ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

MakingAChange- mit dem Schulgarten 3.0 nachhaltig und klimaschonend leben lernen

Jahresbericht des Schuljahres 2020/2021

Schule: BG BRG Mattersburg
KoordinatorIn: Mag.a Federer Angelika
DirektorIn: OStR. Mag. Mihalits Gerlinde
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
Nachdem es im BRG Mattersburg bereits vor dem Umbau einen Schulgarten gab und auch in der Bauphase um die Containerschule ein provisorischer Minigarten mit Hochbeeten angelegt wurde, sind wir jetzt nach dem Umbau beim Schulgarten 3.0. Der Standort wurde dafür wurde wieder dort gewählt, wo unser alter Schulgarten vor dem Umbau positioniert war, vor allem wegen der geschützten und sonnigen Lage. Trotz Corona haben wir es mit viel Engangement und Muskelkraft geschafft, 6 Hochbeete von der ehemaligen Conainerschule zum neuen Standort zu übersiedeln. Sie wurden entleert und wieder mit Kompost befüllt und mit Kräutern und Gemüse bepflanzt. Es wurden auch Obstgehölze und Bienenfutterpflanzen, sowie selbstvermehrte mediterrane Kräuter an die sonnige Wehrmauer der Mattersburger Kirche gesetzt, die unseren Garten begrenzt. Dabei konnten wir im Rahmen des makingAChange Projekts auf die fachkundige Unterstützung Prof. Kiehn, Leiter des Botanischen Gartens Wien zurückgreifen. Um die sommerliche Hitze in den Ferien zu überdauern, wurde eine automatische Bewässerung installiert, die aus dem Erlös unseres Schulgartenproduktvertriebs finanziert wurde. Jetzt im September sind wir schon beim Ernten. Chili, Tomaten und Basilikum aus dem Schulgarten werden in unserem Modul "Just Food-nachhaltiges Kochen" zu edlen Produkten wie "Pomodori secchi" oder Basilikumpesto gleich weiterverarbeitet und erweitern unsere Produktlinie...Ideale Pflanzzeit im heißen Burgenland ist jetzt im Herbst, daher planen wir die weitere Bepflanzung des Schulgartens- eine Böschungsbegrünung mit Schattenblühern und Bodendeckern sowie Wildobstgewächsen wie Sanddorn noch vor dem ersten Frost. Ziel ist es auch, den Schulgarten auch für die Nutzung in anderen Unterrichtsfächern attraktiv zu machen.
Heuer wurde im Rahmen von makingAChange auch ein weiteres Projekt gestartete: die CO2-Bilanzierung an unserer Schule. Dabei erhebt Kollege Mag. Florian Jandl mit seinem Informatik-Team, die CO2 Bilanz unserer Schule. Es wird auch ermittelt, wo an unserer Schule CO2-Einsparungspotential vorhanden ist. Ziel ist eine Bewusstseinsbildung unter den SchülerInnen und LehrerInnen. Das geht von der Begrünung der Schulumgebung bis zur CO2-Bilanz des Schulwegs. Ein erstes Indinz ist dabei eine Initative eines Lehrers unserer Schule, der sich bewusst gemeinsam mit Schülern entschlossen hat, einmal pro Woche zu Fuß mehrere Kilometer zur Schule zu gehen.
Übersiedlung der Hochbeete von der Containerschule Übersiedlung der Hochbeete von der Containerschule
Transport der Hochbeete zum neuen Standort Transport der Hochbeete zum neuen Standort
Salatkultur im Frühling Salatkultur im Frühling
Kürbisernte mit Schneckenverbiss Kürbisernte mit Schneckenverbiss
Paradeisernte Paradeisernte
Auspflanzung der Zucchinisämlinge Auspflanzung der Zucchinisämlinge
Automatische Bewässerung Automatische Bewässerung
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 2

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Trotz Schwierigkeiten (Covid-19 Homeschooling, Baufirma rodete Bäume aus dem ehemaligen Schulgarten) ist es uns gelungen, mit mehreren Schülergruppen an der Wiedererrichtung des Schulgartens zu arbeiten. 6 Hochbeete wurden ohne externe Hilfe übersiedelt, befüllt und wieder bepflanzt, eine Bewässerung für die Beete wurde installiert. Das alles ohne externe Finanzierung. Die Bewässerung wurde aus dem Erlös unseres Produktverkaufs finanziert. Es wurden bereits Kräuter und Früchte geerntet.

