ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Der MÜLL macht bei uns nicht was er WÜLL!

Jahresbericht des Schuljahres 2019/2020

Schule: Mostviertler Montessorischule
KoordinatorIn: Grießler Beate
DirektorIn: Mille Petra
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
Inhalt
Ein Schwerpunkt für das vergangene Schuljahr war das Projekt „Müllvermeidung und richtige Mülltrennung“. Da es in der Vergangenheit immer wieder zu Unstimmigkeiten zwischen den SchülerInnen gekommen ist, welcher Abfall richtigerweise in welche Mülltonne kommen soll, war es wichtig von professioneller, externer Seite zu diesen Fragen eine Antwort zu bekommen. Es gab zahlreiche Unklarheiten, die ein für alle Mal ausgeräumt werden sollten, denn die SchülerInnen beobachten sich gegenseitig immer ganz genau bei der Mülltrennung. Die SchülerInnen haben sich zum Ziel gesetzt den Schulalltag frei von Verpackungen aus Kunststoff zu machen.

Da es nicht immer möglich ist, Müll zu vermeiden, ist es umso wichtiger sich der korrekten Mülltrennung bewusst zu werden damit wertvolle Rohstoffe wieder verwendet werden können.

Die SchülerInnen sind die Mülltrenner und Müllvermeider von morgen. Daher ist es umso wichtiger das Bewusstsein und Interesse dafür schon in jungen Jahren zu wecken.

Zu Beginn des Schuljahres gab es im Oktober als erste Maßnahme eine Abfallberatung: Frau Silke Leitzinger vom Gemeinde Dienstleistungsverband Region Amstetten für Umweltschutz besuchte unsere Schule und war kompetente Ansprechpartnerin für alle Fragen zur richtigen Mülltrennung.

Mancher Abfall sorgte in der Vergangenheit immer wieder für heftige Diskussionen; zum Beispiel: gehört ein benutztes Taschentuch in den Restmüll oder in die Papiertonne. Solche und andere Fragen waren den Kindern enorm wichtig und konnten in Gesprächen im Detail erläutert und diskutiert werden.

Im Anschluss an die Abfallberatung gab es im Oktober auch noch das Umwelt-Theater- AnTONNia, das direkt im Klassenzimmer bei den SchülerInnen aufgeführt wurde und ebenfalls vom „Dienstleistungsverband Region Amstetten für Umweltschutz“ angeboten wurde.

Das Umwelttheater ist ein eigens entwickeltes Schauspielstück, das das aktive und spielerische Heranführen von jüngeren SchülerInnen zur richtigen Trennung von Abfall entwickelt wurde.

Die Inhalte kreisen um AnTONNIa, eine sprechende Restmülltonne, die von einer Schauspielerin verkörpert wird. Sie erzählt über ihr anstrengendes und mühsames Alltagsleben, das durch die Menschen und deren falsche Trennung von Abfällen (z.B. Bio, Metall etc.) geprägt ist. Die Kinder erarbeiten in Folge dessen gemeinsam mit der Restmülltonne den richtigen Weg der Abfalltrennung.
Abfallberatung Abfallberatung
Abfallberatung Abfallberatung
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 8

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Ein Schwerpunkt für das vergangene Schuljahr war das Projekt „Müllvermeidung und richtige Mülltrennung“. Da es in der Vergangenheit immer wieder zu Unstimmigkeiten zwischen den SchülerInnen gekommen ist, welcher Abfall richtigerweise in welche Mülltonne kommen soll, war es wichtig von professioneller, externer Seite zu diesen Fragen eine Antwort zu bekommen. Es gab zahlreiche Unklarheiten, die ein für alle Mal ausgeräumt werden sollten, denn die SchülerInnen beobachten sich gegenseitig ganz genau bei der Mülltrennung.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Ein Schwerpunkt für das vergangene Schuljahr war das Projekt „Müllvermeidung und richtige Mülltrennung“. Da es in der Vergangenheit immer wieder zu Unstimmigkeiten zwischen den SchülerInnen gekommen ist, welcher Abfall richtigerweise in welche Mülltonne kommen soll, war es wichtig von professioneller, externer Seite zu diesen Fragen eine Antwort zu bekommen. Es gab zahlreiche Unklarheiten, die ein für alle Mal ausgeräumt werden sollten, denn die SchülerInnen beobachten sich gegenseitig immer ganz genau bei der Mülltrennung. Die SchülerInnen haben sich zum Ziel gesetzt den Schulalltag frei von Verpackungen aus Kunststoff zu machen.

