ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Schule zum Wohlfühlen

Jahresbericht des Schuljahres 2020/2021

Schule: VS 22 Ponfeld
KoordinatorIn: Hübner Maria-Luise, BEd
DirektorIn: Leiterin Matschke Elisabeth
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Durch die Covid19-Pandemie wurde der gewohnte Unterrichtsablauf im Jahreskreis nicht nur in der Lehr- und Lerntätigkeit massiv verändert und unterbrochen, sondern auch die sozialen Gefüge unter den SchülerInnen, in den Klassenverbänden, aber auch die sozialen Kontakte unter dem Lehrpersonal, den Eltern und Außenkontakten wurden beeinflusst.
Um soziale Bedürfnisse, die sich durch die Lockdown-Phasen enorm verändert hatten, zu erfüllen, legten wir besonderes Augenmerk auf Aktivitäten im Klassenverband, die den Austausch und das Sichtbarmachen der Emotionen (Ängste, Sorgen, Wunsch nach Nähe und Austausch) der SchülerInnen zu ließen:
1) 1x in der Woche soziales Lernen "Wohlfühlstunden"
2) Gemeinsame Aktivitäten im Freien im Klassenverband wie Orientierungslauf, Sport, kreative Aufgaben, Waldpädagogik, Sachunterrichtseinheiten in der Natur, freies Bauen im Wald, Spiele mit Naturmaterialien usw.
3) "Herzenssache"- Schulung aller SchülerInnen in Erste-Hilfe-Maßnahmen; Stärkung der Gesundheit durch Einhalten der Hygienemaßnahmen
4) Gesunde Ernährung: Gewinn des Gesundheitsmaskottchens - Zeichenwettbewerb der Stadt Klagenfurt
5) Ausbildung aller Kolleginnen im Unterrichtsprogramm "Gemeinsam stark werden"
Erste Hilfe - Verbände Erste Hilfe - Verbände
Frau Lockoli - Gesundheitsmaskottchen Frau Lockoli - Gesundheitsmaskottchen
Märchenwege - Lesen im Freien Märchenwege - Lesen im Freien
Wohlfühl-Schlittenfahrt Wohlfühl-Schlittenfahrt
Gemeinsam in der Natur Gemeinsam in der Natur
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 4

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Durch die Covid19-Pandemie bedingt, wurden einige geplante Aktivitäten unterbunden. Trotzdem oder gerade deshalb lag unser Schwerpunkt in der Stärkung des Schulklimas "Zum Wohlfühlen" und des Gesundheitsbewusstseins, so wie des Miteinanders.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Durch die Covid19-Pandemie wurde der gewohnte Unterrichtsablauf im Jahreskreis nicht nur in der Lehr- und Lerntätigkeit massiv verändert und unterbrochen, sondern auch die sozialen Gefüge unter den SchülerInnen, in den Klassenverbänden, aber auch die sozialen Kontakte unter dem Lehrpersonal, den Eltern und Außenkontakten wurden beeinflusst.
Um soziale Bedürfnisse, die sich durch die Lockdown-Phasen enorm verändert hatten, zu erfüllen, legten wir besonderes Augenmerk auf Aktivitäten im Klassenverband, die den Austausch und das Sichtbarmachen der Emotionen (Ängste, Sorgen, Wunsch nach Nähe und Austausch) der SchülerInnen zu ließen:
1) 1x in der Woche soziales Lernen "Wohlfühlstunden"
2) Gemeinsame Aktivitäten im Freien im Klassenverband wie Orientierungslauf, Sport, kreative Aufgaben, Waldpädagogik, Sachunterrichtseinheiten in der Natur, freies Bauen im Wald, Spiele mit Naturmaterialien usw.
3) "Herzenssache"- Schulung aller SchülerInnen in Erste-Hilfe-Maßnahmen; Stärkung der Gesundheit durch Einhalten der Hygienemaßnahmen
4) Gesunde Ernährung: Gewinn des Gesundheitsmaskottchens - Zeichenwettbewerb der Stadt Klagenfurt
5) Ausbildung aller Kolleginnen im Unterrichtsprogramm "Gemeinsam stark werden"

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
92

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
In der Emotionalität unterscheiden sich Buben und Mädchen manchmal sehr, obwohl auch hier die Unterschiede nicht mehr so groß sind. Die alt eingesessenen Meinungen, dass Buben nicht weinen dürfen, keine Emotion zeigen können, oder Probleme gerne mit Gewalt lösen - Mädchen gerne reden, streiten oder sich zurückziehen - können so nicht mehr festgelegt werden. Sorgen und Verunsicherungen bezüglich der Pandemie wurden bei Burschen wie Mädchen ähnlich zum Ausdruck gebracht. Wir haben versucht allen SchülerInnen den Platz, die Zeit und die Ausdrucksweise zu geben, die sie benötigen, da jedes Kind Krisen anders bewältigt.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Online-Seminare zur psychosozialen Gesundheitsförderung der Österr. ARGE-Suchtvorbeugung, Online-Anregungen für die Orientierungsläufe (Sport Union), Unterlagen und Infos des Roten Kreuzes für das Projekt "Herzenssache"

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Informationen auf der Schulhomepage.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Wöchentliche Gesprächsrunden und Rückmeldungen der SchülerInnen, Austausch mit den Eltern

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Schule zum Wohlfühlen

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
In den Gesprächen mit den Eltern und SchülerInnen bekamen wir durchwegs die Rückmeldung, dass die SchülerInnen trotz der Pandemie sich in ihren Klassenverbänden gut aufgehoben fühlen; ihre Mitschüler und die Gemeinschaft schätzen, gerne lernen und vor allem auch ihre durch die Lockdowns möglicherweise entstandenen Defizite im Laufe des Jahres durch die positive Umgebung wieder aufgeholt haben.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Bewusstes "Draufschauen und Zulassen" der Lehrkräfte auf die Bedürfnisse der SchülerInnen und ein fühlbares positives "WIR-Gefühl" unter den SchülerInnen und mit den Lehrerinnen.

Wo liegen unsere Stärken?
Unser Team ist durch die "Größe" sehr kompakt und setzt alle Maßnahmen immer gemeinsam um. Dadurch entsteht auch ein reger Austausch, was gut gelingt und wo wir noch nach schärfen können. Jede Lehrerin kennt auch jedes Kind und kann bei Bedürfnissen sofort helfend einschreiten.

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