ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Schau mal an, was wächst denn da!

Jahresbericht des Schuljahres 2020/2021

Schule: ASO St. Pölten- Nord
KoordinatorIn: Dipl. Päd. Riesenberger Elisabeth, VOL
DirektorIn: Dipl. Päd. Tröls - Holzweber Ilona, SOL
Handlungsbereiche:
  • Reduzieren von Emissionen
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
Unser besonderes Projekt in diesem Schuljahr war der Bau und die Bepflanzung von zwei Kräuterhochbeeten. Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass die fertigen Beete auch für Rollstuhlkinder und motorisch beeinträchtigte Kinder gut zu nutzen sind. Die Kinder der Oberstufe nahmen mit ihren LehrerInnen den Bau dieser Beete in die Hand. Es wurde alles genau gemessen, geschliffen, gehämmert, geschraubt, lackiert und laut Plan zusammengestellt. An der Bepflanzung, Pflege und Ernte waren fast alle Kinder unserer Schule beteiligt. Die Ernte können alle genießen und im Kochunterricht oder in den Pausen verzehren. Das besondere Geruchserlebnis der frischen Kräuter finden wirklich alle Kinder einzigartig. Die Kräuter werden auch für den Winter haltbar gemacht und im Kochunterricht verwendet.
Arbeit in der Gruppe Arbeit in der Gruppe
Das fertige Kräuterhochbeet Das fertige Kräuterhochbeet
Bau des Kräuterhochbeetes Bau des Kräuterhochbeetes
Fundament des Beetes Fundament des Beetes
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 7

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
In diesem Schuljahr hat uns nicht nur das Thema "Boden", sondern auch Corona begleitet. Viele unserer Vorhaben konnten wir dadurch nur begrenzt, erschwert oder gar nicht durchführen.
Trotzdem konnten wir vom Anbau bis zur Ernte und Leben von und mit der Natur etwas näherbringen.
• Die SchülerInnen haben erkannt, dass Leben mit und in der Natur und das Erleben des Bodens, für Gesundheit und Wohlergehen ausschlaggebend sind. (UN Ziel 3)
• Die SchülerInnen haben durch das Bewirtschaften im eigenen Schulgarten nachhaltigen Konsum und eigene Produktion in der Schulküche erfahren. (UN Ziel 12)

ASO - Klassen: In diesen Klassen wurden Klimawandel, Klima, Klimakrise, Naturkatastrophen, Regionalität, Saisonalität, BIO-Produkte und deren Gütesiegel bearbeitet. Weiters konnten Luft - und Luftverschmutzung, sowie Wasser und Stromerzeugung und deren sinnvoller Umgang intensiv und kritisch betrachtet werden. Vor - und Nachteile verschiedener Kraftwerksarten wurden erkannt. Durch eine geführte Kräuterwanderung wurden Kräuter kennengelernt, die man überall finden kann und danach zu einen Aufstrich verarbeitet.

F-Klassen und BF-Klassen: Lebewesen und Pflanzen werden beobachtet und es wird auf wertschätzenden Umgang geachtet. Ein Besuch auf dem Bauernhof brachte uns das Leben mit Tieren, die Ernte, sowie die Arbeit des Bauern näher. Besonderes Augenmerk wird auch auf die Verwendung von Jausenboxen, von Bambusgeschirr in manchen Klassen, und das Sammeln und richtige Entsorgen von Müll gelegt. Ausflugsziele wurden wenn möglich zu Fuß oder mit Öffis erreicht. Die Kräuterwanderung konnte auch in diesem Bereich faszinieren.

Unser Garten hat allen Kindern der Schule auch in diesem Jahr wieder erfahren lassen, dass man durch Säen, Bearbeiten, Pflegen und Ernten einen wesentlichen Beitrag für eine gesunde Umwelt leisten kann. Das Verarbeiten der Ernte im Kochunterricht zeigte den Schülern auch, dass man durch den selbst bearbeiteten Garten Geld sparen und gesünder leben kann. In den Pausen sowie im Kochunterricht wird Wasser angeboten und bevorzugt getrunken. Die gesamte Schule konnte die Vorführung des "Klimaclows" mit Freude verfolgen.

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Unser besonderes Projekt in diesem Schuljahr war der Bau und die Bepflanzung von zwei Kräuterhochbeeten. Bei der Planung wurde darauf geachtet, dass die fertigen Beete auch für Rollstuhlkinder und motorisch beeinträchtigte Kinder gut zu nutzen sind. Die Kinder der Oberstufe nahmen mit ihren LehrerInnen den Bau dieser Beete in die Hand. Es wurde alles genau gemessen, geschliffen, gehämmert, geschraubt, lackiert und laut Plan zusammengestellt. An der Bepflanzung, Pflege und Ernte waren fast alle Kinder unserer Schule beteiligt. Die Ernte können alle genießen und im Kochunterricht oder in den Pausen verzehren. Das besondere Geruchserlebnis der frischen Kräuter finden wirklich alle Kinder einzigartig. Die Kräuter werden auch für den Winter haltbar gemacht und im Kochunterricht verwendet.

Handlungsbereiche
Reduzieren von Emissionen, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
64

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Mädchen und Burschen brachten sich, je nach Interesse, bei der Planung und Durchführung ein.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Jane Goodall Institut - Austria, Stadtgärtnerei St. Pölten

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Präsentiert wurde das tolle Ergebnis coronabedingt in Kleingruppen an Ort und Stelle, sowie durch einen Abschlussbericht an das Jane Goodall - Institut.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Es war uns sehr wichtig den Projektverlauf zu evaluieren. Festzustellen, was gut funktionierte und was weitergeführt werden kann. Bei den monatlichen Konferenzen und den Teambesprechungen fanden Reflexionen statt. Mit den SchülerInnen gab es laufend weitere Überlegungen und Nachbesprechungen bezüglich des Baues und der weiteren Verwendung.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Themenschwerpunkt "Boden"

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Den Erfolg erkennt man unschwer an den leuchtenden Kinderaugen, wenn sie ihr tolles Werk stolz betrachten und präsentieren. Wenn sie erkennen, dass sich Mühe und Arbeit lohnen, um ein Werkstück täglich zu gebrauchen und dadurch einen wesentlichen Beitrag zur gesunden Ernährung und Nachhaltigkeit leisten.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Wertschätzung der Lebensmittel und Kräuter
Gemüse und Kräuter wurden im Kochunterricht verarbeitet
Nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln
Entwicklung vom Samen bis zur Ernte und die aufwendige Pflege wurden bewusst
Entwicklung von Selbstbewusstsein durch die Herstellung des Beetes

Wo liegen unsere Stärken?
Teamfähigkeit
Kooperation mit dem gesamten Team
Bereitschaft zur Aufgabenübernahme
Pflege und Betreuung der Pflanzen
Durchhaltevermögen

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Zertifizierte Gesunde Schule
Klimabündnis-Schule

Zusatzfrage für Klimabündnis-Schulen
Geografie, Sachunterricht, Biologie, Religion

Weitere Netzwerke
Jane Goodall Institut - Austria