ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Ausstattung für das landwirtschaftliche Trainingscenter Golgotha Farm

Jahresbericht des Schuljahres 2020/2021

Schule: HBLFA für Gartenbau Schönbrunn
KoordinatorIn: DI Wagenknecht Bernhard
DirektorIn: Mag.a Völk Katrin
Handlungsbereiche:
  • Mobilität und Verkehr
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
  • Kultur des Lehrens und des Lernens
Inhalt
Ein 20´´-Container mit verschiedensten gartenbaulichen Gerätschaften wurde gepackt, für die Zollformalitäten vorbereitet und versandt.
Der solare Früchte- und Kräutertrockner von CONA wurde an der Schule aufgebaut und einem Probebetrieb unterzogen. Die beiden Solar-Getreidetrockner wurden nur aufgebaut, um eine unmissverständliche Aufbauanleitung zusammenzustellen.
Durch die von COVID 19 erzwungene mehrmalige Verschiebung des Versandtermins konnten wir noch bei vielen Unternehmen um Sachspenden anfragen, sodass der Container letztlich eine Vielfalt an gartenbaulichen Gerätschaften, aber auch Ausrüstung für das Trainingscenter enthielt.
Die Verabschiedung des Containers in Schönbrunn Die Verabschiedung des Containers in Schönbrunn
Probebetrieb des Früchtetrockners in Schönbrunn Probebetrieb des Früchtetrockners in Schönbrunn
Die Seefrachtkiste mit dem Früchtetrockner Die Seefrachtkiste mit dem Früchtetrockner
Die Abladung des Häckslers auf der Golgotha-Farm Die Abladung des Häckslers auf der Golgotha-Farm
Der fertig montierte Häcksler am Einsatzort Der fertig montierte Häcksler am Einsatzort
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 2

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Geplant war für das Schuljahr 2020/21 der Versand eines 20´´-Containers mit 3 Solartrocknern, einem Profi-Häcksler und gartenbaulichen Geräten für die Golgotha-Farm.
Durch wiederholte Corona-Lockdowns und Schichtbetrieb an der Schule verzögerte sich der für Mitte November 2020 geplante Versand letztlich bis Mitte Juni 2021.
In dieser Zeit haben die Schülerinnen und Schüler noch viel an Ausstattung für die Farm und das Trainingscenter bei allen möglichen Unternehmen durch Sponsoring zusammengetragen.

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Ein 20´´-Container mit verschiedensten gartenbaulichen Gerätschaften wurde gepackt, für die Zollformalitäten vorbereitet und versandt.
Der solare Früchte- und Kräutertrockner von CONA wurde an der Schule aufgebaut und einem Probebetrieb unterzogen. Die beiden Solar-Getreidetrockner wurden nur aufgebaut, um eine unmissverständliche Aufbauanleitung zusammenzustellen.
Durch die von COVID 19 erzwungene mehrmalige Verschiebung des Versandtermins konnten wir noch bei vielen Unternehmen um Sachspenden anfragen, sodass der Container letztlich eine Vielfalt an gartenbaulichen Gerätschaften, aber auch Ausrüstung für das Trainingscenter enthielt.

Handlungsbereiche
Mobilität und Verkehr, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung, Kultur des Lehrens und des Lernens

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
34

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Die Aufgabenverteilung hat herkömmliche geschlechterspezifische Zuordnungen bewusst durchbrochen.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Sehr viele, da wir bei vielen Unternehmen um Sachspenden und Unterstützung angefragt haben. Mit einigen davon entstand eine intensive Zusammenarbeit, z.B. mit der Spedition Kühne & Nagel, die einen beachtlichen Teil der Transportkosten nach Kenia übernommen hat.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Da der Container erst Ende September 2021 auf der Golgotha-Farm angekommen ist und davor eine mehrmalige Verschiebung des Versandtermins notwendig war, wurde kaum Öffentlichkeitsarbeit betrieben. Über ungelegte Eier soll man nicht gackern.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Mittels Zoom-meetings mit dem jungen Leitungsteam der Golgotha-Farm wurde und wird sichergestellt, dass die Gerätschaften richtig zusammengebaut und verwendet werden.
Eine große Herausforderung war der Zoll in Kenia, die Zollbehörde hat darauf bestanden, den Container zu öffnen und wirklich den gesamten Inhalt zu inspizieren. Letztlich ist aber alles, was im Container war, wohlbehalten auf der Golgotha-Farm angekommen.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
Internationale Zusammenarbeit für eine klimawandel-resiliente Kleinlandwirtschaft am Viktoriasee.

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Daran, dass der Container angekommen ist und die Gerätschaften und Ausrüstungsgegenstände sachgerecht verwendet werden. Die Arbeit auf der Farm ist jetzt effizienter, produktiver und fachgerechter. Einige Arbeiten wurden durch die Gerätschaften erst ermöglicht, z. B. gezielte und professionell gesteuerte Saatgut-Trocknung.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Es hat sich die Ansicht verbreitet, dass wir nicht alleine auf der Welt sind und dass unsere gartenbauliche Expertise Menschen in anderen Teilen der Welt helfen kann, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen und eine resiliente, auf Ernährungssouveränität ausgerichtete gartenbauliche Landbewirtschaftung aufzubauen.

Wo liegen unsere Stärken?
In der Vielfalt der Kenntnisse, der Erfahrungshintergründe und dem durchaus vorhandenen Willen, zusammenzuarbeiten.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Erasmus+