ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Junior Company "Taschenvielfalt"

Jahresbericht des Schuljahres 2019/2020

Schule: BHAK/BHAS Laa an der Thaya
KoordinatorIn: Mag. Göstl Angelika
DirektorIn: Mag. Rindhauser Christian
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Einsparen von Ressourcen
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
Inhalt
Gründung und Betrieb zweier Junior Companies eröffnete für Lehrende und Schüler/innen ganz neue Erfahrungen.
Die Junior Company "Cookies to go" wird im allgemeinen Rückblick beschrieben, "Taschenvielfalt" als Maßnahme im Detail:
Die Junior Company "Taschenvielfalt" ist während des ganzen Schuljahres gelaufen. Die Schülerinnen und Schüler der 3AK haben gebrauchte Stoffe, oder Stoffreste, gesammelt, Zipps eingekauft, Logo kreiert und 4 Taschenmodelle entworfen. Wichtig war den Schüler/innen, dass Ressourcen gespart werden und mit gebrauchtem Material Nützliches zu schaffen. Die Taschen sind sehr praktisch für Kleinigkeiten in einer Handtasche, Reisetasche, etc. Die Schüler/innen haben so echte wirtschaftliche Erfahrungen gesammelt, sich um das Marketing gekümmert, verkauft. Am Tag der offenen Tür, dem offiziellen Eröffnungstag der Firma, machten die Schüler/innen erste Verkaufserfahrungen. Auf der Handelsmesse für Junior Companies im März haben sie auch gute Erfahrungen gemacht, die Taschen sind sehr gut angekommen.
Junior Company "Taschenvielfalt" Junior Company "Taschenvielfalt"
Junior Company "Cookies to go" - Produktionsteam Junior Company "Cookies to go" - Produktionsteam
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 1

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Die seit dem Schuljahr 18/19 verstärkte Zusammenarbeit mit der Wirtschaft wurde im Schuljahr 19/20 vertieft und intensiviert. Fünf Partnerfirmen arbeiten mit der Schule zusammen, für jede Firma ist ein/e Kommerzialist/in als Ansprechpartner/in zuständig.
Die Schüler des ersten Jahrganges, die den neuen Ausbildungszweig „Digital Industrial Business“ gewählt hatten, konnten einen Praxiseinblick in den Arbeits- und Produktionsablauf der Firma Laaer Hans Brantner, Fahrzeugbau bekommen. Ebenfalls Einblick bekamen sie in die Forma Amohr, Technische Textilien.
Die Schüler/innen des 3. Jahrganges betrieben zwei Junior Companies nach eigener Produktideenfindung. Eine Gruppe habt sich im September 2019 für die Produktion von Cookies entschieden. Im Oktober 2019 wurden alle Vorbereitungen getroffen und Maßnahmen gesetzt, dass ab November regelmäßig Cookies in der Schule von den Schülerinnen und Schülern produziert und verkauft wurden. Im Dezember 2019 wurden auch externe Aufträge ausgeführt. Die Junior Company hat 1.100 Stück Cookies verkauft und ein positives Ergebnis erwirtschaftet und jeder Schüler/in hat ca € 18 Gewinn erhalten.
Die zweite Gruppe gründete und betrieb die Firma "Taschenvielfalt". Details zu dieser Gruppe siehe "Eine Maßnahme im Detail".
Beide Firmen erstellten ausführliche Geschäftsberichte.
Maturanten wählten das Thema „Wie Wirtschaft und Umwelt sich gegenseitig beeinflussen“ als Diplomarbeit. Sie beschäftigten sich neben der Geschichte der Industrialisierung und Klimawandel mit Aspekten der Landwirtschaft, Unternehmensphilosophie von Großkonzernen, Unternehmensethik, Konsumentenverantwortung, politischer Responsibilität. Am Business-Day waren Vertreter von vier Firmen eingeladen, die über ihr Engegement in Bezug auf Umweltthemen berichteten und sich danach einer Diskussion stellten.
Die Schüler/innen der Abschlussklassen nahmen in Business Kleidung an einem Business-Lunch teil um gute Restaurant- und Tischetikette praktisch zu üben. Der Chef des Lokals selbst wies die Jugendlichen an.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Gründung und Betrieb zweier Junior Companies eröffnete für Lehrende und Schüler/innen ganz neue Erfahrungen.
Die Junior Company "Cookies to go" wird im allgemeinen Rückblick beschrieben, "Taschenvielfalt" als Maßnahme im Detail:
Die Junior Company "Taschenvielfalt" ist während des ganzen Schuljahres gelaufen. Die Schülerinnen und Schüler der 3AK haben gebrauchte Stoffe, oder Stoffreste, gesammelt, Zipps eingekauft, Logo kreiert und 4 Taschenmodelle entworfen. Wichtig war den Schüler/innen, dass Ressourcen gespart werden und mit gebrauchtem Material Nützliches zu schaffen. Die Taschen sind sehr praktisch für Kleinigkeiten in einer Handtasche, Reisetasche, etc. Die Schüler/innen haben so echte wirtschaftliche Erfahrungen gesammelt, sich um das Marketing gekümmert, verkauft. Am Tag der offenen Tür, dem offiziellen Eröffnungstag der Firma, machten die Schüler/innen erste Verkaufserfahrungen. Auf der Handelsmesse für Junior Companies im März haben sie auch gute Erfahrungen gemacht, die Taschen sind sehr gut angekommen.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Einsparen von Ressourcen, Kultur des Lehrens und des Lernens

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
12

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Burschen und Mädchen waren in gleicher Weise beteiligt.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Handelsmesse für Junior Companies im März 2020

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Tag der offenen Tür, Handelsmesse für Junior Companies im März 2020

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Zum Schulschluss wurde ein beachtlicher Gewinn auf alle Schüler/innen aufgeteilt, die Freude darüber war groß. Das ganze Schuljahr über gab es viele positive Rückmeldungen über ihre Taschen.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Intensive praxisorientierte Kooperation mit Unternehmen

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Zum Schulschluss wurde ein beachtlicher Gewinn auf alle Schüler/innen aufgeteilt, die Freude darüber war groß. Das ganze Schuljahr über gab es viele positive Rückmeldungen über ihre Taschen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Sowohl den jungen Erzeuger/innen und Verkäufer/innen, als auch den schulinternen Konsument/innen wurde ökologisches Wirtschaften bewusst.

Wo liegen unsere Stärken?
Die Zusammenarbeit zwischen Lehrkörper und Jugendlichen ist immer ausgezeichnet. Dazu kam heuer die weiter vertiefte Praxisorientierung.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Erasmus+

Weitere Netzwerke
Entrepreneurship Education für schulische Innovationen, Fairtrade-Schulen