ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Lebensraum Biotop

Jahresbericht des Schuljahres 2020/2021

Schule: MS Stift Zwettl
KoordinatorIn: Schilcher Irmgard, BEd
DirektorIn: HD Schilcher Eric
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
Inhalt
Wer lebt in unserem Biotop?
Im Zuge des Workshops „Die Welt im Wassertropfen – ein Ausflug in den Mikrokosmos“ durften die Schülerinnen und Schüler der 3a und 3b von einer Biologin des UnterWasserReichs Schrems erfahren, welche kleinen und größeren Tiere im schuleigenen Biotop leben. Von Wasserläufer und Schnellschwimmkäfer bis hin zur Eintagsfliegenlarve wurde allerlei Getier gefangen, bestimmt und wieder in ihr Zuhause entlassen. Trotz Kälte gab es noch viel zu entdecken – erstaunlich: Libellenlarven leben bis zu fünf Jahre im Wasser und sind vergleichsweise kurz, nämlich nur etwa zwei Wochen, als fliegende Gesellen anzutreffen.
Zusatzinformation: Im Sommer 2020 wurde das Biotop generalsaniert. Wir sind in der glücklichen Lage, schulnah fast sämtliche Lebensräume mit den Kindern erkunden zu können. Unsere Vision für Schulen wäre, dass es für die Erhaltung und Pflege dieser Lebensräume auch finanzielle Unterstützung gibt.
Aktiv beim Biotop Aktiv beim Biotop
Nähe zu Tieren Nähe zu Tieren
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 10

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Projekte zum Thema Wasser in Kooperation mit dem Unterwasserreich Schrems

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Wer lebt in unserem Biotop?
Im Zuge des Workshops „Die Welt im Wassertropfen – ein Ausflug in den Mikrokosmos“ durften die Schülerinnen und Schüler der 3a und 3b von einer Biologin des UnterWasserReichs Schrems erfahren, welche kleinen und größeren Tiere im schuleigenen Biotop leben. Von Wasserläufer und Schnellschwimmkäfer bis hin zur Eintagsfliegenlarve wurde allerlei Getier gefangen, bestimmt und wieder in ihr Zuhause entlassen. Trotz Kälte gab es noch viel zu entdecken – erstaunlich: Libellenlarven leben bis zu fünf Jahre im Wasser und sind vergleichsweise kurz, nämlich nur etwa zwei Wochen, als fliegende Gesellen anzutreffen.
Zusatzinformation: Im Sommer 2020 wurde das Biotop generalsaniert. Wir sind in der glücklichen Lage, schulnah fast sämtliche Lebensräume mit den Kindern erkunden zu können. Unsere Vision für Schulen wäre, dass es für die Erhaltung und Pflege dieser Lebensräume auch finanzielle Unterstützung gibt.

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Kultur des Lehrens und des Lernens

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
10

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Das Thema hat Burschen wie Mädchen angesprochen. Alle Arbeits-und Forschungsfelder standen sowohl Burschen wie auch Mädchen gleichermaßen offen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Unterwasserreich Schrems
Ökokreis Waldviertel

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Homepageartikel
Zeitungsartikel NÖN Zwettl

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Im Anschluss an den Workshop wurden Projektblätter ausgefüllt. Dann fand eine Dokumentation statt und im Nachhinein eine gemeinsame Überprüfung der Ergebnisse am Biotop.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Unser Schulbiotop erforschen

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Trotz widriger Verhältnisse in Bezug auf Wetter sowie der allgemeinen Situation konnte der Workshop stattfinden.
Auf einige Schülerinnen und Schüler ist der Funke übergesprungen, sodass Wasserlebensräume in ihrem Lebensumfeld (z.B. Bach hinterm Haus) intensiver wahrgenommen und in der Freizeit erforscht wurden.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Gewissheit, dass praktisches Arbeiten in der Natur sinnvoll und wohltuend ist.
Der Mensch in all seinen Fähigkeiten und Begabungen kann sich hier entfalten.

Wo liegen unsere Stärken?
Demokratisches Mitbestimmen, Einbringen von Ideen.
Schülerinnen und Schüler werden mit ihren Impulsen wahrgenommen und können Schulschwerpunkte mitgestalten.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Zertifizierte Gesunde Schule
Klimabündnis-Schule

Zusatzfrage für Klimabündnis-Schulen
BU, GW, D, E, REL