonend herzustellen, die Bodengesundheit mit unterschiedlichen Methoden zu fördern und sich die Selbstregulierungskräfte der Natur zunutze zu machen.
Die dritte Säule der neuen Ausbildung ist die Naturraumgestaltung. Besonders wichtig ist uns, dass die Schülerinnen und Schüler den Wert natürlicher Lebensräume erkennen und nötige Schutz- bzw. Pflegemaßnahmen daraus ableiten können. Wir lernen Grünräume für eine Vielfalt an Pflanzen und Strukturen zur Förderung verschiedenster Tiere anzulegen und die Pflanzen und Tiere darin kennen. Statt monotoner Rasenflächen legen wir Wiesen, Hecken und Insektenstaudenflure an, beschäftigen uns mit Gebäudebegrünung, Renaturierung und vielem anderen mehr. Jeden Einsatz von Baustoffen, Maschinen und Betriebsmitteln bewerten wir nach dem ökologischen Fußabdruck, mit dem Ziel, Naturräume mit viel weniger Energieaufwand zu gestalten.
Wir wollen vermitteln, dass respektvoller Umgang mit der Natur und Selbstbegrenzung keine abgedroschenen Schlagworte sondern lustvolles Mittel zum Zweck sind auf dem Weg zu einer neuen Partnerschaft zwischen Mensch und Natur.
Ab 2021 neu - die Öko-Fachschule Ab 2021 neu - die Öko-Fachschule
Start mit 2021 Start mit 2021
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 7

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Ab 2021 gibt es bei uns den neuen Zweig Ökofachschule. Eine Ausbildung, die sich noch stärker mit den Herausforderungen und Lösungsansätzen im Bereich des Umwelt- und Naturschutzes beschäftigt.
Schon bisher nahm die Ökologie in unserer Ausbildung eine wichtige Rolle ein. GärtnerInnen kennen sich mit ökologischen Zusammenhängen, mit Tieren und Pflanzen und den Auswirkungen menschlichen Tuns aus. Die heutigen Herausforderungen, wie Klimakrise, rapider Schwund an Naturraum und Arten, verantwortungsloser Umgang mit Ressourcen erfordern ein Mehr an Wissen und Fertigkeiten, als in einer reinen Gärtnerausbildung Platz finden. Konfrontiert mit dem Verlust von 75% der Biomasse an Insekten durch Klimaveränderung, Flächenverbrauch und industrielle Landwirtschaft, sehen wir verstärkten Bedarf gegenzusteuern. Wir brauchen junge Menschen, die mit offenen Augen gegen die bedrohlichen globalen und regionalen Veränderungen Handlungen setzen, deren Effekte bewerten können und unser Wirtschaftssystem kritisch hinterfragen.
Wir haben im Sommersemester 2020 die Lehrpläne der neuen Gegenstände für die ÖKO-Fachschule erarbeitet

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Unsere neue Ausbildung fußt auf drei Säulen:
• Zukunftsweisende Umweltkunde
• Ökologische Lebensmittelproduktion
• Naturraumgestaltung
Hinter dem Titel der Zukunftsweisende Umweltkunde verbergen sich Themen wie Auswege aus der menschengemachten Erderwärmung, aktives Umweltlobbying, nachhaltiges Ressourcenmanagement. Ebenso beschäftigen wir uns mit neuen Formen der (Im)Mobilität, natürlicher Kreislaufwirtschaft und bewusstem Konsum. Und - in Österreich besonders wichtig - Reduktion des Flächenverbrauchs. Erneuerbare Energieformen spielen genauso eine Rolle wie kritischer Konsum, Friedensbildung und Konfliktlösung sowie das Lernen, mit der Natur achtsam umzugehen.
In der Ökologische Pflanzenproduktion erweitern wir die gärtnerischen Kernbereiche des nachhaltigen Gemüse- und Obstanbaus um Themen wie Kleintier-, Fisch-, Schnecken- und Insektenzucht. Pilzanbau und neue Pflanzenproduktionsformen sind ebenso Teil der Ausbildung wie Veredelung und regionale Vermarktung der Produkte. Schülerinnen und Schüler lernen hochwertige Lebensmittel ressourcenschonend herzustellen, die Bodengesundheit mit unterschiedlichen Methoden zu fördern und sich die Selbstregulierungskräfte der Natur zunutze zu machen.
Die dritte Säule der neuen Ausbildung ist die Naturraumgestaltung. Besonders wichtig ist uns, dass die Schülerinnen und Schüler den Wert natürlicher Lebensräume erkennen und nötige Schutz- bzw. Pflegemaßnahmen daraus ableiten können. Wir lernen Grünräume für eine Vielfalt an Pflanzen und Strukturen zur Förderung verschiedenster Tiere anzulegen und die Pflanzen und Tiere darin kennen. Statt monotoner Rasenflächen legen wir Wiesen, Hecken und Insektenstaudenflure an, beschäftigen uns mit Gebäudebegrünung, Renaturierung und vielem anderen mehr. Jeden Einsatz von Baustoffen, Maschinen und Betriebsmitteln bewerten wir nach dem ökologischen Fußabdruck, mit dem Ziel, Naturräume mit viel weniger Energieaufwand zu gestalten.
Wir wollen vermitteln, dass respektvoller Umgang mit der Natur und Selbstbegrenzung keine abgedroschenen Schlagworte sondern lustvolles Mittel zum Zweck sind auf dem Weg zu einer neuen Partnerschaft zwischen Mensch und Natur.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
0

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Nein, bisher nicht speziell

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Kontakt mit FS Tulln und Schulbehörden

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Die Bewerbung unseres neuen Schulzweiges erfolgt mittels Film, Flyern und Roll-ups. Präsentation erfolgt auch über die Schul-bzw. Absolventenzeitung

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Evaluation erst nach Start möglich

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Es ist Zeit für eine neue Ausbildung!

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Erfolgsversprechend für einen guten Start der neuen Ausbildung ist sicher die Größe der LehrerInnen-Gruppe, es war vielen ein Anliegen!

Eine Kombination aus glühender Begeisterung,
gesundem Menschenverstand und Beharrlichkeit
verhilft in den allermeisten Fällen zum Erfolg.
(Dale Carnegie)

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die intensive Zusammenarbeit hat zu einem Ergebnis geführt, auf das wir alle stolz sind!

Wo liegen unsere Stärken?
Wir werden für den neuen Ausbildungszweig so manches "Umdenken" brauchen, aber keine großen "Umbauten" - es ist fast alles da, was gebraucht wird

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Zertifizierte Gesunde Schule
Erasmus+

Weitere Netzwerke
Natur im Garten Schulgarten seit vielen Jahren (goldener Igel)