ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.

Vitamine aus dem Hochbeet - ein Teil unserer gesunden Schuljause!

Jahresbericht des Schuljahres 2021/2022

Schule: VS Puch bei Weiz
KoordinatorIn: Dipl.-Päd. Wilhelm Elisabeth
DirektorIn: Dipl.-Päd. Streilhofer Eveline, BEd
Handlungsbereiche:
  • Natur erleben im Schulumfeld
  • Gestalten von Schul- und Freiräumen
  • Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung
Inhalt
Im Rahmen des Projektes "Kids essen gesund - Die kluge Schuljause" hat sich unsere Schule den Traum eines eigenen Hochbeetes für Kräuter und Gemüse erfüllt. Mit Schnittlauch, Kresse und Co. verfeinern die Kinder ihre Jausenbrote. Minze, Melisse und Cola-Kraut sind eine begehrte Zutat in unseren Wasserkrügen. Die jungen Gärtnerinnen und Gärtner sind mit viel Eifer an der Arbeit.
Und gleich nebenan, im neuen "Insektenhaus" wird ebenfalls fleißig gearbeitet. Bienenfleißig!
Stolz präsentieren die Kinder das neue Hochbeet! Stolz präsentieren die Kinder das neue Hochbeet!
Die ersten selbstgezogenen Pflänzchen! Die ersten selbstgezogenen Pflänzchen!
Rückblick

Anzahl der Personen im ÖKOLOG-Team: 4

Welche ÖKOLOG-Aktivitäten (Maßnahmen, Projekte etc.) hat Ihre Schule im aktuellen Schuljahr im Hinblick auf die Entwicklungsziele gesetzt?
Die ÖKOLOG-Aktivitäten sind im Entwicklungsplan enthalten.
Schwerpunkte:
- Die gesunde Schuljause
- Draußen unterrichten
(siehe Entwicklungsplan 6. Juli 2021)

Maßnahme im Detail

Beschreibung der Maßnahme
Unser 1. Ziel, "Kinder essen gesund" - Die kluge Schuljause
konnte aufgrund der Coronamaßnahmen nur sehr eingeschränkt durchgeführt werden.

Deshalb widmeten wir dem 2. Ziel, "Natur als Lernort" mehr Aufmerksamkeit.
Auch heuer haben alle Klassen wieder viele Stunden im angrenzenden "Schulwald" verbracht und hier geforscht, gelernt, gejausnet, gelacht, gesungen, getanzt, usw.
Es war uns wichtig, alle Bereiche des Lehrplanes "draußen" zu unterrichten, also Deutsch, Mathematik, Sachunterricht, ...

Ein besonderes "Highlight" des Schuljahres waren das neue Hochbeet und das Insektenhotel, das wir auf der Wiese neben der Schule aufstellen konnten und das von einer Einrichtung für Menschen, die am Arbeitsmarkt schwer integrierbar sind, angefertigt wurde.
Die Pflanzen für das Hochbeet wurden von den Kindern teilweise im Klassenzimmer selbst angepflanzt, mit Hilfe der Lehrerinnen pikiert und ins Hochbeet gepflanzt. Das Hochbeet wird von allen Klassen immer wieder gerne besucht und gemeinsam betreut. Auch die Ernte erfolgt gemeinsam.
Gerne wurden einzelne Pflanzen (z. B. Schnittlauch, Kapuzinerkresse,...) zur Jause verspeist, bzw. die Kräuter (Melisse, Pflefferminze, Cola-Kraut,...) in die Wasserkrüge gefüllt.

Handlungsbereiche
Natur erleben im Schulumfeld, Gestalten von Schul- und Freiräumen, Gesundheitsförderung und gesunde Ernährung

Wie viele SchülerInnen haben an dieser Maßnahme / dem Projekt mitgewirkt?
88

Wie wurden geschlechterspezifische Lernzugänge berücksichtigt?
Mädchen und Buben waren mit Begeisterung an dem Projekt beteiligt. Daher mussten keine geschlechterspezifischen Lernzugänge berücksichtigt werden.

Welche Außenkontakte / Kooperationen gab es im Rahmen dieser Maßnahme / dieses Projekts?
Ein wesentlicher Kooperationspartner war "Styria Vitalis", der einen großen Teil der Kosten des Hochbeetes übernahm.
Ebenso die Gemeinde Puch als Schulerhalter, der uns das "Insektenhotel" finanzierte.
Unsere Schule pflegt eine gute Zusammenarbeit mit der örtlichen Gärtnerei, die uns immer Pflanzen, Hochbeeterde und Geräte zur Verfügung stellt.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt präsentiert? In welcher Form erfolgte die Öffentlichkeitsarbeit?
Das Hochbeet wurde beim abschließenden kleinen "Schulfest" stolz den Eltern präsentiert.
Außerdem erschien ein Bericht in den örtlichen Gemeindenachrichten.

Wie wurde die Maßnahme / das Projekt reflektiert/evaluiert?
Das Projekt wurde im Rahmen des Projektes "Kids essen gesund" mit dem Team von Styria Vitalis reflektiert und evaluiert. Ein großes Plakat mit allen beteiligten Lehrerinnen wurde angefertigt.
Ein Abschluss-Reflexionsgespräch wurde geführt.

Diese Maßnahme / dieses Projekt war ein Beitrag zu unserem Jahresziel "..."
"Natur als Lernort - Draußen unterrichten"

Woran haben wir den Erfolg erkannt?
Die Kinder gingen mit großer Begeisterung ans Werk.
Es war kaum nötig, sie daran zu erinnern, dass sie das Unkraut entfernen müssen, gießen, ...
In den Hofpausen fand sich immer eine Gruppe von ca. 10 Kinder ein, die sich freiwillig zur Arbeit am Hochbeet meldeten.

Was hat sich durch die Maßnahme an der Schule verändert?
Verantwortungsbewusstsein der Kinder für eine gemeinsame Sache (= Hochbeet) wurde gestärkt und gefördert. Arbeit im Team!

Wo liegen unsere Stärken?
Wir sind eine Landschule und haben auf der Wiese und im Wald neben der Schule genug Platz für verschiedene Aktivitäten im Freien.

Netzwerke
Unsere Schule ist auch noch Mitglied von anderen Netzwerken
Zertifizierte Gesunde Schule

Weitere Netzwerke
"Glück macht Schule" (Herzensbildung) und "Meistersinger-Schule"