ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Verleihung des Österreichischen Umweltzeichens

Jahresbericht des Schuljahres 2020/2021

Schule: TNMS Lembach
KoordinatorIn: HOL Habringer Josef
DirektorIn: SL Meixner Karin
Handlungsbereiche:
  • Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Zwecks Erlangen des Österreichischen Umweltzeichens wurde das Projekt vom Vorjahr "Klimabotschafter auf Tour" fortgesetzt und erweitert.

Im 1. Projektjahr gingen wöchentlich drei bis fünf SchülerInnen als Klimabotschafter in alle 8 Klassen der Mittelschule und auch in alle 4 Klassen der benachbarten Volksschule Lembach, wo sie den „Klimatipp der Woche“ erklärten.
Im 2. Projektjahr streckten die mittlerweile 16 KlimabotschafterInnen ihre Fühler auf die umliegenden Gemeinden, Pfarren und Schulen aus: Regelmäßig brachten sie in ihrer Freizeit ein illustriertes Blatt mit einem Klimatipp in Gemeindeämter, Pfarrämter, Schulen und Geschäfte, wo dieser in Schaukästen, Schaufenstern und öffentlichen Tafeln publiziert wurde. Auf diese Weise konnten viele Menschen – Groß und Klein, Alt und Jung – die Klimatipps lesen und zum klimafreundlichen Handeln motiviert werden. Das Projekt leistete nachhaltige Bewusstseinsbildung in Bezug auf klimafreundliches Handeln im Alltag.
Bürgermeister erhalten Klimatipps Bürgermeister erhalten Klimatipps
Aktion gegen Plastikflut Aktion gegen Plastikflut
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 10

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Mit zahlreichen Projekten und Maßnahmen wurde den Kindern ein verstärktes Bewusstsein für eine nachhaltige Lebensweise und der respektvolle Umgang mit der Schöpfung vermittelt: Mit großem Engagement wurden beispielsweise Hochbeete errichtet, Beerensträucher gepflanzt und somit ein „Naschgarten“ geschaffen. Außerdem wurden Bienenwachstücher und Heftumschläge aus Papier hergestellt und Insektenhotels gebaut. 16 KlimabotschafterInnen motivierten mit Klimatipps Mitschüler und Gemeindebürger zum klimafreundlichen Handeln im Alltag. Weiters nahmen die Schülerinnen und Schüler an der Klimameilen-Aktion sowie an der Bikeline teil, indem sie ihren Schulweg zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad zurücklegten. Auch der nachhaltige Einsatz von Ressourcen wie Energie, Wasser und Papier wurde reflektiert und daraufhin optimiert. Somit leistete die TNMS Lembach einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der 17 Nachhaltigkeitsziele der UNO für eine bessere Welt.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Zwecks Erlangen des Österreichischen Umweltzeichens wurde das Projekt vom Vorjahr "Klimabotschafter auf Tour" fortgesetzt und erweitert.

Im 1. Projektjahr gingen wöchentlich drei bis fünf SchülerInnen als Klimabotschafter in alle 8 Klassen der Mittelschule und auch in alle 4 Klassen der benachbarten Volksschule Lembach, wo sie den „Klimatipp der Woche“ erklärten.
Im 2. Projektjahr streckten die mittlerweile 16 KlimabotschafterInnen ihre Fühler auf die umliegenden Gemeinden, Pfarren und Schulen aus: Regelmäßig brachten sie in ihrer Freizeit ein illustriertes Blatt mit einem Klimatipp in Gemeindeämter, Pfarrämter, Schulen und Geschäfte, wo dieser in Schaukästen, Schaufenstern und öffentlichen Tafeln publiziert wurde. Auf diese Weise konnten viele Menschen – Groß und Klein, Alt und Jung – die Klimatipps lesen und zum klimafreundlichen Handeln motiviert werden. Das Projekt leistete nachhaltige Bewusstseinsbildung in Bezug auf klimafreundliches Handeln im Alltag.

Handlungsbereiche
Zusammenarbeit mit dem Schulumfeld, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
16

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Die Klimatipps wurden sowohl von Buben als auch von Mädchen vermittelt, es waren immer gemischte Gruppen unterwegs.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Kooperation mit der benachbarten Volksschule Lembach, 6 Gemeindeämtern, einige Pfarrämtern, Schulen im Bezirk und Geschäften

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Schulhomepage
Gemeindezeitungen
Regionale Printmedien (Berichterstattung in der Tips Rohrbach)

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Resonanz der teilnehmenden Schüler/innen auf das Klimaschutzprojekt kann als durchaus positiv bezeichnet werden:
Die Jugendlichen waren sehr motiviert und meldeten sich freiwillig, als KlimabotschafterInnen zu fungieren.
Sie beteiligten sich aktiv am Projektgeschehen und machten auch eigene Vorschläge betreffend Klimatipp der Woche.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Erreichen des Umweltzeichens

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
*) positive Rückmeldungen der Bürgermeister und der Gemeindebevölkerung
*) Nominierung für den Energy Globe Award 2021
*) Spitzenschule OÖ (Tips Bewerb) im Bereich Soziales
*) Bezirkssieger Rohrbach (Klimaschutz-Ideenvoting)

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
nachhaltige Bewusstseinsbildung, Sensibilisierung bzw. Information über die positiven Auswirkungen von klimafreundlichem Handeln im Alltag

Wo liegen unsere Stärken?
Einsatz für den Klimaschutz, Ideenreichtum, Innovation, Teamgeist, Engagement, Ausdauer, Zielstrebigkeit, Begeisterungsfähigkeit, Motivation

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Das Österreichische Umweltzeichen
Klimabündnis-Schule
Erasmus+

Zusatzfrage für Klimabündnis-Schulen
Deutsch, Geographie und Wirtschaftskunde, Biologie, Ernährung und Haushalt, Werken