Da es nicht immer möglich ist, Müll zu vermeiden, ist es umso wichtiger sich der korrekten Mülltrennung bewusst zu werden damit wertvolle Rohstoffe wieder verwendet werden können.

Die SchülerInnen sind die Mülltrenner und Müllvermeider von morgen. Daher ist es umso wichtiger das Bewusstsein und Interesse dafür schon in jungen Jahren zu wecken.

Zu Beginn des Schuljahres gab es im Oktober als erste Maßnahme eine Abfallberatung: Frau Silke Leitzinger vom Gemeinde Dienstleistungsverband Region Amstetten für Umweltschutz besuchte unsere Schule und war kompetente Ansprechpartnerin für alle Fragen zur richtigen Mülltrennung.

Mancher Abfall sorgte in der Vergangenheit immer wieder für heftige Diskussionen; zum Beispiel: gehört ein benutztes Taschentuch in den Restmüll oder in die Papiertonne. Solche und andere Fragen waren den Kindern enorm wichtig und konnten in Gesprächen im Detail erläutert und diskutiert werden.

Im Anschluss an die Abfallberatung gab es im Oktober auch noch das Umwelt-Theater- AnTONNia, das direkt im Klassenzimmer bei den SchülerInnen aufgeführt wurde und ebenfalls vom „Dienstleistungsverband Region Amstetten für Umweltschutz“ angeboten wurde.

Das Umwelttheater ist ein eigens entwickeltes Schauspielstück, das das aktive und spielerische Heranführen von jüngeren SchülerInnen zur richtigen Trennung von Abfall entwickelt wurde.

Die Inhalte kreisen um AnTONNIa, eine sprechende Restmülltonne, die von einer Schauspielerin verkörpert wird. Sie erzählt über ihr anstrengendes und mühsames Alltagsleben, das durch die Menschen und deren falsche Trennung von Abfällen (z.B. Bio, Metall etc.) geprägt ist. Die Kinder erarbeiten in Folge dessen gemeinsam mit der Restmülltonne den richtigen Weg der Abfalltrennung.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
37

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Buben und Mädchen bekamen ihren Interessen entsprechend theoretische und praktische Informationen/Arbeitsblätter über Mülltrennung und Müllvermeidung.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Frau Silke Leitzinger, Gemeinde Dienstleistungsverband Region Amstetten für Umweltschutz,
Camille Legrand: Freiwillige ERASMUS+Projekt
Universitäts- und Forschungszentrum der BOKU in Tulln: Umwelt-Wissen-Kids-Tage

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
im Rahmen einer Schulveranstaltung und in der Elternrunde

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Schriftliche Projektberichte sind wichtiger Bestandteil der Aktivitäten für die älteren SchülerInnen. Die SchülerInnen reflektieren bei den Nachbesprechungen mit dem pädagogischen Team und daheim mit den Eltern/Familie.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Müllvermeidung und richtige Mülltrennung

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die SchülerInnen haben Antworten auf ihre Fragen erhalten und können nun sicher sein, dass die Art und Weise der Mülltrennung für bestimmte Müllarten nicht mehr diskutiert werden muss sondern im Gespräch mit der Abfallberaterin eindeutig geklärt werden konnte. Die SchülerInnen beobachten und unterstützen sich gegenseitig beim Mülltrennen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die SchülerInnen wurden in ihrem Bewusstsein und dem Verständnis für die korrekte Mülltrennung bestärkt und unterstützen sich gegenseitig bei Unklarheiten. Außerdem ist es den SchülerInnen bewusst geworden, dass es oft gar nicht so einfach ist, Müll zu vermeiden. Das Ziel, dass Plastikmüll in der Schule komplett vermieden werden soll, war in der von der SchülerInnen zuerst gewünschten Form nicht realisierbar und es mussten gewisse Zugeständnisse gemacht werden. Weitestgehend wurde aber natürlich trotzdem versucht Müll so gut es geht zu vermeiden.

Wo liegen unsere Stärken?
Kurzfristige Planung von Ausflügen, Workshops und Projekterweiterungen sind in Absprache mit dem pädagogischem Team jederzeit möglich.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Erasmus+

Weitere Netzwerke
Netzwerk Freier Schulen und EFFE