ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Wir erforschen unsere Umgebung

Jahresbericht des Schuljahres 2020/2021

Schule: Volksschule Stotzing
KoordinatorIn: Dir. Karin Eder
DirektorIn: Dir. Karin Eder
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
  • Natur erleben im Schulumfeld
Inhalt
Im Schuljahr 2020/21 haben wir uns vorgenommen unsere Umgebung genauer kennenzulernen und zu erforschen.

Das machten wir im Rahmen eines Wandertages im Herbst zum Teufelsloch und eines Winterspazierganges in den Wald. Bei unserem Wandertag entdeckten wir Pflanzen und Früchte am Wegrand und im Wald. Beim Teufelsloch angekommen, erforschten wir die Höhle, beobachteten Fledermäuse und Waldtiere. Auch das richtige Verhalten im Wald wurde besprochen. Bei den Besuchen im Wald konnten die Kinder Naturmaterialien wie Zapfen, Eicheln, Blätter und Moos sammeln, die dann im Werkunterricht zu weihnachtlichen Dekorationen verarbeitet wurden. Das Spielen und Bauen mit Hölzern und Ästen im Wald hat die Kreativität der Kinder angeregt und führte zu tollen Bauwerken. Im Sachunterricht wurden die gesammelten Blätter, Früchte und Rinden aufgelegt und mit Hilfe von Büchern und Internetrecherchen bestimmt.

Unser Winterspaziergang in den Wald stand unter dem Motto „Wir bereiten den Tieren ein Weihnachtsfest“. Dafür brachten die Kinder von zuhause Karotten, Äpfel, Nüsse und vieles mehr zur Fütterung der Tiere mit. In Spielen erarbeiteten wir mit den Kindern, welche Tiere unsere Hilfe im Winter brauchen und welche andere Möglichkeiten es für Tiere gibt, den Winter zu überstehen. Die Begriffe Winterruhe, Winterschlaf und Winterstarre wurde vorab im Sachunterricht besprochen. Im Frühjahr planen wir eine Flurreinigung rund um unsere Schule.

Abgeschlossen wurde das Projekt mit einem Frühlingsbesuch in den Wald mit Waldpädagogin Elisabeth Nagy.
Sie erzählte von einem besonderen Waldgeist, der hier im Wald gesehen worden sein soll, und nur braven, ehrlichen Kindern erscheint. Es dauerte eine Weile, da erschien der Waldgeist den Kindern. Leider sprach er unsere Sprache nicht, doch Elisabeth konnte zum Glück immer übersetzen, was er uns sagen wollte. Er brachte den Kindern Amulette und kleine Geschenke und bat die Kinder, besonders gut auf den Wald zu achten.
Der Waldgeist blieb den restlichen Vormittag bei uns und half beim Spielen, Nestbauen usw.. Nachdem die anfangs eher etwas ängstlichen Kinder sich mit dem Waldgeist angefreundet hatten, bastelten sie sich noch Waldfreunde.
Neuzugang Spitzahorn im Schulgarten Neuzugang Spitzahorn im Schulgarten
Bau eines Kobels Bau eines Kobels
Der Waldgeist wird gerufen Der Waldgeist wird gerufen
Weihnachten für die Waldtiere Weihnachten für die Waldtiere
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 2

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Leider konnten coronabedingt die geplanten Maßnahmen nicht umgesetzt werden und wir haben uns für ein anderes Thema: "Wir erkunden unsere Umgebung" entschieden, das wir ohne Einbeziehung externe Kooperationspartner durchführen konnten.

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Im Schuljahr 2020/21 haben wir uns vorgenommen unsere Umgebung genauer kennenzulernen und zu erforschen.

