ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

10th European Youth Parliament for Water in the Netherlands

Schule: HLUW Yspertal
KoordinatorIn: DI Böhm Peter
DirektorIn: Mag. Hackl Gerhard
Inhalt
Vom 13. bis 20. März 2011 fand in den Niederlanden das 10. Europäische Jugendwasserparlament statt. Österreich war als eine von 16 teilnehmenden Nationen durch eine Schülergruppe der HLUW Yspertal vertreten. Die Delegation bestand aus Julia Schorm, Michael Strasser (beide 4B) sowie Veronika Bauer und Harald Kletzl (beide 4C).

Organisiert wurde das Treffen durch „Solidarite Eau Europe (SEE)“ mit Unterstützung der Provinz Gelderland der Niederlande. SEE ist eine Nicht-Regierungsorganisation (NGO) mit Sitz in Strasbourg/Frankreich, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den demokratischen und nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser in benachteiligten Gebieten Europas zu fördern. Um dies zu erreichen ist eine entsprechende Bewusstseinsbildung und –mobilisierung der Jugend zu diesem Thema eine wichtige unterstützende Maßnahme.
Ziel der Veranstaltung war daher die Sensibilisierung der Jugendlichen in Fragen des Wassermanagements, sowie eine Aktivierung der Multiplikatorfunktion dieser gesellschaftlichen Gruppe, in deren Hand unsere Zukunft liegt.

Mittelpunkt der Woche war ein Binnenkreuzfahrtsschiff, mit dem alle Arbeitsziele der Woche angefahren wurden. Das Leben und Arbeiten am Wasser war für die Teilnehmer nicht nur ungewöhnlich und beeindruckend, sondern erlaubte auch einen sehr unmittelbaren und praxisnahen Zugang zum Themenkomplex Wasser mit dem die Niederlande ja seit jeher in ihrer Geschichte in sehr divergierender und intensiver Weise verbunden sind.

In vielen Vorträgen, Exkursionen und Workshops mit Fachleuten entwickelten die Jugendlichen einschlägiges Wissen und setzten dies kreativ um.
Daraus wurde am Schluss der Woche als zentrales Ergebnis eine Resolution entwickelt, die europäischen PolitikerInnen und EntscheidungsträgerInnen zeigen soll, dass die Jugend um die Entwicklung der Ressource Wasser besorgt ist und einen entsprechenden nachhaltigen Umgang mit dieser einfordert.

Am Schluss der Woche stand die Wahl des neuen Präsidenten des Jugendwasserparlaments am Programm, in diesem Fall eine junge Frau aus Russland, deren Aufgabe es von nun an ist sich in wasserbezogenen Fragestellungen als Stellvertreterin der europäischen Jugendlichen zu engagieren, aber auch die Ausrichtung des nächsten Jugendwasserparlaments zu unterstützen.

Die TeilnehmerInnen konnten im Rahmen dieser Woche eine Menge an Fähigkeiten zum Thema Wasser in einem internationalen Kontext (Arbeitssprache war Englisch!) entwickeln, daneben aber auch die Niederlande und ihren spezifischen Zugang zu dieser Problematik kennenlernen.
Eingebettet war das Parlament in ein interessantes kulturelles Rahmenprogramm, sodass die Woche, nicht zuletzt auch durch das große Engagement und die Freundschaft der Gastgeber aus den Niederlanden, zu einem tollen Erlebnis für alle Jugendlichen wurde.

In weiterer Folge organisierte die österreichische Delegation ein Treffen mit Bundesminister Berlakovich, um die Ergebnisse des Parlaments zu übermitteln. Dies fand am 24.5.2010 statt. Im Zuge dessen wurden auch weitere umweltpolitische Themen mit den jungen Menschen diskutiert. Minister Berlakovich zeigte sich erfreut über das Engagement der Jugendlichen und lud sie ein, bei der österreichischen Jugend-Wasserplattform Generation Blue aktiv zu werden.

Es wird angedacht, nächstes Jahr Österreich wieder beim Jugend-Wasserparlament zu vertreten.

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