ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Artenvielfalt im Garten fördern

Jahresbericht des Schuljahres 2020/2021

Schule: Volksschule Achenkirch
KoordinatorIn: VDin Eller Angelika, Dipl-Päd.
DirektorIn: VDin Eller Angelika
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
Inhalt
Den Klima- und Umweltschutz immer nur in die Verantwortung der Politik zu legen, wird uns auf lange Sicht nicht weiterbringen. Wir sind gefordert, die junge Generation dafür zu sensibilisieren. Und unsere Kinder sind sehr interessiert, offen aber auch besorgt, was den Klimawandel und somit ihre Zukunft betrifft.
Heuer war eine Maßnahme zum Thema "Schnee war gestern", den Kindern die Qualität des Schulgartens/ der Schulwiese deutlich zu machen. Vor Jahren wäre geplant gewesen, an der Stelle der Schulwiese einen großen Parkplatz für Veranstaltungen zu installieren. Glücklicherweise hatte diese Idee nur wenige Befürworter. Heute weiß man, dass Bodenversiegelung den Klimawandel begünstigt und dass dieser Einhalt geboten werden muss.

In der unverbindlichen Übung "Forschen und Experimentieren" durften die Kinder mit Lupen und Mikroskop alles Interessante der Schulwiese erkunden und dokumentieren.
Weiters wurden Wildblumensamen an die Kinder verschenkt, dass sie diese im Schulgarten und zuhause im Garten/im Topf aussäen. Damit soll die Artenvielfalt der Insektenarten begünstigt werden.
In einem Klassenprojekt wurden Schmetterlinge aufgezogen, beobachtet und letztlich in die Freiheit entlassen.
Wir beobachten das Leben von Distelfaltern Wir beobachten das Leben von Distelfaltern
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 7

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Zunächst wurden mit den Schüler*innen der 2./3. und 4. Klasse die Ursachen und die Problematik der Klimaerwärmung in Sachunterricht behandelt.

Da durch die Corona-Maßnahmen die monatlichen gesunden Jausen nicht durchgeführt werden durften, wurde der Kontakt zu den Ortsbäuerinnen und zur Dorfbäckerei hergestellt, die die Kinder mit regionalen Jausen-Sackerln versorgten.
Auch das Regionalmanagement der Achensee-Gemeinden lieferte zum Schulschluss eine Regiokiste mit Lebensmitteln aus dem Bezirk.

Wie in den vergangenen Jahren bekamen auch heuer die Schuleinschreiber einen Baumsetzling geschenkt. Dieser sollte als Symbol des Wurzelgebens und Wachsens mit den Eltern im eigenen Garten/auf dem Balkon gesetzt werden.

Wie jedes Jahr nahm die 4.Klasse am Zeichenwettbewerb "Crazy Bike" des Klimabündnis Tirol teil. Eine Schülerin unserer Schule konnte heuer mit ihrem "Chill-Rad" den Bezirkspreis gewinnen.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Den Klima- und Umweltschutz immer nur in die Verantwortung der Politik zu legen, wird uns auf lange Sicht nicht weiterbringen. Wir sind gefordert, die junge Generation dafür zu sensibilisieren. Und unsere Kinder sind sehr interessiert, offen aber auch besorgt, was den Klimawandel und somit ihre Zukunft betrifft.
Heuer war eine Maßnahme zum Thema "Schnee war gestern", den Kindern die Qualität des Schulgartens/ der Schulwiese deutlich zu machen. Vor Jahren wäre geplant gewesen, an der Stelle der Schulwiese einen großen Parkplatz für Veranstaltungen zu installieren. Glücklicherweise hatte diese Idee nur wenige Befürworter. Heute weiß man, dass Bodenversiegelung den Klimawandel begünstigt und dass dieser Einhalt geboten werden muss.

In der unverbindlichen Übung "Forschen und Experimentieren" durften die Kinder mit Lupen und Mikroskop alles Interessante der Schulwiese erkunden und dokumentieren.
Weiters wurden Wildblumensamen an die Kinder verschenkt, dass sie diese im Schulgarten und zuhause im Garten/im Topf aussäen. Damit soll die Artenvielfalt der Insektenarten begünstigt werden.
In einem Klassenprojekt wurden Schmetterlinge aufgezogen, beobachtet und letztlich in die Freiheit entlassen.

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
40

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
An der unverbindlichen Übung "Forschen und Experimentieren" nahmen zirka gleich viele Mädchen wie Buben teil.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Die Eltern berichteten über die gut gewachsenen Wilblumen.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Auf der Schulhomepage wurden die einzelnen Aktivitäten veröffentlicht.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Gedanklicher Austausch mit Eltern und Kolleg*innen;

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Schnee war gestern - Was du gegen den Klimawandel tun kannst

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
An den positiven Rückmeldungen der Kinder und Eltern

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die Schulwiese wird mehr als Lern- und Wirkungsort erlebt.

Wo liegen unsere Stärken?
gute Gesprächsbasis zwischen den Schulpartnern und gute Kontakte zum Schulerhalter
viele Ressourcen, auf die zurückgegriffen werden kann

Netzwerke
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