Das machten wir im Rahmen eines Wandertages im Herbst zum Teufelsloch und eines Winterspazierganges in den Wald. Bei unserem Wandertag entdeckten wir Pflanzen und Früchte am Wegrand und im Wald. Beim Teufelsloch angekommen, erforschten wir die Höhle, beobachteten Fledermäuse und Waldtiere. Auch das richtige Verhalten im Wald wurde besprochen. Bei den Besuchen im Wald konnten die Kinder Naturmaterialien wie Zapfen, Eicheln, Blätter und Moos sammeln, die dann im Werkunterricht zu weihnachtlichen Dekorationen verarbeitet wurden. Das Spielen und Bauen mit Hölzern und Ästen im Wald hat die Kreativität der Kinder angeregt und führte zu tollen Bauwerken. Im Sachunterricht wurden die gesammelten Blätter, Früchte und Rinden aufgelegt und mit Hilfe von Büchern und Internetrecherchen bestimmt.

Unser Winterspaziergang in den Wald stand unter dem Motto „Wir bereiten den Tieren ein Weihnachtsfest“. Dafür brachten die Kinder von zuhause Karotten, Äpfel, Nüsse und vieles mehr zur Fütterung der Tiere mit. In Spielen erarbeiteten wir mit den Kindern, welche Tiere unsere Hilfe im Winter brauchen und welche andere Möglichkeiten es für Tiere gibt, den Winter zu überstehen. Die Begriffe Winterruhe, Winterschlaf und Winterstarre wurde vorab im Sachunterricht besprochen. Im Frühjahr planen wir eine Flurreinigung rund um unsere Schule.

Abgeschlossen wurde das Projekt mit einem Frühlingsbesuch in den Wald mit Waldpädagogin Elisabeth Nagy.
Sie erzählte von einem besonderen Waldgeist, der hier im Wald gesehen worden sein soll, und nur braven, ehrlichen Kindern erscheint. Es dauerte eine Weile, da erschien der Waldgeist den Kindern. Leider sprach er unsere Sprache nicht, doch Elisabeth konnte zum Glück immer übersetzen, was er uns sagen wollte. Er brachte den Kindern Amulette und kleine Geschenke und bat die Kinder, besonders gut auf den Wald zu achten.
Der Waldgeist blieb den restlichen Vormittag bei uns und half beim Spielen, Nestbauen usw.. Nachdem die anfangs eher etwas ängstlichen Kinder sich mit dem Waldgeist angefreundet hatten, bastelten sie sich noch Waldfreunde.

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen, Natur erleben im Schulumfeld

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
40

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Geschlechterspezifische Lernzugänge waren für dieses Projekt irrelevant. Jedes Kind hatte die gleichen Voraussetzungen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Es gab eine Kooperation mit der Waldpädagogin Elisabeth Nagy, die uns bei diesem Projekt unterstützte und begleitete. Finanzielle Unterstützung erhielten wir durch den Elternverein.
Weitere Außenkontakte waren coronabedingt heuer nicht möglich.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Der Erfolg des Projektes wurde auf der Homepage der Schule und am Bildungsserver präsentiert. Weiters wurden die Eltern/der Elternverein informiert.
Die Bepflanzung des Schulgartens wurde in einer lokalen Zeitung veröffentlicht.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Im Sachunterricht wurden die Inhalte noch einmal besprochen und in einer Rätselrallye wurden die erworbenen Kenntnisse über den Wald und dessen Umgebung noch einmal gefestigt.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
"Wir erforschen den Wald und dessen Umgebung"

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die Kinder wollten den Wald mit in die Schule nehmen und daher wurde beschlossen, im Schulgarten einen Ahornbaum zu pflanzen. Nun können sich die Kinder um den Baum kümmern, dessen Wachstum beobachten und seine Veränderungen im Jahreskreis erkennen. Weiters dient er als idealer, natürlicher Schattenspender für die Kinder.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Kinder lernen einen sorgsamen Umgang mit dem Wald und dessen Umgebung und genießen ihre Freizeit auch gerne dort. Der Wald ist für uns mittlerweile ein beliebtes Ausflugsziel geworden, das einen Fixpunkt in unserem Jahresplan bildet.

Wo liegen unsere Stärken?
Unsere Stärken liegen darin, dass wir die Kinder dafür sensibilisieren, dass man nicht weit weg fahren muss, sondern auch unsere direkte Umgebung tolle Möglichkeiten zum Entdecken und Erholen bringt.

Netzwerke
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