ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Tiny house Projekt

Jahresbericht des Schuljahres 2020/2021

Schule: Lernwerkstatt im Wasserschloss
KoordinatorIn: Kienzl Johanna
DirektorIn: Feldner Theodor
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Einsparen von Ressourcen
  • Reduzieren von Emissionen
Inhalt
Die Projektintention
Tinyhouse ist beides: Schuhlöffel und konkretes Bauvorhaben.
Schuhlöffel: Das Ziel ist nicht unbedingt, ein kleines Häuschen zu bauen. Den Projektinhalt würde ich eher mit „Wie bringe ich eine Idee vom Kopf in die Wirklichkeit“ beschreiben. Es geht neben den Themenkreisen Planung / Konzeption und Selbstbau auch um:
Gruppendynamiken (machen wir ein Projekt gemeinsam oder jeder sein eigenes, wie kommen wir zu einem Konsens, wem gehört das Endprodukt, …)
Mittelaufbringung - es war von Anfang an klar, dass das Schulbudget nicht belastet werden soll
Selbsteinschätzung – was können wir selbst, wo brauchen wir Hilfe
Abklärung der Rahmenbedingungen (Vorschriften, Behördenwege, …)
Jasmin Modell Jasmin Modell
Daniel Modell Daniel Modell
Fahrradwohnwagen Skizze Fahrradwohnwagen Skizze
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 2

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Tiny-house Projekt

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Die Projektintention
Tinyhouse ist beides: Schuhlöffel und konkretes Bauvorhaben.
Schuhlöffel: Das Ziel ist nicht unbedingt, ein kleines Häuschen zu bauen. Den Projektinhalt würde ich eher mit „Wie bringe ich eine Idee vom Kopf in die Wirklichkeit“ beschreiben. Es geht neben den Themenkreisen Planung / Konzeption und Selbstbau auch um:
Gruppendynamiken (machen wir ein Projekt gemeinsam oder jeder sein eigenes, wie kommen wir zu einem Konsens, wem gehört das Endprodukt, …)
Mittelaufbringung - es war von Anfang an klar, dass das Schulbudget nicht belastet werden soll
Selbsteinschätzung – was können wir selbst, wo brauchen wir Hilfe
Abklärung der Rahmenbedingungen (Vorschriften, Behördenwege, …)

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Einsparen von Ressourcen, Reduzieren von Emissionen

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
10

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Jasmin war die Erste auf der Anmeldeliste.
Bei den Vorgesprächen mit Kerstin (meine Kontaktfrau zum LWS-Begleiter/innen-Team) war eines der wichtigen Themen, auch die Mädchen mit einzubeziehen, einzuladen, abzuholen. Gut, war mein Gedanke, so ein Tinyhouse will ja auch eingerichtet werden…
Auf meine Frage, was sie bewogen hat, sich gleich als Erste einzutragen, antwortet Jasmin dann kurz und bündig: „Ich hämmer gern.“
Mein erstes LWS-Tinyhouse-Aha-Erlebnis. Die geschlechterspezifischen Zuschreibungen sind bei mir also auch ganz schön tief verankert.
Beim Zoom-Meeting nach den Weihnachtsferien dann die nächste Überraschung. Jasmin: „Ich habe bei mir zu Hause alle Möbel abgemessen und einen Plan für mein Tinyhouse gemacht, ein Kastl am Papier ist genau 10 Zentimeter. Zurzeit bastle ich am Modell.“
Wow.
Ein Hausbesuch bestätigt den flüchtigen Online-Eindruck: Das hat alles Hand und Fuß, kann mehr oder weniger so gebaut werden.
Der weitere Umgang mit Jasmins Entwurf ist auch rasch geklärt: Jasmin geht es nicht d’rum, in ihrem Tinyhouse wirklich zu wohnen, sie will hauptsächlich „was in echt bauen“ und stellt die Planung der Gruppe zur Weiterbearbeitung zur Verfügung…

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Verein Lames und Sonnenpark in St.Pölten
Tanz der Teile

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Wechselseitig innerhalb der Gruppe, allen voran Jasmin, Jojo, Gabriel, Flo und Daniel.
Im Rahmen von Fotoreportagen.
Als Artikel im freigeist- Zeitschrift für innovative Pädagogik.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Das Projekt hat sich in der Umsetzung coronabedingt verzögert und wird daher nächstes Schuljahr noch weiterverfolgt werden.
Es ist noch nicht abgeschlossen, daher auch noch nicht evaluiert und reflektiert.
Es gibt einen Ansprechpartner im Begleiter-Team als Reflexionspartner für das Projekt. Hier finden laufend Reflexionen mit den Jugendlichen statt.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
reuse-reduce-recycle

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Den Erfolg erkennen wir daran, dass die Jugendlichen dran geblieben sind, trotz der widrigen Umstände durch die Pandemie.
Daran, dass sich die Ideen weiterentwickelt haben und uns alle in die eingehendere Beschäftigung mit verschiedenen Themenbereichen geführt hat.
Die Jugendlichen habe das Thema aufgenommen, zu ihrem eigenen gemacht und sehr selbständig weiterverfolgt.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Das Bewußtsein wieviel unterschiedliches Wissen, verschiedene Fertigkeiten und auch Umstände dazu führen können, damit so ein Projekt gelingen kann oder eben auch vor Stolpersteinen ins Stocken gerät.
Es wurde Bewußtheit für die Vielfalt von möglichen Baustoffen geschaffen und auch viele Recycle-ideen geboren.
Mehr Selbstbewußtsein für "do it youself"Projekte auch Abseits des "tiny-house" Projektes!

Wo liegen unsere Stärken?
Ganz klar in der Improvisation. Im "trotzdem" das Projekt beginnen und verfolgen, auch wenn wir dauernd durch lockdowns begrenzt wurden und Ausflüge und außerschulisches Personal häufig nicht kommen konnten.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Erasmus+

Weitere Netzwerke
PBÖ - Private Bildungseinrichtungen Österreichs