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Nachdem es im BRG Mattersburg bereits vor dem Umbau einen Schulgarten gab und auch in der Bauphase um die Containerschule ein provisorischer Minigarten mit Hochbeeten angelegt wurde, sind wir jetzt nach dem Umbau beim Schulgarten 3.0. Der Standort wurde dafür wurde wieder dort gewählt, wo unser alter Schulgarten vor dem Umbau positioniert war, vor allem wegen der geschützten und sonnigen Lage. Trotz Corona haben wir es mit viel Engangement und Muskelkraft geschafft, 6 Hochbeete von der ehemaligen Conainerschule zum neuen Standort zu übersiedeln. Sie wurden entleert und wieder mit Kompost befüllt und mit Kräutern und Gemüse bepflanzt. Es wurden auch Obstgehölze und Bienenfutterpflanzen, sowie selbstvermehrte mediterrane Kräuter an die sonnige Wehrmauer der Mattersburger Kirche gesetzt, die unseren Garten begrenzt. Dabei konnten wir im Rahmen des makingAChange Projekts auf die fachkundige Unterstützung Prof. Kiehn, Leiter des Botanischen Gartens Wien zurückgreifen. Um die sommerliche Hitze in den Ferien zu überdauern, wurde eine automatische Bewässerung installiert, die aus dem Erlös unseres Schulgartenproduktvertriebs finanziert wurde. Jetzt im September sind wir schon beim Ernten. Chili, Tomaten und Basilikum aus dem Schulgarten werden in unserem Modul "Just Food-nachhaltiges Kochen" zu edlen Produkten wie "Pomodori secchi" oder Basilikumpesto gleich weiterverarbeitet und erweitern unsere Produktlinie...Ideale Pflanzzeit im heißen Burgenland ist jetzt im Herbst, daher planen wir die weitere Bepflanzung des Schulgartens- eine Böschungsbegrünung mit Schattenblühern und Bodendeckern sowie Wildobstgewächsen wie Sanddorn noch vor dem ersten Frost. Ziel ist es auch, den Schulgarten auch für die Nutzung in anderen Unterrichtsfächern attraktiv zu machen.
Heuer wurde im Rahmen von makingAChange auch ein weiteres Projekt gestartete: die CO2-Bilanzierung an unserer Schule. Dabei erhebt Kollege Mag. Florian Jandl mit seinem Informatik-Team, die CO2 Bilanz unserer Schule. Es wird auch ermittelt, wo an unserer Schule CO2-Einsparungspotential vorhanden ist. Ziel ist eine Bewusstseinsbildung unter den SchülerInnen und LehrerInnen. Das geht von der Begrünung der Schulumgebung bis zur CO2-Bilanz des Schulwegs. Ein erstes Indinz ist dabei eine Initative eines Lehrers unserer Schule, der sich bewusst gemeinsam mit Schülern entschlossen hat, einmal pro Woche zu Fuß mehrere Kilometer zur Schule zu gehen.

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
30

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Mädchen und Burschen wechseln sich bei den Tätigkeiten im Schulgarten bzw. in der Hexenküche beim Kochen ab. Auch Mädchen haben die Möglichkeit, im Garten mit Spaten und Heckenschere zu arbeiten, Burschen können sich auch beim Kochen entfalten.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Es gab eine Kooperation mit der Universität Wien/Institut für Botanik im Rahmen von MakingAChange, sowie eine Kooperation mit der TU Graz bei der CO2-Bilanzierung. Leider haben die Kontakte Corona bedingt nur online stattfinden können und nicht in Präsenz.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Es wurde ein Artikel dazu in der Schulnews und auf der Homepage unserer Schule veröffentlicht.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Die Reflexion und Evaluation ist noch ausständig, coronabedingt war bis jetzt noch keine Zeit dazu. Nach Abschluss der Wachstumsperiode im Winter planen wir eine Evaluation und Reflexion in einem neu zu gründenden Schulgartenteam.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Übersiedlung und Neuanlegen des ehemaligen Schulgartens

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Es gibt bereits 6 Hochbeete, eine Bewässerung und wir konnten im Garten schon ernten bzw. Insekten beobachten.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Es wird sich hoffentlich noch mehr verändern. Das Bewusstsein für die Bedeutung von Pflanzen für Klimaschutz und Artenvielfalt, sowie auch für gesunde und nachhaltige Ernährung durch selbstgezogenes Obst und Gemüse unter den teilnehmenden SchülerInnen wurde gestärkt.

Wo liegen unsere Stärken?
Durch unser Modulsystem in der Oberstufe und die Begabtenförderung in der Unterstufe können wir unseren SchülerInnen spezifische Lehrveranstaltungsangebote für ökologische Bildung bieten.

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