ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Achtsamkeit im Umgang mit der Natur

Jahresbericht des Schuljahres 2020/2021

Schule: Volksschule St. Ulrich in Greith
KoordinatorIn: Dipl. Päd. Pressnitz Georg
DirektorIn: Dir. Malli Walburga
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
  • Schulklima und Partizipation
Inhalt
Als Forscherinnen und Forscher rund um unser Zuhause unterwegs zu sein - das war der Auftrag für die Kinder beider Klassen.
"Mach dich auf die Suche nach den kleinen und vielleicht auch unscheinbaren Lebewesen in deinem Garten oder hinter der Schule. Dokumentiere deine Funde fotografisch und bring die Fotos in die Schule mit!"
In der 1. Klasse beschäftigten sich die Kinder dann ganz im Speziellen mit der Weinbergschnecke, die direkt hinter unserer Schule wohnt. Wie lebt sie? Wie überwintert sie? Was frisst sie? Und ähnliche Fragen wurden in forschender Arbeit beantwortet. Den Abschluss bildeten dann die selbst verfassten "Schneckengeschichten" für unsere "Geschichtenmappe".
Die Kinder der 2. Klasse bearbeiteten ein selbst ausgesuchtes und fotografiertes Tier. Dabei fertigten sie ausführliche Mindmaps an, die spiralisiert und für jedes Kind zur Verfügung gestellt wurden. Ein paar Exemplare verblieben in der Schule - als Anreiz für die kommenden Forscherinnen und Forscher.
Ganzjährig haben wir in St. Ulrich sehr einfach die Möglichkeit, die Vorgänge in der Natur im Laufe eines Jahres zu besprechen und mitzuerleben - das Laub im Herbst, den Schnee im Winter, die ersten Frühlingsboten und den Start des Sommers. Im Zuge des "Corona-Jahres" haben wir versucht, diesen Vorteil noch besser zu nutzen und für die Kinder intensiv erlebbar zu machen.
Vorlesetag im Wald Vorlesetag im Wald
Veranschaulichung Plastikmüll Veranschaulichung Plastikmüll
Weinbergschnecken besuchen die Schule Weinbergschnecken besuchen die Schule
Turnen im Winter auf der Wiese hinter der Schule Turnen im Winter auf der Wiese hinter der Schule
Schulbeginn im Schulhof Schulbeginn im Schulhof
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 3

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Das Mittagessen für die Kinder, die in die Nachmittagsbetreuung gehen, wird jetzt vom Lehrlingshaus Eibiswald geliefert und ist zertifiert "Bio". Durch die Verwedung von robusten Warmhaltebehältern fällt dabei kein Müll an.
Zu Beginn des Schuljahres wurde der durchschnittliche Verbrauch an Joghurtbechern und Milchpackungen in Österreich besprochen. Und für mehrere Wochen berechnet. Die Menge wurde bildlich im Stiegenhaus ersichtlich gemacht.
Geplant war auch im letzten Schuljahr ein Musical bzw. Theaterstück zum Thema "Klimaschutz und Nachhaltigkeit" - konnte aufgrund der Covid-Situation dann nicht durchgeüfhrt werden.
Achtsamkeit im Umgang mit der Natur und den Tieren rund um uns, war ein weiterer Schwerpunkt in unserer Arbeit. In beiden Klassen wurden Tiere, die im unserer unmittelbaren Umgebung leben, genau unter die Lupe genommen und in Projektform intensiv bearbeitet.
Themen wie "Mülltrennung" und "Gesunde Jause" sind seit Jahren Bestandteile in unserem Schulleben.

Maßnahme im Detail

Bitte beschreiben Sie hier eine Maßnahme / ein Projekt näher. Diese Beschreibung wird als Inhaltsangabe Ihres Berichts verwendet.
Als Forscherinnen und Forscher rund um unser Zuhause unterwegs zu sein - das war der Auftrag für die Kinder beider Klassen.
"Mach dich auf die Suche nach den kleinen und vielleicht auch unscheinbaren Lebewesen in deinem Garten oder hinter der Schule. Dokumentiere deine Funde fotografisch und bring die Fotos in die Schule mit!"
In der 1. Klasse beschäftigten sich die Kinder dann ganz im Speziellen mit der Weinbergschnecke, die direkt hinter unserer Schule wohnt. Wie lebt sie? Wie überwintert sie? Was frisst sie? Und ähnliche Fragen wurden in forschender Arbeit beantwortet. Den Abschluss bildeten dann die selbst verfassten "Schneckengeschichten" für unsere "Geschichtenmappe".
Die Kinder der 2. Klasse bearbeiteten ein selbst ausgesuchtes und fotografiertes Tier. Dabei fertigten sie ausführliche Mindmaps an, die spiralisiert und für jedes Kind zur Verfügung gestellt wurden. Ein paar Exemplare verblieben in der Schule - als Anreiz für die kommenden Forscherinnen und Forscher.
Ganzjährig haben wir in St. Ulrich sehr einfach die Möglichkeit, die Vorgänge in der Natur im Laufe eines Jahres zu besprechen und mitzuerleben - das Laub im Herbst, den Schnee im Winter, die ersten Frühlingsboten und den Start des Sommers. Im Zuge des "Corona-Jahres" haben wir versucht, diesen Vorteil noch besser zu nutzen und für die Kinder intensiv erlebbar zu machen.

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld, Kultur des Lehrens und des Lernens, Schulklima und Partizipation

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
40

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Bei diesem Thema macht es wenig Unterschied - die Zugänge sind für alle Kinder ähnlich. Wichtig dabei war es, den Kindern unterschiedliche Materialien und "Werkzeuge" zur Verfügung zu stellen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Unterstützung der Eltern beim Forschen daheim.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Präsentation am Gang des Schulgebäudes
Zeitungsartikel in der Gemeindezeitung

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Wir schützen unseren Planeten

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Einige Kinder schauen jetzt "achtsamer" auf die Umgebung. Ihnen fällt schneller auf, wenn sich in etwas tut im Hof der Schule oder im Wald hinter der Schule. Die Kinder sind dann meist bemüht, diese Tiere zu "retten" und in Sicherheit zu bringen.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Die "Schule im Grünen" wurde im Zuge der Pandemie noch besser genutzt.

Wo liegen unsere Stärken?
Kurze Wege in die Natur, Nutzung der Grünräume als Lern-, Bewegungs- und Erholungsraum.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Das Österreichische Umweltzeichen