ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Vom Müllschrecker zum Müllchecker - Bedeutung von Müllvermeidung / -trennung / Recycling / Upcyclin

Jahresbericht des Schuljahres 2020/2021

Schule: Volksschule Trahütten
KoordinatorIn: Kreuzer Sylvia, BEd
DirektorIn: VDir Lieschnegg Ilse
Handlungsbereiche:
  • Einsparen von Ressourcen
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Natur erleben im Schulumfeld
Inhalt
Abfall und Recycling sind wichtige Themen, die uns und unsere Kinder das ganze Leben lang begleiten. Um die Umwelt zu schützen, ist es wichtig, schon die Kleinsten für den richtigen Umgang mit Abfall zu sensibilisieren. Sie erfahren durch das Thema Recycling im Sachunterricht, warum der Abfall überhaupt getrennt werden muss. In der Schule eignet sich für diesen Zweck vor allem eine spielerische Herangehensweise. So begeistern sich die Kinder von Anfang an für die Thematik – was den Einstieg in ein recht komplexes Themengebiet erleichtert. Zum Beispiel gestalteten wir für den Deutschlandsberger Adventskalender ein Bild, das auf den enormen Plastikmüll im Meer hinweisen sollte. Für die "European Chain Reaction 2021" drehten wir ein Video, das alle Kinder beim Zusammenräumen der schulnahen Umgebung zeigt. Diesen Abfall bauten wir dann auch in der Chain Reaction ein. Trotz der unglücklichen Situation in der Schule (Corona) agierten die Kinder höchst professionell und so entstand ein tolles Video, mit dem wir im internationalen Wettbewerb Österreich vertreten durften.

Folgende Maßnahmen wurden projektartig gesetzt:

 Sensibilisierung der Schüler über den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen
 Bewusstsein schulen
 Abfalltennung - Warum wird getrennt? - Was passiert nach der Trennung?
 Wie kann ich Abfall vermeiden?
 Übernehmen der „Müllpolizei“ für einen gewissen Zeitraum in meinem Zuhause (Abfalltrennung und Dokumentation)
 Bilderbuch „Vom Müllschrecker zum Müllchecker“
 Arbeit mit einer „Abfall-Projektmappe“
 Upcycling (Gestalten eines Abfall-Bildes, das in der Stadtgalerie ausgestellt wurde)
 Erasmus-Projekt: Chain-Reaction mit Müll (Video wurde eingereicht)
 Teilnahme am Steirischen Frühjahrputz, mehrmaliges Müllsammeln in der Wohn- und Schulumgebung
Gestalten eines Bildes für die Stadtgalerie Gestalten eines Bildes für die Stadtgalerie
Steirischer Frühjahrsputz Steirischer Frühjahrsputz
Bau der Chain-Reaction Bau der Chain-Reaction
Unser neues Hochbeet Unser neues Hochbeet
Kartoffelernte Kartoffelernte
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 2

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
• Umwelterziehung und Verankerung von globaler Erziehung und Nachhaltigkeit als Unterrichtsprinzip – in möglichst vielen Unterrichtsstunden und Fächern
• Bewusster Umgang mit regionalen Leistungen – Lehrausgänge (landwirtschaftliche Betriebe)
• Regionalität als Basis im Nahversorgungszyklus verstehen - Kochen mit Lebensmitteln aus der Region, wöchentlicher „Obst- und Gemüsekorb“ vom nahegelegenen Gärtner/Bauern für die Jause, Anlegen eines kleinen Gartens inkl. Beerenbeet und Wohlfühloase
• Persönlichkeitsbildung – in möglichst vielen Unterrichtsstunden und Fächern, soziales Lernen, Schulsozialarbeit
• Regionale, kulturelle, soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten identifizieren, diskutieren, beurteilen und Schlüsse für das eigene Handeln ziehen – Projekt: Wasserversorgung in anderen Ländern der Erde
• Verständnis für naturwissenschaftliche, technische und gesellschaftliche Prozesse und Entwicklungen – Versuchswerkstatt: LUFT, Lehrausgang zum Windpark „Handalm“ inkl. Führung, „Experimente-Adventskalender“
• Konzepte von Systemen und Wechselwirkungen, Ursachen und Konsequenzen verstehen und adäquat danach handeln – Müllprojekt (Arbeit mit einem Bilderbuch, Gestalten einer Abfallmappe, mehrmaliges Sammeln von Abfall in der Wohn- sowie Schulumgebung, Gestalten eines „Abfallbildes“, Erasmus-Projekt: Chain-Reaction mit Müll)

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Abfall und Recycling sind wichtige Themen, die uns und unsere Kinder das ganze Leben lang begleiten. Um die Umwelt zu schützen, ist es wichtig, schon die Kleinsten für den richtigen Umgang mit Abfall zu sensibilisieren. Sie erfahren durch das Thema Recycling im Sachunterricht, warum der Abfall überhaupt getrennt werden muss. In der Schule eignet sich für diesen Zweck vor allem eine spielerische Herangehensweise. So begeistern sich die Kinder von Anfang an für die Thematik – was den Einstieg in ein recht komplexes Themengebiet erleichtert. Zum Beispiel gestalteten wir für den Deutschlandsberger Adventskalender ein Bild, das auf den enormen Plastikmüll im Meer hinweisen sollte. Für die "European Chain Reaction 2021" drehten wir ein Video, das alle Kinder beim Zusammenräumen der schulnahen Umgebung zeigt. Diesen Abfall bauten wir dann auch in der Chain Reaction ein. Trotz der unglücklichen Situation in der Schule (Corona) agierten die Kinder höchst professionell und so entstand ein tolles Video, mit dem wir im internationalen Wettbewerb Österreich vertreten durften.

Folgende Maßnahmen wurden projektartig gesetzt:

 Sensibilisierung der Schüler über den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen
 Bewusstsein schulen
 Abfalltennung - Warum wird getrennt? - Was passiert nach der Trennung?
 Wie kann ich Abfall vermeiden?
 Übernehmen der „Müllpolizei“ für einen gewissen Zeitraum in meinem Zuhause (Abfalltrennung und Dokumentation)
 Bilderbuch „Vom Müllschrecker zum Müllchecker“
 Arbeit mit einer „Abfall-Projektmappe“
 Upcycling (Gestalten eines Abfall-Bildes, das in der Stadtgalerie ausgestellt wurde)
 Erasmus-Projekt: Chain-Reaction mit Müll (Video wurde eingereicht)
 Teilnahme am Steirischen Frühjahrputz, mehrmaliges Müllsammeln in der Wohn- und Schulumgebung

Handlungsbereiche
Einsparen von Ressourcen, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Natur erleben im Schulumfeld

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
25

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Erasmus, Stadtgalerie Deutschlandsberg, Stadtgemeinde Deutschlandsberg

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Präsentation und Ausstellung der Lernprodukte zum Thema Müll im Rahmen des Elternsprechtages und des KEL-Tages, Veröffentlichung in Lokalzeitungen, auf der Homepage sowie auf unserer Facebookseite.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
im Zuge der Evaluation unseres Schulentwicklungsplanes
Rückmeldungen der Schüler*innen
Rückmeldungen der Eltern
Postings in sozialen Medien

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Bedeutung der Nachhaltigkeit als Basis eines verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
An den ausschließlich positiven Rückmeldungen der Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern, sowie an der äußerst positiven Beteiligung der Schüler*innen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Das Bewusstsein, dass es auf die Aktivitäten, die Courage und die Handlungen jedes Einzelnen ankommt.
Nicht nur die Politik und die Gemeinde sind gefordert, sondern an erster Stelle stehe ICH mit meiner Verantwortung für mein Handeln.

Wo liegen unsere Stärken?
Organisation und Durchführung lebensrelevanter, handlungsorientierter und lustbetonter Projekte, der kleine, „familiäre“ Rahmen unserer Schule

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Erasmus+